Netflix-Aktie auf Talfahrt:
Ende des Höhenflugs oder nur Stolperstein?
Der Streaming-Anbieter Netflix verfolgt derzeit eine nicht ungefährliche Strategie: Man investiert sehr viel Geld in Inhalte und nimmt dafür geringe Gewinne in Kauf. Das goutiert die Börse auch, zumindest so lange neue Abonnenten dazukommen. Doch wenn diese ausbleiben, hat Netflix ein Problem. Die Frage ist nur: Ist das temporär oder das Ende des rasanten Aufstiegs?
Infografik: Netflix stößt HBO vom Thron
Netflix ist in den vergangenen Quartalen von einer Erfolgsmeldung zur nächsten geeilt, auch die Aktie schoss immer wieder nach oben. Das ging sogar so weit, dass man den Mediengiganten Disney beim Marktwert ein- und kurzzeitig sogar überholen konnte. Doch das Papier des Streaming-Riesen musste gestern nach der Veröffentlichung der aktuellen Zahlen (nachbörslich) ordentlich einstecken.
Nachbörslich ging es bei Netflix klar nach unten
Denn die Wall Street Insider hatten einen Zugewinn von weltweit 5,11 Millionen Abonnenten vorhergesagt, in den USA sollten es 1,23 Millionen sein. In der Realität der Quartalszahlen waren es aber "nur" 4,47 Millionen auf der ganzen Welt und 674.000 auf dem Heimatmarkt von Netflix.
Die Aktie reagierte mit einem Absturz und brach zeitweise um fast 14 Prozent ein. Analysten schätzten das zweite Netflix-Quartal laut Deadline teilweise als "Schlag in die Magengrube" und teils als "Temposchwelle" ein. Letzteres scheint aber die vorherrschende Meinung zu sein, einen langfristigen Negativtrend erwarten die Börsenexperten tendenziell nicht.
Infografik: Netflix stößt HBO vom Thron
Netflix ist in den vergangenen Quartalen von einer Erfolgsmeldung zur nächsten geeilt, auch die Aktie schoss immer wieder nach oben. Das ging sogar so weit, dass man den Mediengiganten Disney beim Marktwert ein- und kurzzeitig sogar überholen konnte. Doch das Papier des Streaming-Riesen musste gestern nach der Veröffentlichung der aktuellen Zahlen (nachbörslich) ordentlich einstecken.
Geringer als erwartet
Allerdings bedeutet das nicht, dass Netflix keine Abonnenten anziehen konnte, ganz im Gegenteil. Das Portal konnte 5,15 Millionen neue zahlende Kunden dazugewinnen. Dass Netflix einen Rückschlag an der Börse hinnehmen musste, liegt vor allem an den Voraussagen.
Nachbörslich ging es bei Netflix klar nach unten
Denn die Wall Street Insider hatten einen Zugewinn von weltweit 5,11 Millionen Abonnenten vorhergesagt, in den USA sollten es 1,23 Millionen sein. In der Realität der Quartalszahlen waren es aber "nur" 4,47 Millionen auf der ganzen Welt und 674.000 auf dem Heimatmarkt von Netflix.
Umsatz im Rahmen der Prognosen
Das zeigt gut, wie abhängig Netflix mittlerweile von den Abo-Zahlen ist, denn in Bezug auf den Umsatz blieb man weitgehend im Rahmen der Prognosen, hier gab man 3,91 Milliarden Dollar bekannt, vorhergesagt waren 3,94 Milliarden Dollar.Die Aktie reagierte mit einem Absturz und brach zeitweise um fast 14 Prozent ein. Analysten schätzten das zweite Netflix-Quartal laut Deadline teilweise als "Schlag in die Magengrube" und teils als "Temposchwelle" ein. Letzteres scheint aber die vorherrschende Meinung zu sein, einen langfristigen Negativtrend erwarten die Börsenexperten tendenziell nicht.
Thema:
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