Samsung stört sich bei Konferenz an Sexspielzeug für Frauen
Der koreanische Hersteller Samsung war vor kurzem Co-Veranstalter eines Events, das sich dem Wachstum und den Innovationen im Markt der Wearables widmete. Eingeladen war auch Lioness, ein von Frauen gegründetes und geleitetes Unternehmen für intelligentes Sexspielzeug.
Doch Samsung passte diese Einladung nicht, man ließ den Lioness-Stand entfernen bzw. bat das Startup von CEO Liz Klinger zu gehen. Das Paradoxe daran: Klingers Firma wurde zuvor auf die speziell an Frauen gerichtete Veranstaltung mit dem Titel "Growth and Innovation in the Wearable Device Market" offiziell eingeladen, der Stand wurde im Vorfeld auch abgesegnet bzw. zugelassen. Lioness hat es sich zur Aufgabe gemacht, die sexuelle Gesundheit zu entstigmatisieren und zwar mit Hilfe von High-Tech-Sex-Toys.
Die Lioness-Chefin wurde zunächst abgewimmelt, sie bohrte nach und bekam schließlich von einem Samsung-Vertreter mitgeteilt, dass ihr Produkt "nichts mit Frauen-Gesundheit" zu tun habe. Darauf antwortete Klinger, dass man u. a. mit Biofeedback arbeite und auch regelmäßig auf Gesundheits- und Forschungskonferenzen zu Gast sei. Daraufhin fiel Samsung nur noch die Ausrede ein, dass das "kein Wearable" sei.
Klinger wollte das nicht hinnehmen und machte die Sache auf Twitter publik und zwang Samsung zu einer Entschuldigung. Denn gegenüber The Verge ließ der koreanische Konzern nun ausrichten, dass man die "Interaktion bedauert" und sich bei den Beteiligten entschuldigen möchte. Man habe das intern angesprochen und werde davon lernen, da man weiterhin Innovatorinnen sponsern möchte.
Klinger ist mit dieser Entschuldigung aber immer noch nicht glücklich oder besänftigt. Sie wünscht sich, dass Samsung sich persönlich an sie gewandt hätte. Die Formulierung des Statements sieht sie auch kritisch und denkt, dass der Konzern in Wirklichkeit nichts ändern will und wird.
Pfui
Und man könnte annehmen, dass Sex-Spielzeug heutzutage kein Thema oder Aufreger mehr ist. Doch offenbar war zumindest einem höheren Tier bei Samsung ein Vibrator unangenehm. Denn wie The Next Web berichtet, sagte Klinger, dass "jemand dachte, mein Stand war nicht OK".Die Lioness-Chefin wurde zunächst abgewimmelt, sie bohrte nach und bekam schließlich von einem Samsung-Vertreter mitgeteilt, dass ihr Produkt "nichts mit Frauen-Gesundheit" zu tun habe. Darauf antwortete Klinger, dass man u. a. mit Biofeedback arbeite und auch regelmäßig auf Gesundheits- und Forschungskonferenzen zu Gast sei. Daraufhin fiel Samsung nur noch die Ausrede ein, dass das "kein Wearable" sei.
Klinger wollte das nicht hinnehmen und machte die Sache auf Twitter publik und zwang Samsung zu einer Entschuldigung. Denn gegenüber The Verge ließ der koreanische Konzern nun ausrichten, dass man die "Interaktion bedauert" und sich bei den Beteiligten entschuldigen möchte. Man habe das intern angesprochen und werde davon lernen, da man weiterhin Innovatorinnen sponsern möchte.
Klinger ist mit dieser Entschuldigung aber immer noch nicht glücklich oder besänftigt. Sie wünscht sich, dass Samsung sich persönlich an sie gewandt hätte. Die Formulierung des Statements sieht sie auch kritisch und denkt, dass der Konzern in Wirklichkeit nichts ändern will und wird.
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