Unprofitable Essenslieferung: Deliveroo stellt Dienst in Deutschland ein

Fahrrad, Lieferdienst, Deliveroo, Bringdienst Bildquelle: Deliveroo
Deliveroo hat fertig. Der ursprünglich aus Großbritannien stammende Lieferdienstleister zieht sich aus Deutschland zurück. Schon in dieser Woche will das Unternehmen seine Tätigkeit auf dem deutschen Markt komplett einstellen, wie man den Nutzern des Diensts heute in einer E-Mail mitteilte. Wie Deliveroo vor gut einer Stunde in einer E-Mail an seine Kunden mitteilte, gibt das Unternehmen in Deutschland auf. Stattdessen will man sich darauf konzentrieren, in anderen Ländern schneller zu wachsen. Hierzulande haben die Nutzer derartiger Services, die vor allem darauf spezialisiert sind, Essen von diversen Restaurants nach Hause zu den Kunden zu liefern, damit künftig noch weniger Auswahl.

Freitag ist Schluss

Deliveroo wolle seinen Service bereits am 16. August 2019 zum letzten Mal in Deutschland anbieten, so dass man den hiesigen Markt also ab dem 17. August vollständig der Konkurrenz überlässt. Das Angebot war in vielen größeren Städten verfügbar und wurde bisher unter anderem in Berlin, Hamburg, München, Köln, Leipzig, Dresden, Hannover, Stuttgart, Nürnberg und diversen weiteren, kleineren Städten betrieben.

Der Anbieter begründet den Abschied vom deutschen Markt damit, dass man das selbstgesteckte Ziel, den "weltbesten Essenslieferdienst zu schaffen" und damit "herausragenden Service" zu bieten, hierzulande nicht auf dem angestrebten Niveau erreichen könne. Man werde sich deshalb darauf konzentrieren, "seine Aktivitäten in anderen Märkten auf der ganzen Welt auszubauen". Hintergrund dürfte der mit harten Bandagen geführte Wettbewerb unter den Lieferdiensten sein.

Vor einiger Zeit hatte sich mit Foodora bereits ein ähnlicher Anbieter aus Deutschland zurückgezogen. Künftig bleibt damit vom ehemaligen Boom-Markt der Essenslieferdienste in Deutschland nicht mehr viel übrig, denn künftig hat der Berliner Anbieter Delivery Hero, besser bekannt unter dem Namen Lieferheld, in vielen Städten praktisch ein Monopol. Lieferheld gehört seit Ende 2018 genauso wie Pizza.de, Lieferando und Foodora zum niederländischen Branchenriesen Takeaway und hat selbst einige Schwierigkeiten, den Lieferdienst in Deutschland gewinnbringend zu betreiben. Fahrrad, Lieferdienst, Deliveroo, Bringdienst Fahrrad, Lieferdienst, Deliveroo, Bringdienst Deliveroo
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