Indien plant eigene Raumstation, bis 2030 will man das Ziel umsetzen
Es ist sicherlich längst kein Geheimnis mehr, dass Indien eine technologisch aufstrebende Nation ist. Dazu zählt auch bzw. vor allem das eigene Raumfahrtprogramm. Das in Sachen Bevölkerung zweitgrößte Land der Erde will Ende 2021 seinen ersten Astronauten (selbst) in All schießen und danach den Aufbau einer eigenen Raumstation angehen.
Infografik: Die Raumstation ISS in Zahlen
In genau vier Wochen jährt sich die Mondlandung zum 50. Mal, sie war der Höhepunkt eines Wettlaufs ins All der beiden Großmächte USA und Sowjetunion. Später stießen die Europäer dazu, mittlerweile kooperieren viele Nationen in Bezug auf Forschung und Raumfahrtprogramme. Bestes Beispiel ist natürlich die Internationale Raumstation (ISS).
Mittlerweile zeigt aber auch China große eigene Ambitionen und auch Indien will in den exklusiven Klub der Raumfahrtnationen vorstoßen. Die Pläne der indischen Raumfahrtbehörde Indian Space Research Organization (ISRO) sind auch sehr ambitioniert, bereits in gut zwei Jahren will die ISRO erste Astronauten aus eigener Kraft ins All schicken.
Schon sehr bald steht eine unbemannte Mission auf dem Programm, am 15. Juli schickt Indien eine Mondlandefähre zum Erdtrabanten. Doch die indische Raumfahrt hat sich auch langfristige Ziele gesetzt, wie NDTV (via Engadget) berichtet. Man will in gut zehn Jahren (aktuelles Ziel ist 2030) eine 20 Tonnen schwere Raumstation in den Orbit bringen.
Infografik: Die Raumstation ISS in Zahlen
In genau vier Wochen jährt sich die Mondlandung zum 50. Mal, sie war der Höhepunkt eines Wettlaufs ins All der beiden Großmächte USA und Sowjetunion. Später stießen die Europäer dazu, mittlerweile kooperieren viele Nationen in Bezug auf Forschung und Raumfahrtprogramme. Bestes Beispiel ist natürlich die Internationale Raumstation (ISS).
Mittlerweile zeigt aber auch China große eigene Ambitionen und auch Indien will in den exklusiven Klub der Raumfahrtnationen vorstoßen. Die Pläne der indischen Raumfahrtbehörde Indian Space Research Organization (ISRO) sind auch sehr ambitioniert, bereits in gut zwei Jahren will die ISRO erste Astronauten aus eigener Kraft ins All schicken.
Schon sehr bald steht eine unbemannte Mission auf dem Programm, am 15. Juli schickt Indien eine Mondlandefähre zum Erdtrabanten. Doch die indische Raumfahrt hat sich auch langfristige Ziele gesetzt, wie NDTV (via Engadget) berichtet. Man will in gut zehn Jahren (aktuelles Ziel ist 2030) eine 20 Tonnen schwere Raumstation in den Orbit bringen.
Basis "Gaganyaan"
Dort sollen Experimente in Mikrogravitation durchgeführt werden. Die Astronauten sollen dort aber lediglich 15 bis 20 Tage verbringen, eine Dauerbemannung wie bei der ISS ist nicht vorgesehen. Basis für diese Weltraumpläne ist die Raumfähre mit dem Namen Gaganyaan. Sollte der bemannte Jungfernflug bis Dezember 2021 gelingen, wäre Indien die vierte Nation in der Geschichte, der es aus eigener Kraft gelingt, Menschen ins All zu schicken. Bislang haben das nur die Sowjetunion/Russland, die USA und China geschafft.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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