Microsoft taucht erstmals in einer Top 5-Liste von PC-Herstellern auf
Der PC-Markt ist trotz seiner seit Jahren anhaltenden Krise dann doch noch für so manche Überraschung gut: Der Software-Konzern Microsoft wird erstmals in seiner Geschichte von den Marktforschern bei Gartner als einer der fünf größten Anbieter von Computern eingestuft - wenn aktuell auch erst im nordamerikanischen Heimatmarkt.
Dort konnte das Unternehmen im dritten Quartal immerhin rund 602.000 Geräte aus seiner Surface-Serie verkaufen (+1,9 Prozent im Jahresvergleich). Das entspricht einem Marktanteil von 4,1 Prozent. Damit haben die Redmonder hier nun den taiwanischen Anbieter Acer aus der Spitzengruppe geworfen. Um höher aufzusteigen, müsste aber noch einiges passieren. Der nächstbeste Hersteller ist in der Region Apple mit über 2 Millionen verkauften Rechnern, vor diesem liegen noch Lenovo und Dell - und an der Spitze dann HP mit 4,53 Millionen Verkäufen.
Abseits dieser (aus hiesiger Sicht) Randnotiz, sieht die Entwicklung des PC-Marktes aber ebenfalls relativ positiv aus. Die Entwicklung hat sich im weltweiten Maßstab zumindest auf niedrigem Niveau stabilisiert. Nach Jahren mit ständig rückläufigen Absatzzahlen, kommen die Marktforscher zum zweiten Mal in Folge auf ein leichtes Plus: 67,2 Millionen Rechner wurden im dritten Quartal weltweit abgesetzt, das ist ein leichter Zuwachs um 0,1 Prozent.
Fortgesetzt hat sich ein Trend, nachdem die Verbraucher vor allem bei den großen Anbietern einkaufen. So konnten auch HP und Dell als Zweit- und Dritt-Platzierte ihre Absatzzahlen ausbauen, während alle anderen Anbieter weniger Systeme verkaufen konnten. Das liegt zu einem Teil auch daran, dass der Markt inzwischen wesentlich von Firmenkunden getragen wird, die auch gleich die zugehörigen Services mitkaufen - und diese bekommt man eben nur von den ganz Großen, die weltweit mit einem entsprechenden Dienstleistungsnetz vertreten sind, geboten.
Abseits dieser (aus hiesiger Sicht) Randnotiz, sieht die Entwicklung des PC-Marktes aber ebenfalls relativ positiv aus. Die Entwicklung hat sich im weltweiten Maßstab zumindest auf niedrigem Niveau stabilisiert. Nach Jahren mit ständig rückläufigen Absatzzahlen, kommen die Marktforscher zum zweiten Mal in Folge auf ein leichtes Plus: 67,2 Millionen Rechner wurden im dritten Quartal weltweit abgesetzt, das ist ein leichter Zuwachs um 0,1 Prozent.
| Hersteller | Verkäufe | Marktanteil | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Lenovo | 15,9 Mio. | 23,6% | +10,7% |
| HP | 14,6 Mio. | 21,8% | +6,2% |
| Dell | 10,7 Mio. | 16,0% | +5,3% |
| Apple | 4,9 Mio. | 7,3% | -8,5% |
| Acer | 4,1 Mio. | 6,1% | -5,7% |
| Asus | 4,0 Mio. | 6,0% | -15,9% |
| Andere | 12,9 Mio. | 19,2% | -9,8% |
| Gesamt | 67,2 Mio. | 100% | +0,1% |
Trends setzen sich fort
In der Rangfolge hat sich indes nichts getan. An der Spitze steht weiterhin Lenovo. Der Marktführer konnte seine Position sogar leicht ausbauen, was aber zu einem guten Teil auch daran liegt, dass man das PC-Geschäft Fujitsus übernommen hat und dieses nun mit in die Zahlen hineingerechnet wird. So kommt das Unternehmen jetzt mit 15,9 Millionen verkauften Geräten auf 23,6 Prozent Marktanteil.Fortgesetzt hat sich ein Trend, nachdem die Verbraucher vor allem bei den großen Anbietern einkaufen. So konnten auch HP und Dell als Zweit- und Dritt-Platzierte ihre Absatzzahlen ausbauen, während alle anderen Anbieter weniger Systeme verkaufen konnten. Das liegt zu einem Teil auch daran, dass der Markt inzwischen wesentlich von Firmenkunden getragen wird, die auch gleich die zugehörigen Services mitkaufen - und diese bekommt man eben nur von den ganz Großen, die weltweit mit einem entsprechenden Dienstleistungsnetz vertreten sind, geboten.
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