Huawei dementiert Bericht über Kooperation mit chinesischer Armee

Huawei ist und bleibt im Mittelpunkt des Handelskrieges zwischen den USA und China, das IT-Unternehmen steht u. a. unter Verdacht, chinesische Spionage aktiv oder zumindest passiv zu unterstützen. Die Beweislage ist allerdings dünn. mehr... Android, Huawei, trump, Adler Android, Huawei, trump, Adler Android, Huawei, trump, Adler

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Huawei als Quasi-Staatsunternehmen wird sicherlich auch militärisch eingebunden sein.
 
@topsi.kret: und das kannst du beweisen?
 
@bear7: Und Du kannst beweisen, dass das Dementi der Wahrheit entspricht?
 
@topsi.kret: ich lebe nach der Devise: "unschuldig solange nichts anderes bewiesen ist".

Behauptungen aufzustellen ist IMMER EINFACH.
=> Ich will nicht sagen, dass es nicht klug sein kann "vorsichtig" zu sein.

Aber überall ins Internetz zu schreiben und zu behaupten "topsi.kret ist ein Nazi und will uns allen schlechtes" <- kann man machen und man findet auch relativ schnell ein paar Menschen die das glauben... dennoch eine Haltlose Behauptung aufgrund alternativer Fakten (oder keiner)
 
@bear7: Ich habe keine Behauptung aufgestellt, sondern eine Vermutung geäußert.
Desweiteren sind wohl offenbar Dokumente aufgetaucht, deren Inhalt der "Beschuldigte" dementiert. Der Beschuldigte ist eine Staatsunternehmen in einer kommunistischen Diktatur. Wäre es umgekehrt und es ginge um Google, Microsoft und Co, würdest Du eine Dementi derer nicht glauben. Du bist also nicht unvoreingenommen und somit parteiisch, daher erübrigt sich jede Diskusion mit Dir.
 
@topsi.kret: Das muss man gar nicht auf die Diktatur reduzieren. Auch Deutsche Größen arbeiten mit dem Militär an Projekten.
Oder ich erinnere an Google und das US-Militär.
Warum soll das bei Huawei und China jetzt son wow-Effekt sein?
 
@kkp2321: Du hast natürlich Recht. Die eingefügte "Diktatur"-Variabel sollte lediglich der Argumentsfestigung dienen. Kein großes Unternehmen kann sich gerade in einer Diktatur aus dem Militärkomplex rausmogeln.
 
@topsi.kret: was sind denn für dich "Dokumente"?

Quatsch, Microsoft und Google und Co. stehen für mich nicht besser oder schlechter da. hierüber gibt es aber im Gegensatz zu irgendwelche Dokumente "Fakten und beweise" ... und sogar öffentlich präsentiere Militärprojekte.

"Du bist also nicht unvoreingenommen und somit parteiisch, daher erübrigt sich jede Diskusion mit Dir."
> wow, was für eine Reife... woher weißt du denn dass ich nicht unvoreingenommen bin.

Und welcher Mensch ist BITTE nicht parteiisch?
 
@bear7: Du weißt also schon klip und klar, dass die oben erwähnten Dokumente nicht der Wahrheit entsprechen?
 
@topsi.kret: nein das weiß ich nicht.. und ich habe auch niemals behauptet, "dass HUAWEI NICHT für den chinesischen Staat oder dem Militär arbeitet" <- aber es gibt bislang dafür keine beweise und somit sind sie (in meinem bescheidenen Augen) unschuldig (gegenüber den Spionage-Vorwürfen) .

Vermutungen, Indizien und es könnte naheliegen <- ist nun mal kein Fakt.
 
@topsi.kret: 1. Hast du keine Vermutung aufgestellt, sondern etwas behauptet. 2. Ist es nicht möglich einen Negativ zu beweisen. Ansonsten versuche mal Dir mal vorzustellen wie es wäre wenn du beweisen müsstest, dass du niemandem umgebracht hast.
 
@bear7: Ren Zhengfei, der Gründer von Huawei, hat den Rang eines Generals der Volksbefreiungsarmee. Schon bei der Gründung hat er durch diese Beziehungen billige Kredite vom Staat bekommen:

"Das Schriftstück ist Pflichtlektüre in der chinesischen Volksarmee. Genau dort lernte Huawei-Gründer Ren Zhengfei sein trickreiches Handwerk. Als General erforschte der 59-Jährige Telekommunikationstechnik für die Armee. 1988 gründete er dann mit Hilfe eines Staatskredits über rund 8,5 Millionen Dollar den Telekomausrüster Huawei. Von militärischer Hand geführt, hielt der Konzern stets engen Kontakt zum Staat. Dieser bedankte sich mit Millionenaufträgen und stellte sich schützend vor Zhengfei, als Cisco Anfang des Jahres wegen der frappierenden Ähnlichkeit der Produkte bei einem US-Gericht Klage einreichte."
https://www.focus.de/finanzen/boerse/produktpiraterie-die-akte-huawei_aid_247907.html

