Intel zum 10nm-Debakel: Waren zu aggressiv, Moore's Law auch schuld
Der Chip-Gigant Intel kämpft seit einer Weile mit ungewöhnlichen Problemen, mit- oder sogar hauptverantwortlich dafür sind die (anhaltenden) Schwierigkeiten beim Thema 10-Nanometer-Architektur. Der neue Intel-CEO Bob Swan hat sich nun in einem seiner ersten öffentlichen Auftritte dazu geäußert.
Wenn man unser Archiv nach Intel-Nachrichten der letzten Monate und Jahre durchsucht und dabei als Stichwort 10 Nanometer vorgibt, dann kommen zahlreiche News heraus, in denen Begriffe wie Verschiebung, Probleme und Fertigungsdrama vorkommen. Anders gesagt: Beim Thema 10nm-Architektur lief es bei Intel alles andere als nach Wunsch.
Bob Swan, der seit Anfang des Jahres (fix) im Chefsessel des Unternehmens aus dem kalifornischen Santa Clara sitzt, absolvierte nun einen seiner ersten öffentlichen Auftritte und sprach auf der Brainstorm Tech-Konferenz in Aspen, dass man zum Opfer seiner eigenen zu hohen Ambitionen geworden ist.
Wie PC Gamer berichtet, hängt das mit dem Mooreschen Gesetz zusammen, das besagt, dass sich die Transistordichte alle zwei Jahre in etwa verdoppelt. Moore's Law ist auch seit Jahrzehnten ein Leitfaden für Intel, doch beim Schritt in Richtung 10nm hinkt Intel inzwischen weit hinterher.
Er gab aber auch Fehler zu, nämlich dass man bei Intel die "Leistung priorisiert hat, zu einer Zeit, zu der Vorhersehbarkeit wirklich wichtig war". Den 10nm-Meilenstein will man dieses Jahr erreichen, in zwei Jahren folgt dann der Schritt zu 7nm und damit auch die Rückkehr zum Scaling-Faktor 2,0.
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Bob Swan, der seit Anfang des Jahres (fix) im Chefsessel des Unternehmens aus dem kalifornischen Santa Clara sitzt, absolvierte nun einen seiner ersten öffentlichen Auftritte und sprach auf der Brainstorm Tech-Konferenz in Aspen, dass man zum Opfer seiner eigenen zu hohen Ambitionen geworden ist.
Zu ambitioniertes Ziel
"Zu einer Zeit, zu der es immer härter und härter wird, haben wir uns ein zu aggressives Ziel gesetzt. Und von da an, haben wir länger gebraucht", sagte Swan. Genauer gesagt erwies sich der Versuch, die Transistordichte beim Schritt von 14nm auf 10nm um den Faktor 2,7 zu verbessern, als nicht realistisch. Infografik: Die Evolution des Computers
Wie PC Gamer berichtet, hängt das mit dem Mooreschen Gesetz zusammen, das besagt, dass sich die Transistordichte alle zwei Jahre in etwa verdoppelt. Moore's Law ist auch seit Jahrzehnten ein Leitfaden für Intel, doch beim Schritt in Richtung 10nm hinkt Intel inzwischen weit hinterher.
Moore's Law lebt
Das hat viele Beobachter zur Annahme geführt, dass man das vom Intel-Co-Gründer aufgestellte Gesetz für tot erklären kann. Diese Einschätzung teilt Swan nicht. Er gibt aber zu, dass man es bei 10nm nicht geschafft hat, was noch davor geklappt hat, nämlich den Erwartungen zu trotzen und das schwierige Ziel der Transistorverdoppelung zu schaffen.Er gab aber auch Fehler zu, nämlich dass man bei Intel die "Leistung priorisiert hat, zu einer Zeit, zu der Vorhersehbarkeit wirklich wichtig war". Den 10nm-Meilenstein will man dieses Jahr erreichen, in zwei Jahren folgt dann der Schritt zu 7nm und damit auch die Rückkehr zum Scaling-Faktor 2,0.
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