Je weniger man über Kryptowährungen weiß, desto begeisterter ist man
Kryptowährungen sind immer noch ein großes Thema, wenngleich die ganz große Euphorie derzeit etwas vorbei ist. Laut einer Studie der niederländischen Bank ING könnte das damit zu tun haben, dass immer mehr Leute sich zum Thema informieren.
Denn laut der niederländischen Großbank besteht ein Zusammenhang zwischen der Begeisterung für Kryptowährung und dem konkreten Wissen zu diesem Thema. Das bedeutet, dass je mehr man dazu weiß bzw. sich mit Finanzen und Wirtschaft auskennt, desto skeptischer ist man.
Zum Thema Kryptowährung ist das Wissen nach wie vor eher beschränkt: Von rund 13.000 Menschen, die gefragt wurden, ob Bitcoin und Co. eine "Kontrollinstanz" hätten, bejahten 21 Prozent diese Frage, 52 Prozent wussten es nicht. Nur 27 Prozent der Menschen antworteten korrekt, nämlich dass Kryptowährungen nicht zentral gesteuert werden.
Die größte Skepsis zu diesem Thema (unter den befragten Ländern) herrscht übrigens in Österreich, dort haben gerade einmal 13 Prozent eine positive Einstellung zu Kryptowährungen. In Deutschland liegt der Wert bei 20 Prozent, in den USA bei 31 Prozent. Die größte Zuversicht herrschte in Polen (43 Prozent), Rumänien (44 Prozent) und der Türkei (62 Prozent).
Nur Bares ist Wahres
Für die Studie mit dem Titel "Von Bargeld zu Krypto: Die Geld-Revolution" (PDF) wurden knapp 15.000 Menschen aus Europa, Australien und den USA befragt und ein Fazit der Bank ist, dass sich seit einer ähnlichen Studie aus dem Vorjahr nicht viel geändert hat (via The Next Web). Demnach ist und bleibt Bargeld die vom überwiegenden Großteil der Menschen bevorzugte Form des Zahlungsmittels: "Bargeld, ein Medium, das viele auf dem absteigenden Ast sehen, hat in der tagtäglichen Nutzung nach wie vor eine hohe Akzeptanz." Infografik: Die Kryptocoin-Technologie Blockchain kurz erklärt
Zum Thema Kryptowährung ist das Wissen nach wie vor eher beschränkt: Von rund 13.000 Menschen, die gefragt wurden, ob Bitcoin und Co. eine "Kontrollinstanz" hätten, bejahten 21 Prozent diese Frage, 52 Prozent wussten es nicht. Nur 27 Prozent der Menschen antworteten korrekt, nämlich dass Kryptowährungen nicht zentral gesteuert werden.
Fehlendes Wissen führt zu positiver Einstellung
Knapp mehr als die Hälfte der Befragten war indes der Ansicht, dass die "meisten Geschäfte" Kryptowährungen akzeptieren würden, ING widersprach dem jedoch und betonte, dass die meisten Online-Shops das eben nicht tun. ING stellt insgesamt fest, dass "Gruppen mit niedrigem oder mittelmäßigem Wissen zum Thema mit höherer Wahrscheinlichkeit eine positive Einstellung zur Nutzung von Kryptowährungen haben".Die größte Skepsis zu diesem Thema (unter den befragten Ländern) herrscht übrigens in Österreich, dort haben gerade einmal 13 Prozent eine positive Einstellung zu Kryptowährungen. In Deutschland liegt der Wert bei 20 Prozent, in den USA bei 31 Prozent. Die größte Zuversicht herrschte in Polen (43 Prozent), Rumänien (44 Prozent) und der Türkei (62 Prozent).
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