US-Embargo hat Folgen: Huawei entlässt wohl tausende Mitarbeiter
Dass Huawei beginnt, die Zahl seiner Mitarbeiter aufgrund der Folgen des US-Embargos der Trump-Regierung zu reduzieren, war schon vor einigen Wochen zu hören. Jetzt wurde bekannt, dass Huawei bereits begonnen hat tausende Jobs an seinen chinesischen Standorten zu streichen.
Wie das Portal TechNode unter Berufung auf Gespräche mit bisherigen Mitarbeitern des Technologiekonzerns und entsprechende Äußerungen von Betroffenen in chinesischen Sozialen Medien berichtet, hat Huawei bereits tausende Mitarbeiter entlassen. Vermutlich will man dadurch die Kosten senken, schließlich sprudeln die Einnahmen aufgrund der bisher noch immer häufig als willkürlich kritisierten Maßnahmen der US-Regierung gegen das Unternehmen nicht mehr so wie zuvor.
Von einigen Personen, die offenbar für die Personalabteilungen anderer chinesischer Mobilgerätehersteller arbeiten, war wohl außerdem zu hören, dass sie bereits massenhaft Bewerbungen und Lebensläufe von bisherigen Huawei-Angestellten erhalten hätten. Die Mitarbeiter tauschen sich vor allem über die Plattform Maimai aus, die ihnen eine anonymisierte Diskussion ohne persönliche Identifikation ermöglicht. Aktuell ist dort unter anderem davon die Rede, dass bei Huawei weitere Entlassungen anstehen.
So seien derzeit 192.000 Mitarbeiter weltweit für Huawei tätig, doch mittelfristig sollen rund zehn Prozent der Angestellten entlassen werden, heißt es. Da sich der Konzern selbst nicht offiziell zu dem Thema äußert, gelten auch diese Angaben vorerst als Gerüchte, die sich nur schwer überprüfen lassen. Huawei hatte zwar für die erste Jahreshälfte einen Anstieg seiner Umsatzzahlen verlauten lassen, doch herrscht gerade mit Blick auf das Smartphone-Geschäft derzeit große Unsicherheit.
So ist bisher unklar, wann und ob die neuen Smartphones der Mate 30-Serie überhaupt in westlichen Ländern auf den Markt kommen. Der Launch wird am 19. September in München erwartet, doch fehlt den Geräten bisher ebenso wie dem Falt-Smartphone Huawei Mate X noch immer die Lizenz zur Verwendung einer offiziellen Android-Variante.
6000 Arbeitsplätze werden allein im September weg-"optimiert"
Dem Bericht zufolge ist aus Kreisen der chinesischen Huawei-Mitarbeiter zu hören, dass "6000 Menschen im September 'optimiert' werden", womit gemeint ist, dass sie aus Gründen der Effizienz des Konzerns ihren Hut nehmen müssen. Huawei zahlt Mitarbeitern, die sich davon "überzeugen" lassen, ihren Posten zu räumen, Entschädigungen nach dem "N+4"-Prinzip. Sie erhalten also offenbar für jedes Jahr, das sie bisher für Huawei tätig waren, eine gewisse Summe, wobei zusätzlich einmal der vierfache Betrag aufgeschlagen wird, den man ihnen für jedes Jahr ausgezahlt hat.Von einigen Personen, die offenbar für die Personalabteilungen anderer chinesischer Mobilgerätehersteller arbeiten, war wohl außerdem zu hören, dass sie bereits massenhaft Bewerbungen und Lebensläufe von bisherigen Huawei-Angestellten erhalten hätten. Die Mitarbeiter tauschen sich vor allem über die Plattform Maimai aus, die ihnen eine anonymisierte Diskussion ohne persönliche Identifikation ermöglicht. Aktuell ist dort unter anderem davon die Rede, dass bei Huawei weitere Entlassungen anstehen.
So seien derzeit 192.000 Mitarbeiter weltweit für Huawei tätig, doch mittelfristig sollen rund zehn Prozent der Angestellten entlassen werden, heißt es. Da sich der Konzern selbst nicht offiziell zu dem Thema äußert, gelten auch diese Angaben vorerst als Gerüchte, die sich nur schwer überprüfen lassen. Huawei hatte zwar für die erste Jahreshälfte einen Anstieg seiner Umsatzzahlen verlauten lassen, doch herrscht gerade mit Blick auf das Smartphone-Geschäft derzeit große Unsicherheit.
So ist bisher unklar, wann und ob die neuen Smartphones der Mate 30-Serie überhaupt in westlichen Ländern auf den Markt kommen. Der Launch wird am 19. September in München erwartet, doch fehlt den Geräten bisher ebenso wie dem Falt-Smartphone Huawei Mate X noch immer die Lizenz zur Verwendung einer offiziellen Android-Variante.
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