Apple iPhone Xr: Das bunte neue "Billig"-iPhone kostet ab 849 Euro
Apple hat heute neben dem iPhone Xs und iPhone Xs Max wie erwartet auch das iPhone Xr vorgestellt. Es handelt sich um ein neues, etwas günstigeres Modell, das viele Vorteile der neuen Top-Smartphones von Apple übernimmt, aber in Sachen Ausstattung leicht reduziert wurde, um einen niedrigeren Preispunkt zu erreichen. Im Grunde knüpft das iPhone Xr an das Erbe des iPhone 5C an, ist es doch in einer Vielzahl von Farben zu haben.
Das Apple iPhone Xr besitzt ein 6,1 Zoll großes LC-Display, kommt also nicht mit einem OLED-Panel daher. Der Bildschirm wird von Apple als "Liquid Retina"-Display bezeichnet, was letztlich aber nur Marketing-Sprache ist, setzte man doch schon früher "Retina-Displays" auf LCD-Basis ein. Die Auflösung fällt mit 1792 x 828 Pixeln trotz der enormen Display-Diagonale deutlich niedriger aus als bei den High-End-Modellen - wodurch der Nutzer bei genauer Betrachtung durchaus einzelne Pixel erkennen können dürfte.
Diesen Umstand verschweigt Apple natürlich, wobei das iPhone Xr in anderer Hinsicht durchaus punkten kann. Das Gerät unterstützt nämlich, wie die High-End-Modelle, das sogenannte Tap-To-Wake, also das Aufwecken durch Antippen des Bildschirms. Das Kontrastverhältnis gibt Apple mit 1400:1 an, während die Helligkeit mit 625 Candela für ein TFT durchaus beeindruckt - ganz anders als die Auflösung. Auch die "Notch" am oberen Rand bleibt erhalten, so dass man hier die gleiche VSEL-Technik unterbringt, die die Basis für Apples laserbasiertes Nutzer-Identifikations-System Face ID bildet.
Phil Schiller präsentierte das iPhone Xr
Die Kamera des iPhone Xr kommt ohne zusätzliche Telelinse aus
Beim internen Speicher hat der Kunde die Wahl zwischen Varianten mit 64, 128 oder 256 Gigabyte Kapazität. Bei den Kameras knüpft Apple an das iPhone 8 an, denn auch beim Xr kommt, anders als bei den beiden Xs-Modellen, "nur" eine einzelne rückwärtige Kamera zum Einsatz. Es handelt sich dabei um den gleichen 12-Megapixel-Sensor mit 1,4 Mikrometern Kantenlänge, F/1.8-Blende und optischem Bildstabilisator, der auch die Hauptkamera der Xs-Modelle bildet. Er wird hier jedoch ohne die zusätzliche Telelinse verbaut.
Das iPhone Xr ist ab 19. Oktober 2018 vorbestellbar
Neben dem Display spart Apple vor allem bei den verwendeten Materialien. Statt des Stahlskeletts der Xs-Modelle besitz das iPhone Xr "nur" einen Rahmen aus dem gleichen "7000-Series"-Aluminium, das auch schon beim iPhone 7 und 8 Verwendung fand. Es kommt im Gegenzug in gleich sechs Farbvarianten auf den Markt, die von Rot über Gelb, Weiß, Koralle und Blau bis hin zum klassischen Schwarz reichen. Das Gerät ist nach IP67 zertifiziert und soll dadurch bis zu 30 Minuten in einer Wassertiefe von einem Meter überstehen.
Bluetooth 5.0 und NFC werden hier ebenso unterstützt wie Wireless Charging nach dem Qi-Standard. Mit 8,3 Millimetern Bauhöhe und 194 Gramm Gewicht ist das iPhone Xr weder sonderlich dünn noch leicht. Aus der Kapazität des Akkus macht Apple wieder ein großes Geheimnis und verspricht lediglich bis zu 16 Stunden bei der Videowiedergabe über ein drahtloses Netzwerk.
Das iPhone Xr kommt etwas später auf den Markt als die Xs-Modelle. Es kann ab dem 19. Oktober 2018 vorbestellt werden, woraufhin dann ab dem 26. Oktober die Verfügbarkeit im Handel gegeben sein soll. Für die Basisversion zahlt man in Deutschland stolze 849 Euro, während das Modell mit 128 GB Speicher für 909 Euro startet und die Ausgabe mit 256 GB ganze 1019 Euro kosten soll.
Diesen Umstand verschweigt Apple natürlich, wobei das iPhone Xr in anderer Hinsicht durchaus punkten kann. Das Gerät unterstützt nämlich, wie die High-End-Modelle, das sogenannte Tap-To-Wake, also das Aufwecken durch Antippen des Bildschirms. Das Kontrastverhältnis gibt Apple mit 1400:1 an, während die Helligkeit mit 625 Candela für ein TFT durchaus beeindruckt - ganz anders als die Auflösung. Auch die "Notch" am oberen Rand bleibt erhalten, so dass man hier die gleiche VSEL-Technik unterbringt, die die Basis für Apples laserbasiertes Nutzer-Identifikations-System Face ID bildet.