In diesem Artikel von 2003 (!) geht es darum, dass Huawei die Cisco-Produkte kopiert hat. Man hat sich damals auf Messen darüber lustig gemacht, dass sogar die gleichen Bugs (!) vorhanden sind. Der chinesische Staat hat sich bei solchen Dingen immer schützend vor Huawei gestellt. Auch hierbei:

"Taliban und Irak. Zhengfei kennt bei seinen Eroberungsfeldzügen keine Skrupel. Die "Washington Post" deckte auf: Huawei hilft dem Irak, Luftabwehrsysteme mit Radaranlagen zu verbinden. Die chinesische Regierung sprang Zhengfei zur Seite und bestritt die Anschuldigungen. Eine indische Zeitung polterte, der Konzern habe den afghanischen Taliban beim Aufbau eines Kommunikationssystems geholfen. Wieder folgte das Dementi - nicht vom Konzern, sondern von der chinesischen Regierung."
https://www.focus.de/finanzen/boerse/produktpiraterie-die-akte-huawei_aid_247907.html

Indien hat wegen den Beziehungen schon länger interveniert:

"Ren's ties with the Chinese military and Communist Party have been cited by the Indian government as a security concern in not allowing Huawei to win certain contracts in India."
https://en.wikipedia.org/wiki/Ren_Zhengfei#Communist_Party_and_military_ties

Die marktverzerrenden Subventionen in Form von billigen Krediten gehen bis heute weiter, so dass man sogar versucht hat, Merkel zu überreden, die Ermittlungen der EU zu stoppen:

"So will EU-Wettbewerbskommissar Karel de Gucht ein Verfahren wegen unfairer Subventionen gegen Huawei und ZTE auf den Weg bringen. Die Unternehmen, so der Vorwurf, erhielten staatliche Hilfen, die mit dem WTO-Reglement unvereinbar seien.

Ganz aus der Luft gegriffen sind die Vorwürfe bei Huawei wohl nicht: "Es gab eine Kreditlinie unserer Hausbanken mit einem Volumen von 30 Milliarden US-Dollar", sagt Roland Sladek, bei Huawei zuständig für die internationale Kommunikation in Europa, Nahost und Südafrika. Die Kreditlinie diene für Darlehen an Kunden, die damit ihre Aufträge bei Huawei bezahlen. Die Zinssätze würden individuell verhandelt. Da die Hausbanken staatlich sind, könnten die Kredite tatsächlich in die Kategorie "unzulässige Subventionen" fallen.

Suffolk versucht, den Vorstoß aus Brüssel abzutun: "Da war irgendetwas letztes Jahr", sagt der Brite, "wir haben aber nichts mehr gehört." Aus Peking ist jedoch zu hören, dass Parteichef Xi bei seinem Deutschland-Besuch diese Woche das Thema ansprechen will, in der Hoffnung, Kanzlerin Angela Merkel könne auf de Gucht einwirken. Viel erreichen wird er damit kaum: In der Vergangenheit schaltete Merkel bei ähnlichen Avancen aus China auf stur."
https://www.wiwo.de/unternehmen/it/netzausruester-enge-verbindung-zum-militaer/9647640-4.html

Vor kurzem gab es zudem noch folgende News:

Die andere Seite des Konflikts: Huawei lebt von enormen Subventionen
https://winfuture.de/news,109227.html

Huawei stellt ja sogar extra (prominente) Jubelperser an:

"Um die Ängste im Westen vor chinesischer Spionage zu zerstreuen, hat Ren 2011 Suffolk angeheuert. Bis der bei den Chinesen unterschrieb, war er als Chief Information Officer bei der britischen Regierung für IT-Sicherheit zuständig. Im Namen Huaweis reist er nun um die Welt, spricht in Washington mit Kongressabgeordneten oder in Bonn mit Leuten vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, um sie von der Harmlosigkeit der chinesischen Hardware zu überzeugen. In London sei man wenig erfreut über Suffolks Seitenwechsel, heißt es in Westminster.

An einem heißen Vormittag Ende Oktober 2013 sitzt der Brite in einem holzgetäfelten Konferenzraum in der Zentrale in Shenzhen. Vor ihm liegt eine 45 Seiten dicke Broschüre mit grau-weißem Einband mit dem Titel "Cyber Security Perspectives". Autor John Suffolk liest den angereisten Journalisten den zentralen Satz vor: "Wir können versichern, dass wir niemals aufgefordert wurden, irgendeiner Regierung oder ihren Behörden Daten oder Informationen über Bürger und Organisationen zur Verfügung zu stellen oder ihnen Zugang zu unserer Technologie zu verschaffen." Pause. Suffolk lächelt zufrieden.

