Huawei Mate X: Start des Falt-Phones wegen Galaxy Fold verschoben

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Es läuft derzeit nicht besonders gut bei Huawei und das ist eine sehr vorsichtige Formulierung. Natürlich machen dem Unternehmen vor allem die US-Quasi-Sanktionen zu schaffen. Doch das ist nicht alles, denn nun musste man auch noch das Mate X verschieben. Doch hier gibt man vor allem Samsungs Galaxy Fold die "Schuld". Die Schritte der US-Regierung gegen chinesische Firmen und vor allem Huawei sorgen beim Unternehmen für anhaltende Kopfzerbrechen, doch diese spielen im Fall der nun bekannt gegebenen Verschiebung des Mate X von Juni auf September nur eine untergeordnete Rolle.

Vielmehr hat sich Huawei dazu entschieden, nachdem Samsungs Galaxy Fold durchaus spektakulär gescheitert ist. Denn man hat beschlossen, einen sehr "vorsichtigen Ansatz" zu wählen und weitere Tests mit dem Mate X durchzuführen. Denn beim Mate X handelt es sich wie beim Samsung Galaxy Fold um ein Gerät mit "faltbarem" Display.

Das im April vorgestellte und mindestens 2299 Euro teure Gerät sollte ursprünglich dieser Tage erscheinen. Angesichts der Erfahrungen des Konkurrenten und einem ebenfalls alles andere als günstigen Preis hat man sich eben entschieden, ja nichts zu riskieren.


Ruf ist auf dem Spiel

"Wir wollen kein Produkt launchen, das unseren Ruf zerstören könnte", sagte ein Sprecher des Unternehmens gegenüber CNBC. Mit dem jüngsten Entzug der Android-Lizenz habe das nichts zu tun, beteuert Huawei.

Denn das Mate X wurde bereits vor der Veröffentlichung der so genannten Entity List vorgestellt. Es fällt also nicht unter den Handelsbann der Trump-Regierung und kann regulär mit Android als Betriebssystem erscheinen. Das jedenfalls meint man bei Huawei. Laut Wall Street Journal ist die Sache aber nicht ganz so klar und es gebe nach wie vor Diskussionen, ob das Mate X vom Bann der US-Regierung betroffen ist oder nicht.

Einen Bann könnte Huawei umgehen, indem man sein eigenes Betriebssystem aufspielt. Das ist aber noch nicht fertig und grundsätzlich würde der Hersteller auch eine Veröffentlichung mit Android vorziehen.

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