Windows 10 ARM: Microsoft testet Surface Pro mit Qualcomm statt Intel
Gerüchte um Surface-Geräte auf Basis von Qualcomms ARM-Prozessoren gibt es spätestens seit der Vorstellung der ersten Snapdragon-Notebooks und -Tablets. Jetzt ist davon die Rede, dass Microsoft unter anderem darüber nachdenkt, die Einsteigervarianten des Surface Pro mit Snapdragon-CPUs auszurüsten. Entsprechende Prototypen soll es bereits geben.
Wie Microsoft-Spezialist Brad Sams bei Thurrott.com berichtet, testet der Softwarekonzern intern bereits Surface-Geräte, bei denen an Stelle einer Intel-CPU ein Qualcomm-SoC im Einsatz ist. Dabei soll es sich um Prototypen handeln für das Surface Pro handeln. Statt des kleineren Surface Go erprobt Microsoft also die Verwendung der Chips in seinen Flaggschiff-Tablets.
Angeblich liegt dies daran, dass die Redmonder in Betracht ziehen, die Einsteigermodelle der Surface-Pro-Reihe künftig mit Snapdragon-Prozessoren von Qualcomm auszustatten. Aktuell steckt im günstigsten Surface Pro noch immer ein bereits mehrere Jahre alter Dualcore-SoC aus Intels Core M-Serie, der mit einer Verlustleistung von maximal sieben Watt zumindest in dieser Hinsicht auf einem ähnlichen Niveau angesiedelt ist wie die High-End-Varianten der ARM-Chips von Qualcomm.
Ein möglicher Grund könnte der Umstand sein, dass die ARM-Chips mit Windows 10 noch immer nicht das erhoffte Leistungsniveau bieten können. Zwar sind SoCs wie der Snapdragon 850 durchaus in der Lage, zumindest in Sachen Multicore-Performance mit der Intel Y-Serie mitzuhalten, wie sich bei Geekbench gut nachvollziehen lässt, doch weil die meisten auf Windows-ARM-PCs nicht mitgelieferten Anwendungen nicht nativ laufen, kommt es dann doch noch zu vergleichsweise schwerwiegenden Performance-Einbußen.
Angeblich liegt dies daran, dass die Redmonder in Betracht ziehen, die Einsteigermodelle der Surface-Pro-Reihe künftig mit Snapdragon-Prozessoren von Qualcomm auszustatten. Aktuell steckt im günstigsten Surface Pro noch immer ein bereits mehrere Jahre alter Dualcore-SoC aus Intels Core M-Serie, der mit einer Verlustleistung von maximal sieben Watt zumindest in dieser Hinsicht auf einem ähnlichen Niveau angesiedelt ist wie die High-End-Varianten der ARM-Chips von Qualcomm.
Zeit ist durchaus reif für ein Upgrade des Surface Pro-Basismodells
Anders als die teureren Varianten des Surface Pro der sechsten Generation hat Microsoft die Basisversion gegenüber dem Surface Pro 5 in keinster Weise überarbeitet oder in Sachen Hardware verändert. Stattdessen verkauft man seit geraumer Zeit einfach weiter das gleiche Gerät, so dass das Core-M-basierte Surface Pro im Grunde schon zwei Jahre alt ist. Offen ist, was Microsoft von der Einführung eines ARM-basierten Surface Pro-Modells abhält, denn mittlerweile bieten mit ASUS, Lenovo, HP, Samsung und Huawei gleich vier PC-Hersteller eigene Laptops oder PCs mit Snapdragon-Prozessor und Windows 10 on ARM an.Ein möglicher Grund könnte der Umstand sein, dass die ARM-Chips mit Windows 10 noch immer nicht das erhoffte Leistungsniveau bieten können. Zwar sind SoCs wie der Snapdragon 850 durchaus in der Lage, zumindest in Sachen Multicore-Performance mit der Intel Y-Serie mitzuhalten, wie sich bei Geekbench gut nachvollziehen lässt, doch weil die meisten auf Windows-ARM-PCs nicht mitgelieferten Anwendungen nicht nativ laufen, kommt es dann doch noch zu vergleichsweise schwerwiegenden Performance-Einbußen.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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