Neue Surface-Geräte: Microsoft will realistischere Akkulaufzeiten liefern

Microsoft, Microsoft Surface, Microsoft Surface Pro 7, 2-in-1-Notebook, Surface Pro7 Bildquelle: Microsoft
Wer sich heutzutage ein technisches Gerät kauft, der will vor allem auch wissen, wie lange der Akku hält. Dieser Wert ist manchen sogar wichtiger als Leistung und sonstige Angaben. Doch realistisch sind die Stunden­an­gaben praktisch nie. Microsoft möchte das ändern. Wer sich beispielsweise einen neuen Laptop kaufen will, der bekommt in den Spezifikationen mitgeteilt, dass der Akku eine bestimmte Anzahl an Stunden (bzw. "bis zu") hält. Kauft man sich das Gerät, kommt man oftmals drauf, dass dieser Wert mit der Realität nicht viel zu tun hat. Das hängt damit zusammen, dass diese Laufzeiten unter bestimmten Laborbedingungen gemessen werden, die mit echter Nutzung nicht viel zu tun haben.

Das Wie der Messung unterscheidet sich von Hersteller zu Hersteller, diese operieren aber gerne wie auf dem Markt, nämlich nach dem Motto "Darf's auch ein bisschen mehr sein?" Microsoft hat bei seinen Angaben bisher mit Videowiedergabe gearbeitet, doch künftig will man Werte liefern, die näher an der Realität sind.


"Typische Nutzung"

Denn in den Produktbeschreibungen zu den neuen Surface-Geräten spricht Microsoft nun von Werten bei "typischer Nutzung" (via Dr. Windows). Konkret bedeutet das beim Surface Pro 7 "bis zu 10,5 Stunden", im Fall des Surface Laptop 3 werden maximal 11,5 Stunden angegeben. Beim Surface Pro X sind es sogar bis zu 13 Stunden.

Die Erklärung der typischen Nutzung kann man im Kleingedruckten am Ende finden. Im Fall des Surface Pro 7 heißt es:

"Der Test wurde von Microsoft im September 2019 mit Vorproduktionssoftware und Vorseriengerät mit Intel Core i5, 256 GB und 8 GB RAM durchgeführt. Der Test bestand aus einer vollständigen Batterieentladung mit einer Mischung aus aktivem Gebrauch und modernem Standby. Der aktive Nutzungsteil besteht aus (1) einem Webbrowsertest, der über mehrere geöffnete Registerkarten auf 8 beliebte Websites zugreift, (2) einem Produktivitätstest unter Verwendung von Microsoft Word, PowerPoint, Excel und Outlook und (3) einem Teil der Zeit mit dem Gerät in Verwendung mit inaktiven Anwendungen. Alle Einstellungen waren Standard, außer dass die Bildschirmhelligkeit bei deaktivierter automatischer Helligkeit auf 150 Nits eingestellt war. WLAN wurde mit einem Netzwerk verbunden. Die Akkulaufzeit hängt stark von den Einstellungen, der Nutzung und anderen Faktoren ab."


Man kann Microsofts Bemühungen zu einem Echtwelt-Szenario durchaus gut finden, sollte aber nicht davon ausgehen, dass man die angegebenen Werte tatsächlich erreicht bzw. dass diese selbstlos ehrlich sind. Das liegt vor allem daran, dass Microsoft die Helligkeit am absolut unteren Ende des Praktikablen ansetzt, in der Realität dürften die meisten klar mehr als 150 Nits eingestellt haben.
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