Revolutionär oder beängstigend? Facebook stellt Kryptowährung vor
Nach monatelangen Spekulationen ist es nun offiziell: Facebook startet seine eigene Kryptowährung. Diese nennt sich Libra und das soziale Netzwerk will nichts weniger als das Leben von Milliarden von Menschen leichter zu machen, indem Libra eine "einfache, globale Währung und eine finanzielle Infrastruktur" bereitstellt.
Libra-Logo und Partner
Ein zentraler Vorteil von Libra soll es sein, dass bei der Kryptowährung, die im nächsten Jahr starten soll, praktisch keine Gebühren anfallen sollen. In einem Whitepaper beschreibt der Konzern, wie Nutzer auf der ganzen Welt von Libra profitieren sollen: "Die Welt braucht unbedingt eine zuverlässige digitale Währung und Infrastruktur, die gemeinsam das Versprechen eines 'Internet des Geldes' einhalten können."
Ein weiterer Kernpunkt ist, dass es bei Libra - anders als bei Bitcoin - nicht möglich ist, die Cryptowährung selbst zu minen, also zu erschaffen. Um Libra nutzen zu können, wird man eine eigene App benötigen, diese heißt Calibra (offiziell ein Tochterunternehmen). Dort werden sich Nutzer per amtlichen Ausweisen registrieren können, die App dient auch als digitale Geldbörse sowie als Weg, Überweisungen vorzunehmen.
Die zentrale App heißt Calibra
Derzeit ist noch so einiges unklar, wie Libra in der Praxis funktionieren und was Facebook daran verdienen wird. Facebook selbst rechnet allerdings damit, dass es viele Jahre brauchen wird, bis man Libra etablieren kann.
Libra wird natürlich für viele Diskussionen sorgen, denn schon jetzt gilt das soziale Netzwerk als unersättliche und skandalgeschüttelte Datenkrake. Facebook verspricht hier aber natürlich umfassende Schritte, um die Privatsphäre der Nutzer zu schützen.
Experten rechnen mit einem Erfolg, wie die WirtschaftsWoche berichtet: "Libra wird als Transaktionssystem höchstwahrscheinlich erfolgreich sein, da es für Nutzer einen einfachen und kostengünstigen Weg bietet, um Geld auszutauschen", sagt etwa die Forrester-Analystin Aurelie L'Hostis.
Libra-Logo und Partner
Ein zentraler Vorteil von Libra soll es sein, dass bei der Kryptowährung, die im nächsten Jahr starten soll, praktisch keine Gebühren anfallen sollen. In einem Whitepaper beschreibt der Konzern, wie Nutzer auf der ganzen Welt von Libra profitieren sollen: "Die Welt braucht unbedingt eine zuverlässige digitale Währung und Infrastruktur, die gemeinsam das Versprechen eines 'Internet des Geldes' einhalten können."
"Stablecoin": Stabile Kryptowährung
Facebook nennt drei Säulen für die Stabilität, die Libra bieten soll. Demnach basiert die Währung auf einer sicheren skalierbaren und zuverlässigen Blockchain, sie wird durch Währungsreserven (in Dollar, Euro und Yen) gestützt und durch die unabhängige Libra Association gesteuert.Ein weiterer Kernpunkt ist, dass es bei Libra - anders als bei Bitcoin - nicht möglich ist, die Cryptowährung selbst zu minen, also zu erschaffen. Um Libra nutzen zu können, wird man eine eigene App benötigen, diese heißt Calibra (offiziell ein Tochterunternehmen). Dort werden sich Nutzer per amtlichen Ausweisen registrieren können, die App dient auch als digitale Geldbörse sowie als Weg, Überweisungen vorzunehmen.
Die zentrale App heißt Calibra
Internet und auch reale Welt
Anfangs soll Libra ausschließlich im Internet zum Einsatz kommen, später will man sich aber auch in der realen Welt als Zahlungsmittel etablieren. Facebook will Libra auch als stabile Geldanlage platzieren. Partner aus der Geschäfts- und Finanzwelt unterstützen das Vorhaben, Facebook nannte hier Unternehmen wie Mastercard, Visa und PayPal sowie Vodafone, eBay und Uber.Derzeit ist noch so einiges unklar, wie Libra in der Praxis funktionieren und was Facebook daran verdienen wird. Facebook selbst rechnet allerdings damit, dass es viele Jahre brauchen wird, bis man Libra etablieren kann.
Libra wird natürlich für viele Diskussionen sorgen, denn schon jetzt gilt das soziale Netzwerk als unersättliche und skandalgeschüttelte Datenkrake. Facebook verspricht hier aber natürlich umfassende Schritte, um die Privatsphäre der Nutzer zu schützen.
Experten rechnen mit einem Erfolg, wie die WirtschaftsWoche berichtet: "Libra wird als Transaktionssystem höchstwahrscheinlich erfolgreich sein, da es für Nutzer einen einfachen und kostengünstigen Weg bietet, um Geld auszutauschen", sagt etwa die Forrester-Analystin Aurelie L'Hostis.
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