Microsoft-Präsident: Die Behandlung von Huawei ist "unamerikanisch"
In den vergangenen Monaten war der Handelsstreit mit China und das US-Embargo von Huawei eines der dominierenden Wirtschaftsthemen, auch in IT-Nachrichten. Brad Smith, Präsident und Chefjurist in Redmond, kritisierte die US-Regierung nun verhältnismäßig scharf.
Die "unendliche Geschichte" USA gegen Huawei sollte eigentlich nach dem G7-Gipfel enden, denn damals kündigte US-Präsident Donald Trump an, dass die Sanktionen enden würden. Das ist aber nur in einem stark begrenzten Rahmen umgesetzt worden, von der so genannten "Entity List" des US-amerikanischen Handelsministeriums wurde Huawei nicht entfernt.
Microsoft-Präsident Brad Smith
Auf den Fall Huawei wurde nun auch Brad Smith, Präsident und Chief Legal Officer von Microsoft angesprochen. Smith, der eigentlich kein Mann der polternden Worte ist, sagte dazu ziemlich klar, dass die Behandlung von Huawei "unamerikanisch" sei. Der Jurist meinte gegenüber Bloomberg Businessweek, dass solche Aktionen wie gegen den chinesischen Konzern eine "solide Grundlage bezüglich Fakten, Logik und Rechtsstaatlichkeit" haben sollten.
Brad Smith meint, dass der US-Präsident aus eigener (Hotel-)Erfahrung wissen sollte, wie das läuft: "Einem Technik-Unternehmen zu sagen, dass es Produkte verkaufen kann, aber keine Betriebssysteme oder Chips kaufen kann, ist wie einem Hotel-Unternehmen zu sagen, dass es seine Türen öffnen kann, aber keine Betten in die Zimmer stellen oder Essen im Restaurant servieren darf." So oder so gefährde das das Überleben eines Unternehmens.
Das Vorgehen der US-Regierung gefährde natürlich auch die eigene Wirtschaft, so Smith, auch Microsoft. Denn die US-Behörden erwägen derzeit neue Export-Einschränkungen für US-Unternehmen, darunter zu Themen wie KI oder Quanten-Computer. Smith: "Man kann kein globaler Technologie-Führer sein, wenn man die Technologie nicht global anbieten kann."
Microsoft-Präsident Brad Smith
Auf den Fall Huawei wurde nun auch Brad Smith, Präsident und Chief Legal Officer von Microsoft angesprochen. Smith, der eigentlich kein Mann der polternden Worte ist, sagte dazu ziemlich klar, dass die Behandlung von Huawei "unamerikanisch" sei. Der Jurist meinte gegenüber Bloomberg Businessweek, dass solche Aktionen wie gegen den chinesischen Konzern eine "solide Grundlage bezüglich Fakten, Logik und Rechtsstaatlichkeit" haben sollten.
"Wir wollen selbst entscheiden"
Damit meint Smith, dass das im vorliegenden Fall nicht so ist. Er verweist darauf, dass Microsoft die US-Behörden schon mehrfach gebeten habe, ihr Vorgehen zu erklären, ohne viel Erfolg: "Oftmals bekommen wir Antworten wie 'Nun, wenn ihr wüsstet, was wir wissen, dann würdet ihr uns zustimmen'", so Smith. "Und unsere Antwort ist: 'Prima, zeigt uns, was ihr wisst, dann können wir selbst entscheiden. Das ist die Art wie dieses Land funktioniert'."Brad Smith meint, dass der US-Präsident aus eigener (Hotel-)Erfahrung wissen sollte, wie das läuft: "Einem Technik-Unternehmen zu sagen, dass es Produkte verkaufen kann, aber keine Betriebssysteme oder Chips kaufen kann, ist wie einem Hotel-Unternehmen zu sagen, dass es seine Türen öffnen kann, aber keine Betten in die Zimmer stellen oder Essen im Restaurant servieren darf." So oder so gefährde das das Überleben eines Unternehmens.
Das Vorgehen der US-Regierung gefährde natürlich auch die eigene Wirtschaft, so Smith, auch Microsoft. Denn die US-Behörden erwägen derzeit neue Export-Einschränkungen für US-Unternehmen, darunter zu Themen wie KI oder Quanten-Computer. Smith: "Man kann kein globaler Technologie-Führer sein, wenn man die Technologie nicht global anbieten kann."
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