MIT-Forscher verbessern Video-Streaming für langsame WLANs
Jeder, der sich schon einmal ein langsames WLAN geteilt hat und dabei versucht hat einen Video-Stream laufen zu lassen, der kennt wahrscheinlich das Problem, dass dieses Erlebnis alles andere als ein angenehmes ist. Es kommt zu langen Puffer-Zeiten, pixeligen Bildern und anderen Problemen.
Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben nun einen Weg gefunden, das Problem aus der Welt zu schaffen bzw. zumindest signifikant zu minimieren. Wie Engadget berichtet, hat ein Team des Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) ein Tool entwickelt, das Leuten hilft, die sich eine die Geschwindigkeit betreffend eingeschränkte Internet-Leitung per WLAN teilen.
Was für das Kind vielleicht völlig ausreichend ist, stellt für den Nutzer im Wohnzimmer ein Qualitätsproblem dar, denn Live-Sport benötigt mehr Bandbreite als Cartoons. Minerva analysiert bereits in der Vorab-Phase beide Videos, um herauszufinden, ob einer davon in niedrigerer technischer Qualität abgespielt werden kann, ohne an sichtbarer Qualität einzubüßen. Entsprechend wird dann "intelligent" die Bandbreite verteilt.
Bei Tests in "freier Wildbahn" konnte Minerva das (Re-)Puffern nahezu halbieren, bei einem Drittel der Fälle wurden die Videos so verbessert, dass der Qualitätsgewinn einem Upgrade von 720p auf 1080p gleichkommt. Laut den MIT-Forschern kann das System nicht nur zu Hause eingesetzt werden, das Prinzip lässt sich auch auf ganze Regionen anwenden. Damit dürfte Minerva auch für Unternehmen wie Netflix von großem Interesse sein. Neue Hardware ist dafür übrigens nicht erforderlich.
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Schutzgöttin der Streams
Das Minerva genannte System analysiert Videos vor dem Abspielen und überprüft, wie diese von einem Abspielen in verringerter Qualität betroffen wären. Herkömmliche Protokolle für das Teilen von Inhalten über WLAN splitten schlichtweg die verfügbare Bandbreite auf die Anzahl der eingewählten Nutzer. Wer sich also eine Sport-Live-Übertragung in HD auf dem Wohnzimmer-Fernseher ansieht, der bekommt gleich viel Bandbreite wie das Kind, das sich einen Zeichentrickfilm auf dem Smartphone ansieht: jeweils die Hälfte.Was für das Kind vielleicht völlig ausreichend ist, stellt für den Nutzer im Wohnzimmer ein Qualitätsproblem dar, denn Live-Sport benötigt mehr Bandbreite als Cartoons. Minerva analysiert bereits in der Vorab-Phase beide Videos, um herauszufinden, ob einer davon in niedrigerer technischer Qualität abgespielt werden kann, ohne an sichtbarer Qualität einzubüßen. Entsprechend wird dann "intelligent" die Bandbreite verteilt.
Bei Tests in "freier Wildbahn" konnte Minerva das (Re-)Puffern nahezu halbieren, bei einem Drittel der Fälle wurden die Videos so verbessert, dass der Qualitätsgewinn einem Upgrade von 720p auf 1080p gleichkommt. Laut den MIT-Forschern kann das System nicht nur zu Hause eingesetzt werden, das Prinzip lässt sich auch auf ganze Regionen anwenden. Damit dürfte Minerva auch für Unternehmen wie Netflix von großem Interesse sein. Neue Hardware ist dafür übrigens nicht erforderlich.
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