Microsoft-Manager experimentiert mit Windows 10 für ARM auf Handys
Seit geraumer Zeit tüfteln einige findige Entwickler daran, die ARM-Version von Windows 10 auf Smartphones mit Qualcomm-Prozessoren zum Laufen zu bekommen. Jetzt erfuhr ihre Arbeit Ehrung von höchster Stelle: selbst Sysinternals-Guru und Microsoft-Mitarbeiter Mark Russinovich experimentiert offenbar mit dem, was die Community in zahllosen Stunden kleinlicher Arbeit geschaffen hat.
Mark Russinovich, bekannt als Gründer der Firma Sysinternals und Entwickler beliebter Tools wie Process Explorer, ist mittlerweile als Chief Technology Officer für Microsoft Azure tätig und somit einer der führenden Köpfe hinter der Cloud-Plattform des Softwaregiganten. Dennoch kann er es offensichtlich nicht lassen, sich - vermutlich in seiner Freizeit - mit der "Erforschung" der Grundlagen von Windows zu befassen.
Dazu gehört anscheinend auch, das er sich mit Projekten aus der unabhängigen Nutzer-Community rund um Windows beschäftigt - wie etwa den Bemühungen der Gruppe um Entwickler wie Imbushuo, Gus3000 und Albacore, die seit Jahren immer wieder zeigen, wie Windows 10 in der ARM-Variante auf Smartphones eingesetzt werden kann. Erst vor kurzem hatten sie demonstriert, wie die eigentlich für Laptops und 2-in-1-Systeme konzipierte Windows-Variante für ARM-basierte Chips auf einem High-End-Smartphone wie dem OnePlus 6T zum Einsatz gebracht werden kann.
Russinovich hat es ihnen offenbar nachgemacht und zeigte seinen persönlichen Frickel-Erfolg in einem Post auf Twitter. Darin zu sehen: ein Microsoft Lumia 950 XL, auf dem offensichtlich Windows on ARM in der 64-Bit-Version läuft. Natürlich war dieses vor Jahren erschienene Windows Phone nie für das moderne Windows 10 in seiner ARM-Variante gedacht, doch steckt auch hier ein Qualcomm-Chip unter der Haube, so dass sich das Ganze mit entsprechenden Anpassungen der Firmware umsetzen lässt.
Ganz der Entwickler fragte Russinovich auch prompt, ob Interesse an einer Veröffentlichung angepasster Versionen seiner Tools Process Explorer und Process Monitor "für Windows ARM64" besteht. Wer sich also eine Bereitstellung der Tools für Geräte mit ARM-Prozessoren und Windows 10 wünscht - seien es offiziell unterstützte Laptops oder eben die modifizierten Smartphones der Bastler-Community - darf bei Russinovichs Posts seinen Angaben nach gern mit einem "Like" dafür abstimmen.
Russinovich hat es ihnen offenbar nachgemacht und zeigte seinen persönlichen Frickel-Erfolg in einem Post auf Twitter. Darin zu sehen: ein Microsoft Lumia 950 XL, auf dem offensichtlich Windows on ARM in der 64-Bit-Version läuft. Natürlich war dieses vor Jahren erschienene Windows Phone nie für das moderne Windows 10 in seiner ARM-Variante gedacht, doch steckt auch hier ein Qualcomm-Chip unter der Haube, so dass sich das Ganze mit entsprechenden Anpassungen der Firmware umsetzen lässt.
Ganz der Entwickler fragte Russinovich auch prompt, ob Interesse an einer Veröffentlichung angepasster Versionen seiner Tools Process Explorer und Process Monitor "für Windows ARM64" besteht. Wer sich also eine Bereitstellung der Tools für Geräte mit ARM-Prozessoren und Windows 10 wünscht - seien es offiziell unterstützte Laptops oder eben die modifizierten Smartphones der Bastler-Community - darf bei Russinovichs Posts seinen Angaben nach gern mit einem "Like" dafür abstimmen.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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