Intel nennt endlich realistische Termine für 10 und 7 Nanometer
Angesichts der seit Monaten andauernden Produktionsprobleme muss das Intel-Management schon recht klare Ansagen machen, um die eigenen Investoren wieder auf die eigene Linie zu bekommen. Und das sollte auf der jüngsten Anleger-Konferenz durchaus auch geglückt sein - auch vor allem deshalb, weil keine Luftschlösser aufgebaut wurden.
Stattdessen war es Aufgabe des Entwicklungs-Chefs Murthy Reduchintala, einen klaren und realistischen Fahrplan zu geben. Und sicherlich hat sich so mancher erhofft, dass frühere Release-Termine angekündigt werden, doch das hat man sich aus guten Gründen verkniffen. Die nun vorgestellte Roadmap klingt fast schon langweilig realistisch und dürfte vor allem Ruhe und Klarheit in das Unternehmen bringen.
Wie Reduchintala nun ausführte, soll man im Juni wirklich in der Lage sein, die im 10-Nanometer-Verfahren hergestellten Ice Lake-Prozessoren in größeren Stückzahlen zu liefern. Diese hatten in den vergangenen Monaten die größten Probleme verursacht. Den Juni als definitiven Termin halten zu können ist allerdings extrem wichtig. Denn die Chips müssen dann bereitstehen, um in den neuen Rechnern, die im Weihnachtsgeschäft verkauft werden sollen, enthalten zu sein.
Ice Lake kommt endlich...
...und 7nm ist in Sicht
Dass Intel die Ice Lake-Chips jetzt wirklich liefern kann, ist ziemlich realistisch. Insofern kann dies in eventuellen Einkaufsplanungen für das Jahr durchaus berücksichtigt werden. Die Prozessoren werden gegenüber ihren Vorgängern einen ordentlichen Zugewinn bei der Effizienz bringen, so dass es sich lohnen kann, auf sie zu warten. Und in den darauffolgenden Monaten will Intel laut Reduchintala dann noch einige weitere 10-Nanometer-Produkte ins Rennen schicken - darunter auch GPUs und FPGAs sowie natürlich auch die entsprechenden Server-Prozessoren.
Die ersten Produkte auf Basis von 7-Nanometer-Architekturen kündigte Reduchintala jetzt für das Jahr 2021 an. Darunter soll sich dann unter anderem eine GPU aus der Xe-Familie befinden, die in Datenzentren KI- und HPC-Anwendungen beschleunigen soll.
Siehe auch: Intel erwischt einen denkbar schlechten Start in das neue Jahr
Wie Reduchintala nun ausführte, soll man im Juni wirklich in der Lage sein, die im 10-Nanometer-Verfahren hergestellten Ice Lake-Prozessoren in größeren Stückzahlen zu liefern. Diese hatten in den vergangenen Monaten die größten Probleme verursacht. Den Juni als definitiven Termin halten zu können ist allerdings extrem wichtig. Denn die Chips müssen dann bereitstehen, um in den neuen Rechnern, die im Weihnachtsgeschäft verkauft werden sollen, enthalten zu sein.
Ice Lake kommt endlich...
...und 7nm ist in Sicht
Dass Intel die Ice Lake-Chips jetzt wirklich liefern kann, ist ziemlich realistisch. Insofern kann dies in eventuellen Einkaufsplanungen für das Jahr durchaus berücksichtigt werden. Die Prozessoren werden gegenüber ihren Vorgängern einen ordentlichen Zugewinn bei der Effizienz bringen, so dass es sich lohnen kann, auf sie zu warten. Und in den darauffolgenden Monaten will Intel laut Reduchintala dann noch einige weitere 10-Nanometer-Produkte ins Rennen schicken - darunter auch GPUs und FPGAs sowie natürlich auch die entsprechenden Server-Prozessoren.
7nm kommt
Der Intel-Manager gab den Investoren auch einen Ausblick auf die kommende 7-Nanometer-Generation. Bei dieser wird Intel dann erstmals auch auf die Extreme Ultraviolaet (EUV)-Lithographie greifen, auf die man bisher noch verzichtete - was mit die Ursache für die Probleme war. Die Umstellung wird nun also angegangen und soll dann dafür sorgen, dass mehrere Generationen neuer Chips auf den Markt gebracht werden können.Die ersten Produkte auf Basis von 7-Nanometer-Architekturen kündigte Reduchintala jetzt für das Jahr 2021 an. Darunter soll sich dann unter anderem eine GPU aus der Xe-Familie befinden, die in Datenzentren KI- und HPC-Anwendungen beschleunigen soll.
Siehe auch: Intel erwischt einen denkbar schlechten Start in das neue Jahr
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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