Milliardengeschäft Essen:
Amazon steigt ganz groß bei Deliveroo ein
Das Geschäft der Essenslieferung wurde mit Fahrradkurieren in den letzten Jahren auf den Kopf gestellt. Jetzt kann sich das britische Unternehmen Deliveroo in einer weiteren Finanzierungsrunde mehr als eine halbe Milliarde Euro sichern. Als größter neuer Investor ist jetzt ein echtes Logistik-Schwergewicht mit an Bord: Amazon.
Wie in der offiziellen Mitteilung zur sogenannten Series G Finanzierungsrunde zu lesen ist, konnte Deliveroo damit bis zum jetzigen Zeitpunkt insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro an Investoren-Geldern einsammeln. Bei der jetzigen siebte Runde für Investoren kann das Unternehmen mit Abstand am meisten Geld verbuchen. Neben Amazon ist dieser Geldsegen auch den bestehenden Investoren zu verdanken: T. Rowe Price, Fidelity Management and Research Company und Greenoaks haben bereits seit 2013 wiederholt Geld in das Unternehmen gesteckt.
Der neue Geldsegen soll bei Deliveroo unter anderem für den Ausbau des Technologie-Teams im Londoner Hauptquartier sorgen. Darüber hinaus will man auch weitere Liefergebiete erschließen. "Neue Werkzeuge, um Fahrern flexibles und gut bezahltes Arbeiten zu ermöglichen" stehen laut dem Unternehmen ebenfalls auf dem Programm. Man darf gespannt sein, wie sich der Markt der Essenslieferung und Bringdienste in den nächsten Jahren entwickelt und ob Amazon hier größere Ambitionen verfolgt.
Auf dem Rücken der Fahrradfahrer wird geliefertes Essen zum Milliardengeschäft
Vor einigen Jahren ging es auf einmal ganz schnell: Plötzlich waren viele Städte voll von Fahrradkurieren mit großen Boxen auf dem Rücken, die Restaurants ohne eigene Lieferlogistik mit hungrigen Kunden verbanden. Jetzt zeigt sich einmal mehr, dass Investoren in den Liefer-Portalen ein echtes Milliardengeschäft sehen. Deliveroo konnte bei einer aktuellen Finanzierungsrunde laut heise rund 515 Millionen Euro einsammeln. Dabei holt sich das britische Unternehmen auch ein echtes Schwergewicht mit an Bord: Amazon steigt als größter Investor der aktuellen Runde in das Unternehmen mit ein.Wie in der offiziellen Mitteilung zur sogenannten Series G Finanzierungsrunde zu lesen ist, konnte Deliveroo damit bis zum jetzigen Zeitpunkt insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro an Investoren-Geldern einsammeln. Bei der jetzigen siebte Runde für Investoren kann das Unternehmen mit Abstand am meisten Geld verbuchen. Neben Amazon ist dieser Geldsegen auch den bestehenden Investoren zu verdanken: T. Rowe Price, Fidelity Management and Research Company und Greenoaks haben bereits seit 2013 wiederholt Geld in das Unternehmen gesteckt.
Sehr stolz auf den Amazon-Deal
Der Gründer Will Shu zeigt sich sehr stolz, dass Amazon so stark in sein Unternehmen investiert hat: "Amazon war für mich persönlich und für das gesamte Unternehmen eine große Inspiration und wir freuen uns darauf mit einem so kunden-versessenen Unternehmen zusammenzuarbeiten." Shu ist sich sicher, dass auch mit der Hilfe des Logistik-Riesen "viele neue Jobs in den Ländern, in denen wir tätig sind, entstehen". "Das sind großartige Nachrichten für den Tech- und Restaurant-Sektor", so Shu.Der neue Geldsegen soll bei Deliveroo unter anderem für den Ausbau des Technologie-Teams im Londoner Hauptquartier sorgen. Darüber hinaus will man auch weitere Liefergebiete erschließen. "Neue Werkzeuge, um Fahrern flexibles und gut bezahltes Arbeiten zu ermöglichen" stehen laut dem Unternehmen ebenfalls auf dem Programm. Man darf gespannt sein, wie sich der Markt der Essenslieferung und Bringdienste in den nächsten Jahren entwickelt und ob Amazon hier größere Ambitionen verfolgt.
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