Beautygate: iPhone Xs-Kamera hübscht Selfies ungewünscht stark auf
Besitzer eines neuen iPhone Xs sind überrascht, wie "schön" sie auf den Selfies mit ihren neuen Smartphones aussehen: Ohne ausgewählte Schummel-Filter glättet der iPhone-Sensor demnach die Haut so stark, dass man sich schon fast nicht mehr ähnlich sieht - Beautygate heißt das neue "Problem".
Dass man auf einem Selfie möglichst vorteilhaft aussehen möchte, dürfte einleuchten. Doch wer sich mit einem neuen iPhone Xs oder Xs Max fotografiert, erhält ein Foto, auf dem die Haut ungewöhnlich geglättet aussieht, Details wie Schatten oder Falten werden dabei zudem noch reduziert. Das Phänomen hat auch schon seinen Namen bekommen: "Beautygate".
In Gang gesetzt hatte das ganze Lewis Hilsenteger von UnboxTherapy, der sich auf den Bildern mit dem neuen iPhone überraschend weichgezeichnet fand. Ein Vergleich mit einem gleich dazu auf dem iPhone X aus dem vergangenen Jahr geschossenen Selfie zeigte: Irgendetwas stimmt da nicht bei der natürlichen Haut-Wiedergabe.
Die Community witzelt nun schon, dass Apple sich ein wenig zu sehr an dem asiatischen Markt orientiert hat, wo die Beauty-Filter für Selfies gang und gäbe sind. Dabei ist bei der Front-Kamera offiziell gar keine Rede von Beauty-Filtern, Glättungseffekten oder gar einer automatischen Retusche für ein ultrafeines Hautbild, wie man sie sonst eher aus Photoshop kennt.
Zudem verspricht Apple demnach bereits ein Update, um die Gesichtskonturen auf den Selfies realistischer darstellen zu können.
Ungewollt hübsche iPhone-Selfies dürften also bald wieder der Vergangenheit angehören.
iPhone Xs & Xs Max vorgestellt Größer, schneller, besser - Alle Details Apple iPhone Xr vorgestellt Alle Details zum günstigsten neuen iPhone Siehe auch:
In Gang gesetzt hatte das ganze Lewis Hilsenteger von UnboxTherapy, der sich auf den Bildern mit dem neuen iPhone überraschend weichgezeichnet fand. Ein Vergleich mit einem gleich dazu auf dem iPhone X aus dem vergangenen Jahr geschossenen Selfie zeigte: Irgendetwas stimmt da nicht bei der natürlichen Haut-Wiedergabe.
Die Community witzelt nun schon, dass Apple sich ein wenig zu sehr an dem asiatischen Markt orientiert hat, wo die Beauty-Filter für Selfies gang und gäbe sind. Dabei ist bei der Front-Kamera offiziell gar keine Rede von Beauty-Filtern, Glättungseffekten oder gar einer automatischen Retusche für ein ultrafeines Hautbild, wie man sie sonst eher aus Photoshop kennt.
Apple wollte das so nicht
Apple soll das Problem ernst nehmen. Laut dem Bericht des Online-Magazins AppleInsider wurde bereits eine interne Untersuchung eingeleitet. Die Verfremdung der Bilder war so wohl nicht beabsichtigt, Apple wollte keine Auto-Filter-Funktion. Es sei vielmehr so, dass die so genannte Neural Engine des neuen A12-Chips der iPhones, die Bilder allgemein verbessern soll, viel zu stark eingreift.Zudem verspricht Apple demnach bereits ein Update, um die Gesichtskonturen auf den Selfies realistischer darstellen zu können.
Ungewollt hübsche iPhone-Selfies dürften also bald wieder der Vergangenheit angehören.
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