Microsoft & AMD arbeiten an Surface-Ryzen-Chips der 2. Generation
AMD und Microsoft wollen auch künftig kooperieren, um die Surface-Serie mit Prozessoren des Intel-Konkurrenten auszurüsten. Nach Angaben von AMD-Managern arbeitet man an der nächsten Generation angepasster Ryzen-CPUs für Geräte wie das neue Surface Laptop 3 mit 15 Zoll.
Als bekannt wurde, dass Microsoft mit dem Surface Laptop 3 15 erstmals ein Gerät seiner Notebook- und Tablet-Serie mit einem AMD Ryzen-SoC anbieten würde, sorgte dies für reichlich Interesse. Als die Redmonder die neuen Produkte dann in der letzten Woche vorstellten, war die Überraschung noch größer, denn es kommen sogar speziell angepasste Chips zum Einsatz, die vorerst nur in Microsoft-Geräten verbaut werden.
Microsoft und AMD haben die Ryzen Surface Edition CPUs für das Surface Laptop 3 mit 15 Zoll angepasst
Wie AMD gegenüber AnandTech bestätigte, hat man sich mit Microsoft auf eine mehrjähige Kooperation verständigt, in deren Rahmen man schon lange an Chips der nächsten Generation arbeitet. Diese werden wohl bereits ab dem kommenden Jahr zum Einsatz kommen, zumindest wenn man die Entwicklungszeitpläne der beiden Unternehmen als Grundlage nimmt.
Für das kommende Jahr dürften sich dann erneut die Zeitpläne der beiden Partner überschneiden, so dass dann wohl auch die ersten Geräte von Microsoft erscheinen, in denen "Zen2"-basierte Ryzen-SoCs verwendet werden. Dennoch sollen auch die aktuellen Chips der "Ryzen Microsoft Surface Edition"-Reihe ein besseres Erlebnis bieten als ihre "normalen" Verwandten.
Zwar sind sie im Grunde identisch, doch bieten die Surface-Varianten der Ryzen-Prozessoren eine zusätzlichen Compute Unit (11 statt 10), auch wenn sie für 15 Watt maximale Verlustleistung ausgelegt sind. Außerdem haben Microsoft und AMD stark in die Optimierung der Firmware, Sicherheitsfunktionen und Treiber investiert, um eine möglichst optimale Performance zu erzielen, heißt es.
Microsoft und AMD haben die Ryzen Surface Edition CPUs für das Surface Laptop 3 mit 15 Zoll angepasst
Wie AMD gegenüber AnandTech bestätigte, hat man sich mit Microsoft auf eine mehrjähige Kooperation verständigt, in deren Rahmen man schon lange an Chips der nächsten Generation arbeitet. Diese werden wohl bereits ab dem kommenden Jahr zum Einsatz kommen, zumindest wenn man die Entwicklungszeitpläne der beiden Unternehmen als Grundlage nimmt.
Anpassung dauert Jahre
Dass das neue Surface Laptop 3 mit 15-Zoll-Display einen mit 12 Nanometern Strukturbreite gefertigten AMD Ryzen-SoC auf Basis der "Zen+"-Architektur nutzt - und nicht einen der kommenden "Zen2"-Chips mit sieben Nanometern Strukturbreite - soll vor allem in der Dauer der Entwicklungsarbeit begründet sein. Die Kooperation für das Surface Laptop 3 mit AMD begann schon vor rund zwei Jahren, wobei man die Zeitpläne so abstimmen musste, dass sie zum richtigen Zeitpunkt das passende Ergebnis lieferten.Für das kommende Jahr dürften sich dann erneut die Zeitpläne der beiden Partner überschneiden, so dass dann wohl auch die ersten Geräte von Microsoft erscheinen, in denen "Zen2"-basierte Ryzen-SoCs verwendet werden. Dennoch sollen auch die aktuellen Chips der "Ryzen Microsoft Surface Edition"-Reihe ein besseres Erlebnis bieten als ihre "normalen" Verwandten.
Zwar sind sie im Grunde identisch, doch bieten die Surface-Varianten der Ryzen-Prozessoren eine zusätzlichen Compute Unit (11 statt 10), auch wenn sie für 15 Watt maximale Verlustleistung ausgelegt sind. Außerdem haben Microsoft und AMD stark in die Optimierung der Firmware, Sicherheitsfunktionen und Treiber investiert, um eine möglichst optimale Performance zu erzielen, heißt es.
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