Tesla stürzt zum Jahresauftakt erstmal tief in die Verlustzone ab
Der Elektroauto-Hersteller Tesla ist zum Jahresbeginn erst einmal überraschend tief in die roten Zahlen abgerutscht. Dass man nicht wie erst prognostiziert einen Überschuss erwirtschaften wird, hatte Firmengründer Elon Musk schon vor einiger Zeit eingeräumt. Allerdings war hier dann auch nur von einem kleinen Fehlbetrag die Rede.
Jetzt aber wies das Unternehmen in den geprüften Büchern einen Nettoverlust von 702 Millionen Dollar für das Quartal aus. Das ist einer der massivsten Verluste der Unternehmensgeschichte. In erster Linie wirken hier die Probleme in der Produktion noch ordentlich nach. Hinzu kommen nun aber auch noch ungeahnte Schwierigkeiten bei der Logistik.
Binnen der ersten drei Monate konnte Tesla insgesamt 63.000 Autos über alle verfügbaren Modellreihen hinweg an die Kunden ausliefern. Eigentlich sollten es laut Plan aber 76.000 sein. Stockend liefen vor allem die Verkäufe nach Europa und China. Musk sprach hier von den größten logistischen Problemen, die ihm je untergekommen sind.
Angesichts der Probleme spielt für das Tesla-Management vor allem die Zeit eine wichtige Rolle. Mit den vorhandenen Mitteln muss man wenigstens noch bis ins kommende Jahr durchhalten. Dann sollen endlich die neuen Produktionsstätten in China in Betrieb gehen und den dort schnell in Richtung Elektro steuernden Automarkt bedienen. Das Werk in Shanghai ist dabei vollständig mit Krediten chinesischer Banken gebaut worden und belastet somit die Konzernkasse kaum, es kann auf der anderen Seite dann aber wichtige Erträge liefern.
Siehe auch: Tesla: Alle neuen Autos jetzt mit selbst entwickeltem Super-Chip
Binnen der ersten drei Monate konnte Tesla insgesamt 63.000 Autos über alle verfügbaren Modellreihen hinweg an die Kunden ausliefern. Eigentlich sollten es laut Plan aber 76.000 sein. Stockend liefen vor allem die Verkäufe nach Europa und China. Musk sprach hier von den größten logistischen Problemen, die ihm je untergekommen sind.
Durchhalten ist angesagt
Das führte am Ende dazu, dass das Umsatzziel von 5,19 Milliarden Dollar weit verfehlt wurde. Gerade einmal 3,72 Milliarden Dollar waren es am Ende. Das sind zwar 36 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, doch muss hier eben berücksichtigt werden, dass damals vom Model 3, mit dem man große Stückzahlen schaffen will, noch nicht viel zu sehen war.Angesichts der Probleme spielt für das Tesla-Management vor allem die Zeit eine wichtige Rolle. Mit den vorhandenen Mitteln muss man wenigstens noch bis ins kommende Jahr durchhalten. Dann sollen endlich die neuen Produktionsstätten in China in Betrieb gehen und den dort schnell in Richtung Elektro steuernden Automarkt bedienen. Das Werk in Shanghai ist dabei vollständig mit Krediten chinesischer Banken gebaut worden und belastet somit die Konzernkasse kaum, es kann auf der anderen Seite dann aber wichtige Erträge liefern.
Siehe auch: Tesla: Alle neuen Autos jetzt mit selbst entwickeltem Super-Chip
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Christian Kahle
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