Chuwi GBox im Test: Mini-PC mit Einsteiger-Hardware und Windows 10


Chuwi GBoxDie mitgelieferte Fernbedienung erweist sich als praktisch.

Mini-PC über Fernbedienung steuerbar

Eine wichtige Rolle nimmt die mitgelieferte Fernbedienung ein. Mit dem Zubehör lässt sich die GBox aus dem Stand-By-Modus erwecken. Daraufhin kann die Fernbedienung zum Anpassen der Lautstärke oder zur Navigation verwendet werden. Somit kann das Gerät den normalen Mauszeiger komplett ersetzen. Die Fernbedienung eignet sich gut, sofern der Mini-PC als Streaming-Client oder Media-Center eingesetzt wird. Zum Spielen sind dennoch eine Tastatur und eine richtige Maus von Vorteil. In manchen Fällen kam es vor, dass wir uns nach dem Sperren der GBox nicht mehr anmelden konnten, ohne den Rechner einmal neuzustarten.
Chuwi GBox Chuwi GBox

USB-C, HDMI 2.0 & Gigabit-Ethernet

Auf der Frontseite des Rechners befinden sich neben dem SD-Kartenleser sowie dem Power-Button zwei USB 3.0-Ports sowie ein USB Typ-C-Anschluss. Die Rückseite ist mit zwei zusätzlichen USB 2.0-Buchsen ausgestattet, um Tastatur und Maus mit dem Mini-PC verbinden zu können. Obwohl sich ein Monitor über den HDMI 2.0-Port anschließen lässt, ist ein weiterer VGA-Ausgang für ältere Hardware vorhanden. Dennoch wäre es vermutlich sinnvoller gewesen, einen zweiten HDMI-Anschluss bereitzustellen.

Damit der Nutzer das Gerät mit einem Netzwerk verbinden kann, steht eine Ethernet-Schnittstelle zur Verfügung. Der Port erlaubt es, Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu einem Gigabit pro Sekunde zu übertragen. Eine Internetverbindung kann jedoch auch über das integrierte WLAN-Modem hergestellt werden, welches als Ersatz für den LAN-Anschluss dient. Dabei wird unter anderem der AC-Standard unterstützt. Darüber hinaus lässt sich Zubehör über das eingebaute Bluetooth-Modul (Version 4.1) mit der Chuwi GBox koppeln.

Nicht alle Monitore haben die Möglichkeit, den Ton aus dem HDMI-Signal wiederzugeben oder an ein externes Gerät weiterzuleiten. Daher verfügt die Chuwi GBox über einen 3,5 Millimeter großen Klinkenausgang, der sich neben den beiden USB 2.0-Ports befindet. Somit können sich auch die Besitzer von Kopfhörern ohne Bluetooth-Funktion freuen und ihre Kopfhörer oder Lautsprecher direkt mit dem Mini-PC verbinden.

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