Tim Cook erteilt klare Absage:
Apple will keine eigene Krypto-Währung
Apple-Chef Tim Cook hat eventuellen Gerüchten über eine firmeneigene Kryptowährung rechtzeitig eine klare Absage erteilt. Es sei nicht die Aufgabe von Unternehmen, eigene Währungssysteme zu schaffen, so sein Seitenhieb auf Facebook.
Auf Nachfrage gegenüber der Tageszeitung Les Echos erklärte der Apple-Chef: "Nein. Ich bin überzeugt, dass eine Währung in der Hand von Staaten liegen sollte. Ich fühle mich nicht wohl bei dem Gedanken, dass Unternehmen konkurrierende Währungssysteme aufbauen." Denn dies sei auch mit einer enormen Macht verbunden. "Und ein privatwirtschaftliches Unternehmen sollte nicht versuchen, auf diese Weise Einfluss zu gewinnen", so Cook.
Er bezog sich damit auf den Konkurrenten Facebook, der vor einiger Zeit angekündigt hatte, die Kryptowährung Libra aufbauen zu wollen. Diese soll es ermöglichen, weltweit online mit einer einheitlichen Größe einzukaufen oder Dienste zu bezahlen. Inzwischen muss sich das Unternehmen allerdings damit auseinandersetzen, dass verschiedene Staaten diese Bestrebung nicht einfach so hinnehmen wollen. So haben Frankreich und Deutschland bereits klargemacht, dass sie Libra in Europa nicht ohne weiteres tolerieren werden.
Facebook hatte versucht, die Vorstellung zu entkräften, dass der Konzern ein eigenes Währungssystem aufbauen wolle. Denn man wolle keine neuen Werte ausgeben, sondern nur ein Verfahren entwickeln, mit dem bestehende Währungen leichter international eingesetzt werden könnten.
Siehe auch: Facebook-Währung Libra: Die großen Partner gehen auf Tauchstation
Er bezog sich damit auf den Konkurrenten Facebook, der vor einiger Zeit angekündigt hatte, die Kryptowährung Libra aufbauen zu wollen. Diese soll es ermöglichen, weltweit online mit einer einheitlichen Größe einzukaufen oder Dienste zu bezahlen. Inzwischen muss sich das Unternehmen allerdings damit auseinandersetzen, dass verschiedene Staaten diese Bestrebung nicht einfach so hinnehmen wollen. So haben Frankreich und Deutschland bereits klargemacht, dass sie Libra in Europa nicht ohne weiteres tolerieren werden.
Militär und Geld soll staatlich bleiben
Und auch für Cook ist es eine ausgemachte Sache, dass bestimmte hoheitliche Aufgaben in die Hände von Staaten gehören und nicht von Unternehmen übernommen werden sollten. Dazu gehört neben dem Betrieb des Militärs eben auch das Währungssystem. Denn damit unterlägen bestimmte Bereiche, die für die Funktion der Gesellschaft sehr wichtig sind, auch demokratischen Entscheidungen. Das ist bei Firmen hingegen nicht der Fall.Facebook hatte versucht, die Vorstellung zu entkräften, dass der Konzern ein eigenes Währungssystem aufbauen wolle. Denn man wolle keine neuen Werte ausgeben, sondern nur ein Verfahren entwickeln, mit dem bestehende Währungen leichter international eingesetzt werden könnten.
Siehe auch: Facebook-Währung Libra: Die großen Partner gehen auf Tauchstation
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