Phil Schiller präsentierte das iPhone Xr
Apple A12 Bionic Prozessor aus den Xs-Modellen an Bord
Auch die technische Basis des iPhone Xr ist mit den beiden iPhone Xs-Modellen identisch: Es wird der Apple A12 Bionic verbaut, der mit gleich sechs Rechenkernen aufwartet. Der Chip hat also auch hier zwei High- und vier Low-End-Kerne. Er soll wie berichtet bis zu 15 Prozent mehr Leistung bieten und mit bis zu 50 Prozent weniger Energie auskommen, was Apple vor allem durch die Verwendung eines neuen, auf nur noch sieben Nanometer geschrumpften Fertigungsprozess des taiwanischen Vertragsfertigers TSMC erreicht. Der Arbeitsspeicher des iPhone Xr ist grundsätzlich drei Gigabyte groß - ein GB weniger als beim iPhone Xs.
Die Kamera des iPhone Xr kommt ohne zusätzliche Telelinse aus
Beim internen Speicher hat der Kunde die Wahl zwischen Varianten mit 64, 128 oder 256 Gigabyte Kapazität. Bei den Kameras knüpft Apple an das iPhone 8 an, denn auch beim Xr kommt, anders als bei den beiden Xs-Modellen, "nur" eine einzelne rückwärtige Kamera zum Einsatz. Es handelt sich dabei um den gleichen 12-Megapixel-Sensor mit 1,4 Mikrometern Kantenlänge, F/1.8-Blende und optischem Bildstabilisator, der auch die Hauptkamera der Xs-Modelle bildet. Er wird hier jedoch ohne die zusätzliche Telelinse verbaut.
Auch beim iPhone Xr zaubert die KI mit
In Sachen Software wird die gleiche neue Technik rund um die KI-Funktionen der Neural Engine mit der Szenen- und Bildausschnitterkennung mit entsprechenden Effekten unterstützt. Der Quad-LED-Blitz wird ebenfalls übernommen und es gibt natürlich auch hier wieder 4K-Unterstützung bei Videoaufnahmen. Die Frontkamera ist mit ihrem 7-Megapixel-Sensor und F/2.2-Blende ebenfalls identisch.
Das iPhone Xr ist ab 19. Oktober 2018 vorbestellbar
Neben dem Display spart Apple vor allem bei den verwendeten Materialien. Statt des Stahlskeletts der Xs-Modelle besitz das iPhone Xr "nur" einen Rahmen aus dem gleichen "7000-Series"-Aluminium, das auch schon beim iPhone 7 und 8 Verwendung fand. Es kommt im Gegenzug in gleich sechs Farbvarianten auf den Markt, die von Rot über Gelb, Weiß, Koralle und Blau bis hin zum klassischen Schwarz reichen. Das Gerät ist nach IP67 zertifiziert und soll dadurch bis zu 30 Minuten in einer Wassertiefe von einem Meter überstehen.
Bluetooth 5.0 und NFC werden hier ebenso unterstützt wie Wireless Charging nach dem Qi-Standard. Mit 8,3 Millimetern Bauhöhe und 194 Gramm Gewicht ist das iPhone Xr weder sonderlich dünn noch leicht. Aus der Kapazität des Akkus macht Apple wieder ein großes Geheimnis und verspricht lediglich bis zu 16 Stunden bei der Videowiedergabe über ein drahtloses Netzwerk.
Das iPhone Xr kommt etwas später auf den Markt als die Xs-Modelle. Es kann ab dem 19. Oktober 2018 vorbestellt werden, woraufhin dann ab dem 26. Oktober die Verfügbarkeit im Handel gegeben sein soll. Für die Basisversion zahlt man in Deutschland stolze 849 Euro, während das Modell mit 128 GB Speicher für 909 Euro startet und die Ausgabe mit 256 GB ganze 1019 Euro kosten soll.
| Datenblatt Apple iPhone Xr | |
|---|---|
| Betriebssystem | Apple iOS 12 |
| Display | 6,1 Zoll LCD, 1792 x 828 Pixel |
| CPU | A12 Bionic-Chip, 7nm |
| RAM | 3 GB |
| Speicher | 64, 128 oder 256 GB |
| Gehäusematerial | Glas (Rückseite), Metall (Rahmen) |
| Schnittstellen | Apple Lightning, WLAN 802.11a/b/g/n/ac, Bluetooth 5.0, NFC |
| Sensoren | Beschleunigungssensor, Gyroskop, Annäherungssensor, Lichtsensor, Kompass, Barometer, 3D-Gesichtsscanner |
| Hauptkamera | 12.0 MP, f/1.8, Phasenvergleich-AF, OIS, Quad-LED-Blitz, Videos @2160p/60fps |
| Kamera | 7.0MP, f/2.2, Videos @1080p |
| Farben | Gelb, Koralle, Rot, Schwarz, Blau und Weiß |
| Stromversorgung | 2716 mAh, kabelloses Laden (Qi) |
| Maße | 150,9 x 75,72 x 8,47 mm |
| Besonderheiten | IP67-zertifiziert, Quick Charge |
| Preis | Ab 849 Euro |
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