Aufregung um Kameras in Sitz-Bildschirmen - Airlines wiegeln ab
Wer in den letzten Jahren mit einem modernen Flugzeug mit aktuellem Unterhaltungssystem in den Sitzen geflogen ist, hat möglicherweise bemerkt, dass in den Geräten allerhand Sensortechnik steckt. Jetzt sorgt diese für Aufregung, weil darunter auch eine auf den Passagier gerichtete Kamera ist.
Wie verschiedene US-Medien berichten, verbauen viele Fluglinien in ihren jüngeren Maschinen auch neue Inflight-Entertainment-Systeme, die mit einer auf den Fluggast ausgerichteten Kamera ausgestattet sind. Einige Passagiere wurden jüngst darauf aufmerksam und nahmen Videos auf, in denen sie dies bei American Airlines und Singapore Airlines dokumentierten und vor einer möglichen Verletzung der Privatsphäre warnen.
American Airlines zufolge handelt es sich inzwischen um ein Standard-Feature vieler Unterhaltungssysteme für Flugzeuge, die bei diversen Fluglinien eingesetzt werden. Die Hersteller hätten die Kameras sozusagen vorsorglich verbaut, um für künftige Nutzungsszenarien gerüstet zu sein. Als Beispiel wurden Videogespräche zwischen mehreren Passagieren eines Fluges genannt. Bei AA gebe es aber bisher keinerlei Pläne, entprechende Funktionen auch tatsächlich bereitzustellen.
Singapore Airlines erhielt jüngst einige negative Aufmerksamkeit, nachdem in Premium-Economy-Sitzen Kameras "entdeckt" wurden, die meist direkt unterhalb des Unterhaltungs-Bildschirms verbaut sind. Auch in diesem Fall seien die Kameras bisher nie aktiv gewesen und man wolle die vorhandene Hardware auch nicht nutzen, hieß es.
Bekannte Airlines reagieren auf die Kritik
Für die Fluglinien ist dies natürlich keine gute Nachricht, schließlich sorgt ein solcher kleiner Skandal dafür, dass manche potenziellen Kunden möglicherweise ihre Entscheidung für eine bestimmte Airline überdenken. Bei American Airlines gibt man sich deshalb transparent und stellte klar, dass zwar tatsächlich Kameras in den Sitz-Bildschirmen enthalten sind, diese aber bisher nie aktiviert wurden und es auch keine entsprechenden Pläne gibt.American Airlines zufolge handelt es sich inzwischen um ein Standard-Feature vieler Unterhaltungssysteme für Flugzeuge, die bei diversen Fluglinien eingesetzt werden. Die Hersteller hätten die Kameras sozusagen vorsorglich verbaut, um für künftige Nutzungsszenarien gerüstet zu sein. Als Beispiel wurden Videogespräche zwischen mehreren Passagieren eines Fluges genannt. Bei AA gebe es aber bisher keinerlei Pläne, entprechende Funktionen auch tatsächlich bereitzustellen.
Singapore Airlines erhielt jüngst einige negative Aufmerksamkeit, nachdem in Premium-Economy-Sitzen Kameras "entdeckt" wurden, die meist direkt unterhalb des Unterhaltungs-Bildschirms verbaut sind. Auch in diesem Fall seien die Kameras bisher nie aktiv gewesen und man wolle die vorhandene Hardware auch nicht nutzen, hieß es.
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