Microsoft-Mitbegründer Paul Allen ist tot
Microsoft-Mitbegründer Paul Allen ist überraschend im Kreise seiner Familie verstorben. Allen wurde 65 Jahre alt. Erst vor knapp zwei Wochen hatte er öffentlich gemacht, dass er erneut an Lymphdrüsenkrebs erkrankt sei, hatte aber dabei betont, dass er und seine Ärzte mit einem positiven Ausgang rechnen.
Folglich kam jetzt die Meldung, dass Paul Allen seiner Krebserkrankung erlegen ist, sehr überraschend. Seine Familie bestätigte die Nachricht und ließ eine entsprechende Erklärung über die Webseite von Vulcan Inc., der Firma, die Allen als Philanthrop in den letzten Jahren neben seinem vielfältigen Engagements noch leitete, verbreiten. Dort heißt es:
Dies ist eine Zeit des tiefen Verlustes für Paul Allens Familie. In ihrem Namen hat Pauls Schwester, Jody Allen, die folgende Erklärung veröffentlicht.
"Mein Bruder war auf allen Ebenen ein bemerkenswertes Individuum. Während die meisten Paul Allen als Technologen und Philanthrop kannten, war er für uns ein sehr geliebter Bruder, Onkel und ein außergewöhnlicher Freund.
Pauls Familie und Freunde waren gesegnet, seinen Witz, seine Wärme, seine Großzügigkeit und seine tiefe Besorgnis zu erfahren. Neben seinem strengen Zeitplan blieb immer Zeit für Familie und Freunde. In dieser Zeit des Verlustes und der Trauer für uns - und so viele andere - sind wir zutiefst dankbar für die Fürsorge und Sorge, die er jeden Tag gezeigt hat."
Paul Allen ist am 15. Oktober 2018 überraschend im Alter von 65 Jahren verstorben
Das Non-Hodgkin-Lymphom hatte bereits 1983 zu seinem Ausscheiden aus dem Tagesgeschäft bei Microsoft geführt. Damals beschloss Allen, sich zurückzuziehen und sich auf seine Familie und seine Gesundheit zu konzentrieren.
Natürlich hat auch Microsoft bereits eine Stellungnahme herausgeben. CEO Satya Nadella würdigt darin Allen als unentbehrlichen Teil der Geschichte Microsofts und der ganzen Branche.
Paul Allen hatte als 22-Jähriger gemeinsam mit Bill Gates im Jahre 1975 das Unternehmen unter den Namen "Micro-Soft" gegründet. Allen und Gates wollten zunächst Basic-Interpreter verkaufen, die Allen selbst programmiert hatte. Sie stiegen groß in das Lizenzgeschäft ein. 1983 verließ er das Tagesgeschäft. Bis November 2000 war Paul Allen dann im Aufsichtsrat von Microsoft, seither nur noch als strategischer Berater tätig. Siehe auch:
Dies ist eine Zeit des tiefen Verlustes für Paul Allens Familie. In ihrem Namen hat Pauls Schwester, Jody Allen, die folgende Erklärung veröffentlicht.
"Mein Bruder war auf allen Ebenen ein bemerkenswertes Individuum. Während die meisten Paul Allen als Technologen und Philanthrop kannten, war er für uns ein sehr geliebter Bruder, Onkel und ein außergewöhnlicher Freund.
Pauls Familie und Freunde waren gesegnet, seinen Witz, seine Wärme, seine Großzügigkeit und seine tiefe Besorgnis zu erfahren. Neben seinem strengen Zeitplan blieb immer Zeit für Familie und Freunde. In dieser Zeit des Verlustes und der Trauer für uns - und so viele andere - sind wir zutiefst dankbar für die Fürsorge und Sorge, die er jeden Tag gezeigt hat."
Paul Allen ist am 15. Oktober 2018 überraschend im Alter von 65 Jahren verstorben
Der Krebs kam immer wieder
Demnach verlor Paul Allen den Kampf gegen den Krebs. Erst vor kurzem hatte er die Diagnose bekommen, dass man bei ihm wieder das Non-Hodgkin-Lymphom festgestellt hatte. Paul Allen hatte mit dieser Form des Lymphdrüsenkrebses schon seit Jahren immer wieder zu kämpfen.Das Non-Hodgkin-Lymphom hatte bereits 1983 zu seinem Ausscheiden aus dem Tagesgeschäft bei Microsoft geführt. Damals beschloss Allen, sich zurückzuziehen und sich auf seine Familie und seine Gesundheit zu konzentrieren.
Natürlich hat auch Microsoft bereits eine Stellungnahme herausgeben. CEO Satya Nadella würdigt darin Allen als unentbehrlichen Teil der Geschichte Microsofts und der ganzen Branche.
Paul Allen hatte als 22-Jähriger gemeinsam mit Bill Gates im Jahre 1975 das Unternehmen unter den Namen "Micro-Soft" gegründet. Allen und Gates wollten zunächst Basic-Interpreter verkaufen, die Allen selbst programmiert hatte. Sie stiegen groß in das Lizenzgeschäft ein. 1983 verließ er das Tagesgeschäft. Bis November 2000 war Paul Allen dann im Aufsichtsrat von Microsoft, seither nur noch als strategischer Berater tätig. Siehe auch:
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Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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