Wie ein Mantra wiederholt der Brite den Satz und will der Welt beweisen, dass mit der Netzwerkausrüstung aus Shenzhen nicht spioniert werden kann. In Deutschland, sagt er, würde Huawei gerne ein Testzentrum bauen, in dem die Behörden die Produkte der Chinesen untersuchen können. Suffolk versichert, die Deutschen könnten das Labor völlig unabhängig betreiben. In Großbritannien hat Huawei bereits eine ähnliche Einrichtung gebaut.

[...]

Zur Imagepflege heuerte das Unternehmen die PR-Agentur CNC des ehemaligen DaimlerChrysler-Kommunikationschefs Christoph Walther an und umgibt sich mit Promis wie Fecht-Olympiasiegerin und Sinologin Britta Heidemann, die schon mal bei Huawei-Veranstaltungen auftritt. Die Münchner Sicherheitskonferenz hat Huawei als Main Sponsor mit rund 100.000 Euro unterstützt, heißt es beim Veranstalter."
https://www.wiwo.de/unternehmen/it/netzausruester-enge-verbindung-zum-militaer/9647640-4.html

Auch ehemalige deutsche Politiker sind darunter:

"Dass Huawei zudem die Nähe der ehemaligen deutschen Verteidigungsminister Scharping und Jung sucht, ist kein Zufall. Von jeher herrscht in China die Auffassung, dass den größten Einfluss im Land hat, wer die Armee kontrolliert - oder auch nur früher einmal kontrolliert hat. Scharping, der heute unter anderem chinesische Unternehmen bei ihren Aktivitäten in Deutschland berät, ist nach eigenen Angaben etwa 14 Mal pro Jahr im Reich der Mitte. Ein offizielles Beratungsmandat bei Huawei habe er nicht, sagen der frühere SPD-Chef und ein Huawei-Sprecher."
https://www.wiwo.de/unternehmen/it/netzausruester-enge-verbindung-zum-militaer/9647640-4.html
 
@topsi.kret: Weswegen sollte man dir denn glauben, das deine Wortwahl Quasistaatsunternehmen nur ne Vermutung von dir ist ? So wie du das benutzt, macht es viel eher den Eindruck, das du voll davon überzeugt bist, das das seine Richtigkeit hat, dieses Wort zu benutzen - wie auch immer du das zu glauben dir gegenüber gerechtfertigt kriegst.
 
@topsi.kret: Inwieweit bewertest du Huawei als "quasi Staatsunternehmen"? Das unternehmen gehört zu guten teilen den Mitarbeitern!
 
also nicht wie bei Google, Microsoft und Co?
 
@bear7: Nein, nicht wie bei Google, Microsoft und Co, sondern geheimer und mit Dementi ;)
 
@bear7: Und IBM, Cisco, Intel, usw. usw.
 
was amerika mach ist immer gut ! und was die chinesen machen ist immer schlecht ! so versucht es blondi uns Weiß zu machen.nicht fragen einfach hinnehmen !)
 
@Blobbi.de: Nicht nur der Kollege T versucht dies der Welt zu verkaufen. Das tun doch alle die nicht direkt gut Freund mit China sind. Genauso wie das bashing gegen Putin und andere Machthaber die gerade nicht in das Bild passen.
 
Und wenn? US Unternehmen sehen es als Ehre der Armee ihres Unrechtsregimes zu Dienen. Das macht Google, das macht Microsoft. Und auch die Chinesische Armee braucht Kommunikationstechnik.
 
Off topic
"Trotz US-Embargo: Huawei steigert Smartphone-Absatz deutlich.
Bis Ende Mai finden 100 Millionen Huawei-Smartphones einen Käufer. Das Unternehmen verkürzt den Zeitraum für diesen Meilenstein um 25 Prozent. Im April und Mai steigt der durchschnittliche tägliche Smartphoneabsatz sogar gegenüber den ersten drei Monaten des Jahres...."
https://www.zdnet.de/88363515/trotz-us-embargo-huawei-steigert-smartphone-absatz-deutlich/
 
@Haubentaucher: Kein Wunder, da laut die Tage hier zu lesender News: die div. US Firmen, durch schon lange 'outgesourcte' bzw. per zwischen-zwischen-zwischengeschaltete Firmen, munter weiter ihren Kram an Huawei verkaufen / Trumps Dekret ad absurdum führen.
Und der wird da auch nicht viel machen können und machen vermute ich, weil wenn er es tut, dann hat sichs mit seinem Amerika first, denn so viel, wie die ganzen großen US Firmen an Huaweis Einkäufen verdienen, hätte ne wirklich wirksame Totalsperre seitens Trump echte Millionenschäden zur Folge und gut möglich auch Arbeitsplatzverluste. Ich glaub das wird Trump nicht riskieren..
 
Irgendwie verwundert mich die News in zweierlei hinsicht
1. dass es eine News wert ist das eine der größten Netzwerkunternehmen mit dem Militär zusammenarbeitet
2. dass Huawei sagt das sei nicht so
 
@0711: gleiches Recht für alle, du sagst ja auch einfach, das sei so.
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