Besser Navigationsgerät oder App:
Stiftung Warentest will es wissen
Nach rund zwei Jahren hat die Stiftung Warentest sich jetzt noch einmal dem Vergleich zwischen Navi-Apps und KFZ-Navigationsgeräten angenommen. Dabei treten die beiden Systeme nicht gegeneinander an - stattdessen wird differenziert, welches System sich besser für jeden Nutzer eignet.
Um es vorwegzunehmen: Der Tenor bei der Stiftung Warentest ist es, dass alle Autofahrer, die viel unterwegs sind und auf ein Navi angewiesen sind, besser auf ein klassisches Navigationsgerät als auf eine App setzen sollten. Vorteile sind ein zumeist größeres Display und der geringe Datenverbrauch, den man bei der Kopplung mit einem Handy mit einrechnen sollte. Mit einer App fährt man dagegen laut dem Urteil als Gelegenheitsnutzer besser, zudem günstiger. Mit den heutzutage aber sehr leistungsstarken Smartphone-Prozessoren sind alle Apps schnell und zuverlässig, daher gibt es im Test von 2019 dafür keinerlei Abzüge. Die Wahl zwischen den beiden Systemen bleibt dabei jetzt wohl eher den Vorlieben des Nutzers überlassen.
Im Test fließen dabei die eigentliche Navigation inklusive Fahrempfehlungen, Ansagen und Anzeige mit 40 Prozent in die Wertung ein. Weitere Handhabung werden mit 35 Prozent, Vielseitigkeit mit zehn Prozent, bewertet, Akkulaufzeit, Verarbeitung und Datenverbrauch via Mobilfunk kommen mit jeweils fünf Prozent dazu.
Den ganzen Test gibt es im Heft 02/2019 oder online (ganzen Beitrag nur per Bezahlung).
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TomTom holt sich den Doppel-Sieg
Bei den Navigationsgeräten kamen Angebote von TomTom und Garmin zum Einsatz, die zwischen 160 und 380 Euro (Preisermittlung Stiftung Warentest) kosten. Das teuerste Gerät, das Tomtom Go 6200, sicherte sich den ersten Platz (im WinFuture Preisvergleich schon ab 319 Euro). Auch bei den Apps holt sich Tomtom mit Go Mobile (20 Euro) den Siegerplatz.Im Test fließen dabei die eigentliche Navigation inklusive Fahrempfehlungen, Ansagen und Anzeige mit 40 Prozent in die Wertung ein. Weitere Handhabung werden mit 35 Prozent, Vielseitigkeit mit zehn Prozent, bewertet, Akkulaufzeit, Verarbeitung und Datenverbrauch via Mobilfunk kommen mit jeweils fünf Prozent dazu.
Abzüge
Beim Thema Stauumfahrung punkten fast alle getesteten Lösungen gleichermaßen. Angeboten werden verschiedene Verkehrsdienste ben denen die Genauigkeit der Staulänge benotet wurde. Die Echtzeit-Verkehrsdienste sind nur über TMC (Traffic Message Channel) möglich. Nur das Tomtom Start 62 wurde mit mangelhaft bewertet, da der Hersteller zwar ein für den TMC-Empfang benötigtes Spezialkabel beilegt, das Navi bei der Benutzung aber mit dem USB-Kabel angeschlossen werden soll. Per USB sind die TMC-Meldungen aber nicht nutzbar.Den ganzen Test gibt es im Heft 02/2019 oder online (ganzen Beitrag nur per Bezahlung).
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