Intel stellt Gaming-Prozessoren der neunten Generation vor
Zum Herbst bringt Intel mehrere Prozessoren auf den Markt, die auch für Gamer interessant sein dürften. Das neue Spitzenmodell ist der Intel Core i9-9900K. Zudem kommen mit dem i5-9600K und dem i7-9700K zwei weitere Prozessoren der neunten Generation auf den Markt.
Intels neuer Core i9-Prozessor
Doch nicht nur Gamer profitieren vom Leistungszuwachs: Noch größer ist der Unterschied bei der Videobearbeitung mit Adobe Premiere, heißt es seitens Intels. Der Leistungszuwachs gegenüber dem Core i7-8700K soll bei bis zu 30 Prozent liegen.
Der i9-9900k hat einen Turbo-Takt von 5,0 Gigahertz (GHz). Alle drei Modelle bieten einen Basistakt von 3,6 GHz. Wem das immer noch nicht schnell genug ist, kann das Tool Intel Extreme Tuning Utility benutzen, um noch mehr Leistung durch kontrolliertes Übertakten zu erreichen.
Intel gibt an, dass die Spectre und Meltdown Sicherheitslücken bei diesen Prozessoren geschlossen wurden. Die CPUs verfügen über einen gehärteten Hardware-Schutz gegen L1TF und Meltdown V3, während Intel gegen Spectre V2 Maßnahmen im Microcode und per Software nutzt.
Die AMD-Prozessoren Ryzen 7 seien gegenüber Intel benachteiligt worden, was schon bei den Ergebnissen ins Auge sticht. Hier soll der Core i9-9900K 50 Prozent schneller sein als AMDs Ryzen 7 2700X. Der Testaufbau überrascht, da bei den Prozessoren Speicher mit unterschiedlichen Latenzprofilen eingesetzt wurde, unterschiedlich gute Lüfter eingesetzt wurden und in Spielen eingebaute Tests dafür herhalten müssen, um die Leistungsfähigkeit der Prozessoren zu belegen.
Die Auslieferung der neuen Prozessoren soll am 19. Oktober 2018 beginnen.
Hochleistung für Spiele
Konkret laufen aktuelle Top-Games wie Fortnite und Player Unknown Battlegrounds mit 220 Bildern pro Sekunde (Frames per Second, kurz FPS) und Counterstrike Global Offensive sogar mit 440 FPS mit den neuen Intel-Prozessoren. Die FPS-Rate ist damit zehn Prozent besser als mit einem Intel-Prozessor der Vorgängergeneration. Eine solch hohe Bildwiederholrate ist zwar für normale Spiele uninteressant und kann auch nur mit speziellen Monitoren erreicht werden, aber extreme Hardcore-Gamer können sich damit einen kleinen Vorteil verschaffen, wenn sie bereit sind, etwas zu investieren.
Intels neuer Core i9-Prozessor
Doch nicht nur Gamer profitieren vom Leistungszuwachs: Noch größer ist der Unterschied bei der Videobearbeitung mit Adobe Premiere, heißt es seitens Intels. Der Leistungszuwachs gegenüber dem Core i7-8700K soll bei bis zu 30 Prozent liegen.
Technik für Gamer
Beim Core i9-9900K und dem Core i7-9700K handelt es sich um Octa-Core-Prozessoren, während der Core i5-9600K über sechs Kerne verfügt. Eine grundsätzlich neue Architektur bringen die neuen Prozessoren nicht. Sie sind eigentlich nur ein Upgrade der "Coffee Lake"-Prozessoren. Der Stromverbrauch ist für alle drei mit 95 Watt recht hoch.Der i9-9900k hat einen Turbo-Takt von 5,0 Gigahertz (GHz). Alle drei Modelle bieten einen Basistakt von 3,6 GHz. Wem das immer noch nicht schnell genug ist, kann das Tool Intel Extreme Tuning Utility benutzen, um noch mehr Leistung durch kontrolliertes Übertakten zu erreichen.
Intel gibt an, dass die Spectre und Meltdown Sicherheitslücken bei diesen Prozessoren geschlossen wurden. Die CPUs verfügen über einen gehärteten Hardware-Schutz gegen L1TF und Meltdown V3, während Intel gegen Spectre V2 Maßnahmen im Microcode und per Software nutzt.
Zweifelhafte Angaben
Für Unruhe im Web sorgt derzeit ein von Intel in Auftrag gegebener Wettbewerbsvergleich von Principled Technology. Kritiker bemängeln, dass die Vergleichsbedingungen unfair sind.Die AMD-Prozessoren Ryzen 7 seien gegenüber Intel benachteiligt worden, was schon bei den Ergebnissen ins Auge sticht. Hier soll der Core i9-9900K 50 Prozent schneller sein als AMDs Ryzen 7 2700X. Der Testaufbau überrascht, da bei den Prozessoren Speicher mit unterschiedlichen Latenzprofilen eingesetzt wurde, unterschiedlich gute Lüfter eingesetzt wurden und in Spielen eingebaute Tests dafür herhalten müssen, um die Leistungsfähigkeit der Prozessoren zu belegen.
Unvollständige Preisangaben
Den i9-9900k können Großhändler ab sofort für 488 Dollar je 1000 Stück bestellen. Günstiger ist der i5-9600k, der für 262 Dollar zu haben ist. Der i7-9700k liegt mit 374 Dollar in der Mitte. Dabei handelt es sich wie erwähnt um Großhandelspreise, die offiziellen Euro-Preise für Endverbraucher werden sich erheblich davon unterscheiden. Erste Händler in unserem Preisvergleich führen den Intel Core i9 9900K derzeit für 599 Euro, den 9700K für 499 Euro und den 9600K für 349 Euro. Weitere Details sind noch nicht bekannt.Die Auslieferung der neuen Prozessoren soll am 19. Oktober 2018 beginnen.
| Intel-Prozessor | Core i9-9900K | Core i9-9700K | Core i9-9600K |
|---|---|---|---|
| Grundtakt | 3,6 GHz | 3,6 GHz | 3,7 GHz |
| Turbo Boost 2.0 Single Core Turbo |
5 GHz | 4,9 GHz | 4,6 GHz |
| Cores / Threads | 8 / 16 | 8 / 8 | 6 / 6 |
| TDP | 95 Watt | ||
| Intel Smart-Cache | 16 MB | 12 MB | 9 MB |
| Unlocked | Ja | Ja | Ja |
| Unterstützte PCIE-Lanes | 16 (1 x 16, 2 x 8 oder 1 x 8 + 4 x 2) | ||
| Unterstützter Speicher | 2-Kanal DDR4 2666 MHz-RAM | ||
| Intel Optane-Support | Ja | ||
| Großabnehmerpreis (je 1000 Einheiten) |
488 US-Dollar | 374 US-Dollar | 262 US-Dollar |
Thema:
Sebastian KuhbachGründer und Inhaber von WinFuture.de
Seit den 1990ern journalistisch unterwegs, damals mit einem Disketten-Magazin. Seine Themen reichen von Microsoft über Adobe bis zur Künstlichen Intelligenz.
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