Li-Fi: Erste Hue-Lampen übertragen im Lichtflackern auch Daten
Die Li-Fi-Technologie, bei der Daten im Licht moduliert werden, hat es nun tatsächlich in ein marktreifes Produkt geschafft. Das Verfahren kam in den letzten Jahren immer wieder mal als Alternative zur klassischen Funkübertragung zur Sprache, doch gab es bisher eben stets nur Prototypen aus dem Labor.
Dafür, dass sich das nun ändert, sorgt das Unternehmen Signify. Hinter diesem verbirgt sich schlicht die ehemalige Beleuchtungssparte des niederländischen Elektronikkonzerns Philips. Das Kernprodukt der ausgegründeten Firma sind die "smarten" Leuchtmittel der Hue-Serie. Diese verfügten bisher schon über WLAN-Anbindungen und können diese nun auch verwenden, um als Li-Fi-Hotspot zu arbeiten.
Bei dem Verfahren werden die Daten nicht auf Funkwellen moduliert, sondern in ein hochfrequentes "Flackern" des Lichts. Die neuen Truelifi-Lampen von Signify schaffen damit eine Brandbreite von 150 Megabit pro Sekunde bei der Versorgung von Geräten wie Notebooks in einem Raum. Da allerdings noch kein Hardware-Hersteller die Technik in seine Produkte integriert hat, ist hierbei ein USB-Modul erforderlich, das an den Rechner angeschlossen wird.
Sinnvolle Anwendungsbereiche finden die Li-Fi-Systeme aber auch dort, wo Funkverbindungen nicht die ideale Option sind - beispielsweise weil mit hohen Interferenzen zu rechnen ist oder aber weil die Hotspots selbst zu Störquellen werden können. Insbesondere in Krankenhäusern befürchtet man hier die negative Interaktion mit empfindlichen medizinischen Geräten. Nicht zuletzt lässt sich Licht aber auch besser abschirmen als ein WLAN-Signal, was in bestimmten Sicherheitsbereichen von Vorteil sein kann - was allerdings jeweils auch eine Netzwerkanbindung erforderlich macht, die über WLAN hinausgeht.
Siehe auch: Li-Fi: Prototypen für WLAN mit Licht schaffen bis zu 12,5 Gbit/s
Bei dem Verfahren werden die Daten nicht auf Funkwellen moduliert, sondern in ein hochfrequentes "Flackern" des Lichts. Die neuen Truelifi-Lampen von Signify schaffen damit eine Brandbreite von 150 Megabit pro Sekunde bei der Versorgung von Geräten wie Notebooks in einem Raum. Da allerdings noch kein Hardware-Hersteller die Technik in seine Produkte integriert hat, ist hierbei ein USB-Modul erforderlich, das an den Rechner angeschlossen wird.
Licht- statt Funkbrücken
Spannender dürfte da die Möglichkeit einer Lichtbrücke für ein Netzwerk sein. Denn zwei Truelifi-Lampen können untereinander Daten mit 250 Megabit pro Sekunde übertragen. Auf diese Weise könnte das zentrale Firmenbüro beispielsweise auch die benachbarte Werkstatt über die Straße hinweg drahtlos ans Netz anbinden. Die Empfängerstelle kann dann mit ihrem WLAN-Modul einen normalen Hotspot aufspannen.Sinnvolle Anwendungsbereiche finden die Li-Fi-Systeme aber auch dort, wo Funkverbindungen nicht die ideale Option sind - beispielsweise weil mit hohen Interferenzen zu rechnen ist oder aber weil die Hotspots selbst zu Störquellen werden können. Insbesondere in Krankenhäusern befürchtet man hier die negative Interaktion mit empfindlichen medizinischen Geräten. Nicht zuletzt lässt sich Licht aber auch besser abschirmen als ein WLAN-Signal, was in bestimmten Sicherheitsbereichen von Vorteil sein kann - was allerdings jeweils auch eine Netzwerkanbindung erforderlich macht, die über WLAN hinausgeht.
Siehe auch: Li-Fi: Prototypen für WLAN mit Licht schaffen bis zu 12,5 Gbit/s
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