Samsung will Smartphone-Tastatur auf Basis der Selfie-Kamera zeigen

Sogenannte Projection-Keyboards gibt es schon seit langem, doch jetzt will Samsung anlässlich der CES 2020 Anfang Januar ein neues Konzept für die erleichterte Eingabe von Texten auf Smartphones präsentieren. Dabei wird die Frontkamera des Geräts verwendet, um die Position der Finger vor dem Smartphone zu erkennen.
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Samsung
Noch hält sich Samsung mit Details zu seinem neuen Konzept relativ bedeckt, denn der Hersteller hat bisher nur eine entsprechende Ankündigung veröffentlicht. Unter dem Namen SelfieType will man in Las Vegas zeigen, wie mittels Künstlicher Intelligenz und der Frontkamera ein "virtuelles Keyboard" umgesetzt werden soll. Samsung SelfieTypeSelfieType von Samsung: Luft-Getippe vor dem Smartphone Ein Problem ist dabei der Umstand, dass der Nutzer ohne eine physische Tastatur oder die bei Laser-Projection-Keyboards übliche Projektion nicht wissen kann, wo genau sein Finger die virtuelle Tastatur treffen soll. Dieses Manko will Samsung anscheinend mit intelligenter Software ausgleichen, die die Bewegungen der Finger vor dem jeweiligen Endgerät erkennt.

Konzept soll auch für Tablets und Laptops anpassbar sein

Außerdem ist vermutlich eine relativ hohe Auflösung der Frontkamera ebenso Voraussetzung wie eine weitwinklige Optik, damit der Anwender das Smartphone in einem für ihn angenehmen Winkel aufstellen kann. Samsung selbst verspricht, dass SelfieType sehr leicht für diverse Formfaktoren anzupassen ist, um so neben Smartphones auch in Tablets und Laptops zum Einsatz zu kommen.

Samsung SelfieType ist Teil der Projekte, die der koreanische Konzern im Rahmen des sogenannten C-Lab Inkubators entwickelt, also noch kein fertiges Produkt, für das man eine definitive Markteinführung plant. Stattdessen handelt es sich eher um Experimente, die langfristig Teil von kommerziellen Produkten werden könnten. Auf der CES 2020 will man auch noch eine ganze Reihe weiterer ähnlicher Konzeptprodukte zeigen.

Dazu gehören unter anderem eine Art Textmarker, der die markierten Texte auch gleich digitalisiert und auf einem Smartphone oder PC zugänglich macht, ein Gerät zur Analyse von Haarproblemen, ein "künstliches Fenster", das "Sonnenlicht" in geschlossene Räume liefern soll sowie ein neuartiges Sensor-Armband für ultraviolettes Licht, das unauffällig ermittelt, wie stark sich der Träger der Sonne aussetzt.
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