Anleger: Elon Musk soll endlich arbeiten statt herumschwätzen
Lange haben die Investoren stillgehalten, wenn es um die immer weitergehenden Eskapaden des Tech-Unternehmers Elon Musk ging. Immerhin wies dieser ja auch immer neue Erfolge auf. Doch nun reicht es den ersten Anlegern, für die mehrere stockende Projekte immerhin große finanzielle Risiken mit sich bringen.
Musk hat in der Vergangenheit eindrucksvoll bewiesen, dass er sehr erfolgreiche Unternehmen auf den Weg bringen kann. Das begann schon mit den Grundlagen seiner Karriere: Die Firma, die später zu PayPal wurde, verschaffte ihm ein großes Polster. Die Raumfahrt hat er mit SpaceX signifikant vorangebracht und auch in Sachen Elektromobilität ist er mit Tesla vorn dabei - auch wenn die Firma noch längst nicht profitabel arbeitet.
Verbunden ist das aber mit sprunghaften Wechseln zwischen immer neuen öffentlichen Auftritten und PR-Stunts. Das Problem ist hier eben, dass manche Dinge auch jemanden benötigen, der längere Zeit kontinuierlich am Ball bleiben kann. Das betrifft vor allem den Automarkt. Und bei Tesla funktionieren zwar die Leuchtturm-Projekte, aber nicht der Massenmarkt, der für die Zukunft der Firma extrem wichtig wäre.
Doch auch als alle Jugendlichen gerettet waren, dachte Musk nicht daran, "sich einfach auf seine Kernaufgabe zu konzentrieren", wie Anderson und auch andere Anleger es für gut befunden hätten. Stattdessen hat er schon sein nächstes großes Projekt im Kopf: Die seit Jahren an verseuchtem Leitungswasser leidenden Bewohner von Flint im US-Bundesstaat Michigan retten.
Wie Tesla jemals in die schwarzen Zahlen kommen will, bleibt unterdessen unklar. Im Aufschwung befanden sich in der letzten Zeit in erster Linie jene Börsenwetten, bei denen Spekulanten auf einen sinkenden Aktienkurs setzten. Infografik: Elon Musk - Das Leben in der Zusammenfassung
Verbunden ist das aber mit sprunghaften Wechseln zwischen immer neuen öffentlichen Auftritten und PR-Stunts. Das Problem ist hier eben, dass manche Dinge auch jemanden benötigen, der längere Zeit kontinuierlich am Ball bleiben kann. Das betrifft vor allem den Automarkt. Und bei Tesla funktionieren zwar die Leuchtturm-Projekte, aber nicht der Massenmarkt, der für die Zukunft der Firma extrem wichtig wäre.
Anleger wollen arbeitenden Musk sehen
"Wir stehen hinter ihm, aber wir würden uns etwas mehr Ruhe und Arbeit wünschen", erklärte jetzt beispielsweise James Anderson, dessen Investmentfonds Tesla-Aktien im Wert von rund 4 Milliarden Dollar hält. Stattdessen verbrachte Musk seine letzten Tage aber damit, den Helfern in Thailand, die gerade eine Gruppe Jugendliche aus einer Höhle retten wollten, auf die Nerven zu gehen. Der Unternehmer wollte hier unbedingt ein kleines High Tech-U-Boot in den Einsatz schicken - was die Spezialisten vor Ort aber als unbrauchbar ablehnten.Doch auch als alle Jugendlichen gerettet waren, dachte Musk nicht daran, "sich einfach auf seine Kernaufgabe zu konzentrieren", wie Anderson und auch andere Anleger es für gut befunden hätten. Stattdessen hat er schon sein nächstes großes Projekt im Kopf: Die seit Jahren an verseuchtem Leitungswasser leidenden Bewohner von Flint im US-Bundesstaat Michigan retten.
Wie Tesla jemals in die schwarzen Zahlen kommen will, bleibt unterdessen unklar. Im Aufschwung befanden sich in der letzten Zeit in erster Linie jene Börsenwetten, bei denen Spekulanten auf einen sinkenden Aktienkurs setzten. Infografik: Elon Musk - Das Leben in der Zusammenfassung
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Teslas Aktienkurs unter Elon
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Christian Kahle
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