Spenden statt zerstören: Amazon verschenkt unverkäufliche Produkte
Der weltgrößte Online-Händler Amazon beginnt damit, unverkäufliche Produkte zumindest teilweise für wohltätige Zwecke kostenlos abzugeben, statt sie direkt ihrer Zerstörung zuzuführen. Händler, die ihre Produkte über Amazons Plattform verkaufen, können so Verschwendung reduzieren und gleichzeitig etwas Gutes tun.
Wie CNBC unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld von Amazon berichtete und mittlerweile von Amazon bestätigt wurde, hat das Unternehmen eine neues Programm namens FBA Donations gestartet, das Drittanbietern, die ihre Produkte in den Lagern von Amazon vorhalten lassen und über die Plattform des Konzerns vertreiben, die Möglichkeit bietet, sie bei Unverkäuflichkeit an Wohltätigkeitsorganisationen abzugeben. Bisher werden die Waren normalerweise einfach zerstört, wenn der jeweilige Dritthändler sie nicht mehr verkaufen kann oder nicht mehr bei Amazon lagern lassen will.
Das FBA Donations Programm soll ab 1. September 2019 dafür sorgen, dass unerwünschte Produkte aus Amazon-Lagern künftig nicht mehr direkt auf der Müllkippe oder bei Verwertungsunternehmen landen. Stattdessen werden sie zumindest in den USA und Großbritannien in Zukunft an Hilfsorganisationen verteilt, die sie dann hilfsbedürftigen zukommen lassen können. Dadurch soll der Anteil an Erzeugnissen, der direkt zerstört wird, deutlich sinken.
Für die Händler, die ihre Waren über Amazons Portal vertreiben und in den Lagern des Konzerns unterbringen lassen, ist das FBA Donations Programm offenbar eine willkommene Lösung, um ihre unerwünschten Produkte loszuwerden. So verlangt Amazon 50 US-Cent für die Rücksendung unverkaufter Produkte zum jeweiligen Anbieter, aber nur 15 Cent für die Entsorgung. Die unverkäuflichen Güter werden aus diversen Gründen zerstört, sei es, weil sie schlichtweg zu alt sind, um noch an den Mann gebracht werden zu können, oder auch wegen möglicher Sicherheitsrisiken beim Transport.
Amazon selbst kommentierte das Vorhaben mit dem Hinweis, dass man stets versuche, die Zahl der entsorgten Produkte zu minimieren. Der Großteil der Rücksendungen werde günstiger an andere Kunden oder an Liquidatoren verkauft, zu den Lieferanten zurückgebracht oder oft auch gespendet, hieß es. Dies hänge jeweils vom Zustand der Erzeugnisse ab. Ob es ähnliche Pläne auch für Deutschland gibt, ist derzeit noch unklar.
Allein in Frankreich wurden 2018 drei Millionen Produkte entsorgt
Hintergrund sind diverse Berichte, laut denen Amazon routinemäßig Waren zerstört, die nicht mehr verkauft oder weiter gelagert werden können. Journalisten eines französischen Fernsehsenders hatten herausgefunden, dass Amazon allein in Frankreich jährlich rund drei Millionen Gegenstände aus seinen Lagern einfach "auf den Müll" werfen lässt, wenn diese nicht mehr verkauft werden können. Das neue FBA Donations (Fulfillment by Amazon Donations) Programm soll den eigentlich im Namen von Drittanbietern gelagerten und vertriebenen Produkten nun einen zweiten Nutzen geben.Das FBA Donations Programm soll ab 1. September 2019 dafür sorgen, dass unerwünschte Produkte aus Amazon-Lagern künftig nicht mehr direkt auf der Müllkippe oder bei Verwertungsunternehmen landen. Stattdessen werden sie zumindest in den USA und Großbritannien in Zukunft an Hilfsorganisationen verteilt, die sie dann hilfsbedürftigen zukommen lassen können. Dadurch soll der Anteil an Erzeugnissen, der direkt zerstört wird, deutlich sinken.
Für die Händler, die ihre Waren über Amazons Portal vertreiben und in den Lagern des Konzerns unterbringen lassen, ist das FBA Donations Programm offenbar eine willkommene Lösung, um ihre unerwünschten Produkte loszuwerden. So verlangt Amazon 50 US-Cent für die Rücksendung unverkaufter Produkte zum jeweiligen Anbieter, aber nur 15 Cent für die Entsorgung. Die unverkäuflichen Güter werden aus diversen Gründen zerstört, sei es, weil sie schlichtweg zu alt sind, um noch an den Mann gebracht werden zu können, oder auch wegen möglicher Sicherheitsrisiken beim Transport.
Amazon selbst kommentierte das Vorhaben mit dem Hinweis, dass man stets versuche, die Zahl der entsorgten Produkte zu minimieren. Der Großteil der Rücksendungen werde günstiger an andere Kunden oder an Liquidatoren verkauft, zu den Lieferanten zurückgebracht oder oft auch gespendet, hieß es. Dies hänge jeweils vom Zustand der Erzeugnisse ab. Ob es ähnliche Pläne auch für Deutschland gibt, ist derzeit noch unklar.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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