Huawei könnte mit Android-Ersatz "Hongmeng" (Ark OS) bald starten
Huawei bereitet sich auf den Ernstfall vor und soll seine Smartphones binnen Monaten mit der Android-Alternative Ark OS bzw. Hongmeng OS ausstatten können. Das bestätigte ein Manager des Herstellers in Bezug auf den anhaltenden Handelsstreit zwischen den USA und China.
Im Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters gab Andrew Williamson, derzeitiger Vice President für Public Affairs and Communications bei Huawei, bekannt, dass sich der chinesische Konzern immer weiter darauf vorbereite, seine Smartphones mit einem eigenen, alternativen Betriebssystem zu Googles Android auszustatten. Die neue Software könnte nach Aussagen des ranghohen Managers "binnen Monaten" ausgeliefert werden. Erste Tests zur Android-Alternative sollen in China bereits in vollem Gange sein.
In Vorbereitung auf den Launch des so genannten Hongmeng OS, welches global eventuell auch als Ark OS auftreten könnte, sicherte sich Huawei die passenden Markenrechte in weiteren Ländern, darunter auch in Europa. Aus Datenbankeinträgen der World Intellectual Property Organization (WIPO) geht hervor, dass Huawei entsprechende Anträge in Spanien, Kanada, Australien, Mexiko, Indien, Kambodscha, Indonesien, Thailand und in der Schweiz eingereicht hat.
Unbestätigte Meldungen aus China berichten zudem davon, dass Hongmeng OS im Oktober in einer finalen Version auf ersten Einsteiger- und Mittelklasse-Smartphones des Herstellers landen soll. Die Einführung auf Flaggschiffen, wie dem kommenden Huawei Mate 30 (Pro), soll jedoch nicht angedacht sein. Bis zum 19. August 2019 kann Huawei noch auf Android setzen, dann soll die zeitlich begrenzte Lizenz auslaufen, die von der US-Regierung erteilt wurde. Google versucht derweil die Verantwortlichen unter US-Präsident Donald Trump davon zu überzeugen, das Handelsverbot zu lockern, da ein neues Betriebssystem eine Gefahr in Bezug auf die Sicherheit darstellen könnte.
Die Sanktionen der Vereinigten Staaten gegen China sind auch in Deutschland spürbar. Laut uns vorliegenden GfK-Zahlen ist der wöchentliche Anteil an hierzulande verkauften Huawei Smartphones von einst 26 Prozent auf 12 Prozent eingebrochen. Teilweise stark sinkende Verkaufszahlen sollen auch bei großen Handelsketten wie Media Markt und Netzbetreibern festgestellt worden sein. Ob eine eventuell zeitnahe Einführung von Hongmeng OS bzw. Ark OS als Android-Alternative die "Huawei-Krise" abwenden kann, bleibt abzuwarten.
In Vorbereitung auf den Launch des so genannten Hongmeng OS, welches global eventuell auch als Ark OS auftreten könnte, sicherte sich Huawei die passenden Markenrechte in weiteren Ländern, darunter auch in Europa. Aus Datenbankeinträgen der World Intellectual Property Organization (WIPO) geht hervor, dass Huawei entsprechende Anträge in Spanien, Kanada, Australien, Mexiko, Indien, Kambodscha, Indonesien, Thailand und in der Schweiz eingereicht hat.
Unbestätigte Meldungen aus China berichten zudem davon, dass Hongmeng OS im Oktober in einer finalen Version auf ersten Einsteiger- und Mittelklasse-Smartphones des Herstellers landen soll. Die Einführung auf Flaggschiffen, wie dem kommenden Huawei Mate 30 (Pro), soll jedoch nicht angedacht sein. Bis zum 19. August 2019 kann Huawei noch auf Android setzen, dann soll die zeitlich begrenzte Lizenz auslaufen, die von der US-Regierung erteilt wurde. Google versucht derweil die Verantwortlichen unter US-Präsident Donald Trump davon zu überzeugen, das Handelsverbot zu lockern, da ein neues Betriebssystem eine Gefahr in Bezug auf die Sicherheit darstellen könnte.
Die Sanktionen der Vereinigten Staaten gegen China sind auch in Deutschland spürbar. Laut uns vorliegenden GfK-Zahlen ist der wöchentliche Anteil an hierzulande verkauften Huawei Smartphones von einst 26 Prozent auf 12 Prozent eingebrochen. Teilweise stark sinkende Verkaufszahlen sollen auch bei großen Handelsketten wie Media Markt und Netzbetreibern festgestellt worden sein. Ob eine eventuell zeitnahe Einführung von Hongmeng OS bzw. Ark OS als Android-Alternative die "Huawei-Krise" abwenden kann, bleibt abzuwarten.
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