Google-Mutterkonzern enttäuscht Börse - Einnahmen wachsen weniger
Der Internetkonzern Alphabet, am besten bekannt durch sein wichtigstes Unternehmen Google, hat heute seine jüngsten Geschäftszahlen veröffentlicht. Ausgerechnet Google konnte dabei nicht die Erwartungen erfüllen, auch weil die jüngst von der EU verhängten Strafzahlungen negative Auswirkungen auf den Umsatz hatten.
Wie Alphabet kürzlich mitteilte, legte der Umsatz im letzten Quartal des Geschäftsjahres auf immerhin 36,3 Milliarden Dollar zu und übertraf damit den Wert des Vorjahreszeitraums um ganze 17 Prozent. Berücksichtigt man dabei Währungsschwankungen konnte Alphabet sogar 19 Prozent mehr umsetzen. Dennoch blieb das Unternehmen hinter den Erwartungen der New Yorker Börse zurück, wo man im Schnitt mit rund 37,3 Milliarden Dollar Umsatz rechnete.
Gleichzeitig ist das Geldverdienen für Google auch nicht mehr so einfach wie zuvor. So sanken die Einnahmen pro Klick auf ein Werbemittel um neun Prozent gegenüber dem letzten Quartal. Gleichzeitig stiegen die Kosten um 16,5 Prozent auf nunmehr 29,7 Milliarden Dollar. Google bzw. Alphabet begründeten die Zunahme mit der Notwendigkeit der Ausgaben für den Ausbau von Rechenzentren und Büros, weil das Unternehmen nur so die Nachfrage rund um seine Dienste befriedigen kann.
Zu den enormen Ausgaben des Konzerns gehört auch, dass man immer wieder ins Visier von Wettbewerbshütern gerät und entsprechende Strafzahlungen in Kauf nehmen muss. Erst vor kurzem hatte die EU-Kommission umgerechnet 1,7 Milliarden Dollar von Google verlangt, weil das Unternehmen ihrer Meinung nach mit seinem Verhalten Konkurrenten benachteiligt und damit gegen das Wettbewerbsrecht verstoßen hatte. Im nachbörslichen Handel brach die Aktie seit Bekanntgabe der Geschäftszahlen bisher um fast 7,5 Prozent ein.
Google verdient weiter mehr - aber nicht genug für die Börse
Auch das Umsatzwachstum enttäuschte die Anleger, denn es war der geringste Anstieg der letzten drei Jahre - im gleichen Quartal 2018 hatte sich Alphabet noch um ganze 26 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern können. Wie schon zuvor ist Alphabet weiterhin stark von den Einnahmen aus Googles Werbegeschäft abhängig - ganze 84,5 Prozent des Umsatzes kamen aus der Vermarktung von Werbung durch Google. Immerhin ein Prozent weniger als vor einem Jahr.Gleichzeitig ist das Geldverdienen für Google auch nicht mehr so einfach wie zuvor. So sanken die Einnahmen pro Klick auf ein Werbemittel um neun Prozent gegenüber dem letzten Quartal. Gleichzeitig stiegen die Kosten um 16,5 Prozent auf nunmehr 29,7 Milliarden Dollar. Google bzw. Alphabet begründeten die Zunahme mit der Notwendigkeit der Ausgaben für den Ausbau von Rechenzentren und Büros, weil das Unternehmen nur so die Nachfrage rund um seine Dienste befriedigen kann.
Zu den enormen Ausgaben des Konzerns gehört auch, dass man immer wieder ins Visier von Wettbewerbshütern gerät und entsprechende Strafzahlungen in Kauf nehmen muss. Erst vor kurzem hatte die EU-Kommission umgerechnet 1,7 Milliarden Dollar von Google verlangt, weil das Unternehmen ihrer Meinung nach mit seinem Verhalten Konkurrenten benachteiligt und damit gegen das Wettbewerbsrecht verstoßen hatte. Im nachbörslichen Handel brach die Aktie seit Bekanntgabe der Geschäftszahlen bisher um fast 7,5 Prozent ein.
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