Stratolaunch: Paul Allens weltgrößtes Flugzeug besteht ersten Test
Das von Microsoft Mitbegründer Paul Allen unterstützte Riesenflugzeug Stratolaunch Carrier hat auf dem Mojave Air and Space Port im US-Bundesstaat Kalifornien seinen ersten Rolltest absolviert. Bei dem Versuch wurden Lenkung und Bremsen des mit zwei Rümpfen und sechs Boeing-747-Triebwerken ausgestatteten Flugzeugs erfolgreich getestet. Bis zum ersten Flug dürfte es aber noch dauern.
Wie Stratolaunch-Systems-Chef Jean Floyd mitteilte, sind bei dem Test mit einer Geschwindigkeit von 60 km/h alle Ziele erreicht worden. Fahren kann das mit einer Spannweite von 117 Metern bislang größte Flugzeug der Welt also schon einmal. Aber auch andere Systeme wie Gleitschutz und Telemetrie wurden zusammen mit dem Bodenteam erfolgreich ausprobiert.
Mit dem Stratolaunch Carrier sollen künftig Raketen auf eine Höhe von 10 Kilometern gebracht und mit einer ordentlichen Anfangsbeschleunigung versehen werden. Mit diesem Trick sollen die Raketenstarts deutlich billiger werden, da die hohen Kosten für Starts von stationären Abschussrampen und Treibstoff entfallen.
Einen ersten Triebwerkstest hatte Stratolaunch Systems bereits im September absolviert. Der Taxi-Test auf dem Rollfeld war nun der nächste Schritt. In weiteren Tests soll nun schrittweise die Rollgeschwindigkeit erhöht werden, um zu sehen wie stabil sich das Flugzeug dabei steuern lässt. Bis der Stratolaunch Carrier dann tatsächlich einmal abhebt, dürfte aber noch einiges an Zeit vergehen. Einen offiziellen Termin dafür gibt es bislang nicht.
Für die Raumfahrt gedacht
Das Projekt hinkt dem ursprünglichen Zeitplan zwar deutlich hinterher, wie der Fahrtest aber unter Beweis stellt, geht es bei dem Stratolaunch Carrier schrittweise voran. Ursprünglich hatten Paul Allen und sein Team geplant, mit dem Riesenflugzeug bereits ab 2016 den kommerziellen Betrieb aufzunehmen.Mit dem Stratolaunch Carrier sollen künftig Raketen auf eine Höhe von 10 Kilometern gebracht und mit einer ordentlichen Anfangsbeschleunigung versehen werden. Mit diesem Trick sollen die Raketenstarts deutlich billiger werden, da die hohen Kosten für Starts von stationären Abschussrampen und Treibstoff entfallen.
Einen ersten Triebwerkstest hatte Stratolaunch Systems bereits im September absolviert. Der Taxi-Test auf dem Rollfeld war nun der nächste Schritt. In weiteren Tests soll nun schrittweise die Rollgeschwindigkeit erhöht werden, um zu sehen wie stabil sich das Flugzeug dabei steuern lässt. Bis der Stratolaunch Carrier dann tatsächlich einmal abhebt, dürfte aber noch einiges an Zeit vergehen. Einen offiziellen Termin dafür gibt es bislang nicht.
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