Verdopplung und Verlängerung:
Zweiter Anlauf für die E-Auto-Prämie
Hohe Preise, wenig Modelle, Sorgen über schlechte Ladesäulen-Abdeckung: E-Autos sind für deutsche Kunden bisher nur wenig attraktiv, daran konnte auch eine Prämie der Bundesregierung nichts ändern. Jetzt will das Verkehrsministerium einen neuen Anlauf wagen: Die Kaufprämie für E-Autos soll verdoppelt werden und länger laufen, als bisher geplant.
Demnach wird Scheuer im sogenannten Klimakabinett einen Vorschlag vorlegen, der eine Verdopplung der bisherigen Kaufprämie vorsieht. Das heißt: Ab 2020 soll für rein strombetriebene Autos ein Umweltbonus von 4000 statt bisher 2000 Euro geboten werden. Allerdings will das Verkerhrsministerium dabei vor allem die Anschaffung von Kleinwagen fördern. Die Prämie wird nur für Modelle mit Batterie und/oder Brennstoffzellen ausbezahlt, deren Kaufpreis 30.000 Euro nicht überschreiten. Man wolle einen "Elektro-Käfer-Effekt" auslösen, so das Ministerium.
Nach aktueller Gestaltung der Umweltprämie wird diese zu gleichen Teilen von Staat und der Autoindustrie getragen. Aktuell ist noch nicht klar, ob die deutsche Autoindustrie mit einer Erhöhung des staatlichen Anteils ebenfalls mehr zur Prämie beitragen will. Für seine Neuregelung kann Scheuer auf die Unterstützung von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier vertrauen, auch Finanzminister Olaf Scholz (SPD) hatte signalisiert, dass er einer Verlängerung bis 2020 nicht im Wege steht, danach müsse aber eine "ambitioniertere Regelung" gefunden werden.
Doppelt so viel Prämie für kleine E-Autos sollen Kaufreiz vergrößern
Unter der Überschrift Umweltbonus wird Autokäufern, die sich für ein E-Auto oder ein Hybrid-Modell entscheiden, schon seit einer ganzen Weile eine staatliche Prämie geboten. Diese hatte aber bisher nur wenig Bürger dazu bewegt, sich für ein entsprechendes Modell zu entscheiden - hohe Preise und wenig verfügbare Modelle sind hier nur einer von vielen Faktoren, die Kunden vor einem Kauf zurückschrecken lassen. Laut Bericht des Spiegel will Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) jetzt hier für neue Impulse sorgen. Infografik: Diese Elektroautos rollen am weitesten
Demnach wird Scheuer im sogenannten Klimakabinett einen Vorschlag vorlegen, der eine Verdopplung der bisherigen Kaufprämie vorsieht. Das heißt: Ab 2020 soll für rein strombetriebene Autos ein Umweltbonus von 4000 statt bisher 2000 Euro geboten werden. Allerdings will das Verkerhrsministerium dabei vor allem die Anschaffung von Kleinwagen fördern. Die Prämie wird nur für Modelle mit Batterie und/oder Brennstoffzellen ausbezahlt, deren Kaufpreis 30.000 Euro nicht überschreiten. Man wolle einen "Elektro-Käfer-Effekt" auslösen, so das Ministerium.
Gewerbe bekommt noch mehr
Bei Gewerbetreibenden wie Taxiunternehmen oder Firmen, die Kleintransporter nutzen, könnte die Förderung nach Vorstellung des Verkehrsministeriums in Zukunft noch höher ausfallen. Bei der Anschaffung von Nutzfahrzeugen und Taxen könnten demnach bis zu 8000 Euro an Subventionen an die Käufer fließen. Auch teurere Modelle werden bezuschusst: Hier sieht man eine Prämie von 2500 Euro für Fahrzeuge bis zu einem Preis von 60.000 Euro vor.Nach aktueller Gestaltung der Umweltprämie wird diese zu gleichen Teilen von Staat und der Autoindustrie getragen. Aktuell ist noch nicht klar, ob die deutsche Autoindustrie mit einer Erhöhung des staatlichen Anteils ebenfalls mehr zur Prämie beitragen will. Für seine Neuregelung kann Scheuer auf die Unterstützung von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier vertrauen, auch Finanzminister Olaf Scholz (SPD) hatte signalisiert, dass er einer Verlängerung bis 2020 nicht im Wege steht, danach müsse aber eine "ambitioniertere Regelung" gefunden werden.
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