Zahlungen bleiben liegen:
Commerzbank-Kunden wütend über IT-Panne
Zum Anfang eines Monats ist es üblich, dass Banken besonders viele Daueraufträge, Lastschriften und andere Zahlungen durchführen. Bei der Commerzbank kam es jetzt zu einer IT-Panne, die dafür sorgte, dass Zahlungsaufträge einfach nicht durchgeführt wurden. Die Folge: Die Bank sieht sich mit der Wut verärgerter Kunden konfrontiert.
Wie das Unternehmen in einem Hinweis an seine Kunden schreibt, sorgte eine technische Störung dafür, dass Zahlungsverkehrsaufträge (z.B. Überweisungen, Daueraufträge, Lastschriften) am 03.06. zwischen 00.00 Uhr und 8.30 Uhr" nicht verarbeitet werden konnten. Konkret seien davon "eingehende und ausgehende Zahlungen mit der Ziffer "4" an der vierten Stelle der Bankleitzahl bzw. achten Stelle der IBAN" betroffen.
"Eingehende Zahlungen wurden von uns an den Auftraggeber der Überweisung mit dem Hinweis "IBAN fehlerhaft" zurückgebucht", so die Commerzbank in ihrem Hinweis. Falls solche Überweisung nicht noch einmal veranlasst werden, müssen sich Kunden also direkt mit dem Absender der Zahlung in Verbindung setzen. Auch bei Überweisungen müssen Kunden aktiv werden. Sind diese mit "ausstehende Buchungen" gekennzeichnet, müssen sie neu durchgeführt werden.
Wer die falsche Zahl in der IBAN hat, hat Probleme
Daueraufträge und Lastschriften richtet man vor allem deshalb ein, um sich über die entsprechenden Zahlungsvorgänge zum Ende oder Anfang eines Monats keine Gedanken machen zu müssen. Genau in dieser Hinsicht hat jetzt die Commerzbank für einigen Ärger und Verwirrung unter den eigenen Kunden gesorgt. Wie heise berichtet, konnten wegen einer technischen Panne bei bestimmten Kunden von Commerzbank und der Online-Tochter Comdirect keine Zahlungen durchgeführt werden.Die Lösung ist nicht einfach
Bei der Lösung der entstandenen Probleme vermeldet die Commerzbank über Twitter zwar erste Erfolge, betroffene Kunden müssen aber trotzdem in vielen Fällen selbst aktiv werden. So sollen zwar ausgehende Daueraufträge "größtenteils" von der Bank nachgebucht worden sein, auch Nachbuchungen von Überweisungen will man aktuell "prüfen". Da das Problem aber auch eingehende Zahlungen betrifft, verweist die Bank hier zurück an die Kunden."Eingehende Zahlungen wurden von uns an den Auftraggeber der Überweisung mit dem Hinweis "IBAN fehlerhaft" zurückgebucht", so die Commerzbank in ihrem Hinweis. Falls solche Überweisung nicht noch einmal veranlasst werden, müssen sich Kunden also direkt mit dem Absender der Zahlung in Verbindung setzen. Auch bei Überweisungen müssen Kunden aktiv werden. Sind diese mit "ausstehende Buchungen" gekennzeichnet, müssen sie neu durchgeführt werden.
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