Apple entschuldigt sich für das Belauschen von Siri-Aufnahmen
In den vergangenen Wochen wurden praktisch alle Anbieter von persönlichen Assistenten dabei erwischt, dass sie mit Hilfe von Mitarbeitern Gespräche von Nutzern abhören und mitschreiben. Auch Apple setzte auf diese Praxis, um Siri zu verbessern. Das kalifornische Unternehmen entschuldigte sich nun offiziell.
Erste Konsequenzen hat Apple bereits vergangene Woche vollzogen, das Unternehmen hat sich kurzerhand von allen Mitarbeitern getrennt, die für die Erfassung der Gespräche zuständig waren. Und das waren auch nicht wenige, Medienberichten zufolge wurden alleine im irischen Cork 300 Menschen entlassen.
Apple hat nun zudem eine formelle Entschuldigung veröffentlicht. Darin schreibt man: "Uns ist klar, dass wir nicht unseren eigenen hohen Idealen gerecht wurden." Damit meint man die Privatsphäre, die bei Apple als "fundamentales Menschenrecht" angesehen wird. Das gelte auch und insbesondere für Siri, die persönliche Assistentin soll den "Kunden die bestmögliche Erfahrung bieten, während sie die Privatsphäre aufmerksam verteidigt".
Der kalifornische Konzern hat auch mehrere Änderungen an den Privatsphärerichtlinien von Siri angekündigt. Erstens wird man von Haus aus keine Audio-Aufnahmen von Siri-Interaktionen einbehalten, Computer-generierte Abschriften werden dabei helfen, Siri zu verbessern.
Zweitens können Nutzer künftig per Opt-In, also auf expliziten eigenen Wunsch, dabei helfen, Siri zu optimieren. Drittens werden bei einem Opt-In die Mitarbeiter versuchen, jedwede Aufnahme zu löschen, die unbeabsichtigt ausgelöst worden ist.
Menschliche Nachhilfe
Apple war alles andere als das einzige Unternehmen, das einräumen musste, dass Gespräche, die mit einem persönlichen Assistenten geführt werden, aufgezeichnet werden. Mit Hilfe dieser "Qualitätssicherung" wollte der Konzern sicherstellen, dass Sprachbefehle von Siri auch korrekt erfasst werden. Denn auch eine "Künstliche Intelligenz" braucht mitunter Nachhilfe von Menschen.Erste Konsequenzen hat Apple bereits vergangene Woche vollzogen, das Unternehmen hat sich kurzerhand von allen Mitarbeitern getrennt, die für die Erfassung der Gespräche zuständig waren. Und das waren auch nicht wenige, Medienberichten zufolge wurden alleine im irischen Cork 300 Menschen entlassen.
Apple hat nun zudem eine formelle Entschuldigung veröffentlicht. Darin schreibt man: "Uns ist klar, dass wir nicht unseren eigenen hohen Idealen gerecht wurden." Damit meint man die Privatsphäre, die bei Apple als "fundamentales Menschenrecht" angesehen wird. Das gelte auch und insbesondere für Siri, die persönliche Assistentin soll den "Kunden die bestmögliche Erfahrung bieten, während sie die Privatsphäre aufmerksam verteidigt".
Der kalifornische Konzern hat auch mehrere Änderungen an den Privatsphärerichtlinien von Siri angekündigt. Erstens wird man von Haus aus keine Audio-Aufnahmen von Siri-Interaktionen einbehalten, Computer-generierte Abschriften werden dabei helfen, Siri zu verbessern.
Zweitens können Nutzer künftig per Opt-In, also auf expliziten eigenen Wunsch, dabei helfen, Siri zu optimieren. Drittens werden bei einem Opt-In die Mitarbeiter versuchen, jedwede Aufnahme zu löschen, die unbeabsichtigt ausgelöst worden ist.
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