Folgenschwere Selfies: Seit 2011 sind mehr als 250 Tote zu beklagen
Wer gerne Fotos von sich selbst schießt, der vergisst schon einmal gerne, was um ihn herum passiert. Der Blick ist auf das Display gerichtet und man vergisst was links und rechts sowie hinter und unter einem geschieht. Das hat oftmals Folgen, oftmals sind diese tragisch.
Russische Selfie-Warn-Broschüre
Man könnte an dieser Stelle sicherlich so manchen Scherz machen, denn es wäre nichts leichter als Selfie-Tote in die Kategorie "Selbst schuld" zu stecken. Doch angesichts von immerhin mehr als 250 Todesfällen, die zwischen Oktober 2011 und November 2017 registriert worden sind, wäre das natürlich pietätlos.
Denn laut einer im Journal of Family Medicine and Primary Care veröffentlichten Studie (via derStandard), sind in diesem Zeitraum weltweit 259 Menschen gestorben, da sie beim Sich-selbst-Fotografieren unachtsam waren oder eine Gefahr übersehen haben. Die Todesfälle betrafen zu einem Großteil Männer, diese waren in 72,5 Prozent der Fälle die Selfie-Opfer, Frauen waren entsprechen in nur 27,5 Prozent bei den tödlich Verunglückten.
Die meisten Selfie-Toten waren in Indien zu beklagen, gefolgt von Russland, den Vereinigten Staaten und Pakistan. Verantwortlich war zumeist riskantes Verhalten, 142 der Opfer gingen beim Selfie-Machen ein unnötiges Risiko ein, 69 Personen hatten schlichtweg Pech, da sie von einem unerwarteten oder unkalkulierbaren Ereignis überrascht wurden, als Beispiel wird eine hohe Welle in einem an sich ruhigen Meer genannt.
Die Autoren der Studie plädieren eindringlich für Zonen in touristischen Gegenden, in denen Selfies verboten sind. Als Beispiele werden Berggipfel, Gewässer und hohe Gebäude genannt. Letztlich schützt aber wohl vor allem eines: Den eigenen Kopf einschalten und die Augen aufsperren.
Russische Selfie-Warn-Broschüre
Man könnte an dieser Stelle sicherlich so manchen Scherz machen, denn es wäre nichts leichter als Selfie-Tote in die Kategorie "Selbst schuld" zu stecken. Doch angesichts von immerhin mehr als 250 Todesfällen, die zwischen Oktober 2011 und November 2017 registriert worden sind, wäre das natürlich pietätlos.
Denn laut einer im Journal of Family Medicine and Primary Care veröffentlichten Studie (via derStandard), sind in diesem Zeitraum weltweit 259 Menschen gestorben, da sie beim Sich-selbst-Fotografieren unachtsam waren oder eine Gefahr übersehen haben. Die Todesfälle betrafen zu einem Großteil Männer, diese waren in 72,5 Prozent der Fälle die Selfie-Opfer, Frauen waren entsprechen in nur 27,5 Prozent bei den tödlich Verunglückten.
Die meisten Selfie-Toten waren in Indien zu beklagen, gefolgt von Russland, den Vereinigten Staaten und Pakistan. Verantwortlich war zumeist riskantes Verhalten, 142 der Opfer gingen beim Selfie-Machen ein unnötiges Risiko ein, 69 Personen hatten schlichtweg Pech, da sie von einem unerwarteten oder unkalkulierbaren Ereignis überrascht wurden, als Beispiel wird eine hohe Welle in einem an sich ruhigen Meer genannt.
Ertrinken ist Nummer 1
Die direkten Todesursachen waren Ertrinken (70 Tote), Verkehr (51 Verstorbene) und Absturz sowie Feuer (jeweils 48 Opfer). 16 Menschen starben durch einen Stromschlag, elf hantierten mit Schusswaffen und bei acht Menschen war ein Tier schuld.Die Autoren der Studie plädieren eindringlich für Zonen in touristischen Gegenden, in denen Selfies verboten sind. Als Beispiele werden Berggipfel, Gewässer und hohe Gebäude genannt. Letztlich schützt aber wohl vor allem eines: Den eigenen Kopf einschalten und die Augen aufsperren.
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