Zuviel Optimismus: Verkaufszahlen der Xbox One immer noch mies
Zur Bekanntgabe der Quartalszahlen beim Spiele-Unternehmen Electronics Arts Anfang der Woche gab es auch einen Einblick in die Verkaufszahlen der Xbox One. Und die sind - nicht überraschend - nicht besonders rosig und liegen deutlich hinter der PS4 zurück.
Während Microsoft es seit Jahren tunlichst vermeidet konkrete Zahlen für den Verkauf der Xbox-Konsolen zu nennen, prescht der Electronic Arts CFO Blake Jorgensen nun mit einer neuen Prognose voran. Laut Jorgensen erwartet man, dass die Zahl der verkauften Konsolen von Sony und Microsoft bis Ende 2018 zusammen bei 130 Millionen liegen wird, berichtet das Magazin Variety von der Geschäftszahlenbekanntgabe. Ende 2017 waren es laut Jorgensen 103 Millionen Stück:
"Im Hinblick auf unsere Erwartungen für das Geschäftsjahr 2019 gehen wir davon aus, dass die Verkäufe von Konsolen der aktuellen Generation von Microsoft und Sony weiterhin stark sein werden, wobei die installierte Basis bis zum Ende des Kalenders 2018 auf 130 Millionen Konsolen von 103 Millionen Ende des Kalenders 2017 anwachsen wird", sagte er.
Sony hatte bereits öffentlich gemacht, mittlerweile 73,6 Millionen Mal die Playstation 4 verkauft zu haben. Abgezogen von den laut EA 103 Millionen verkauften Konsolen kommt man damit auf gerade einmal 30 Millionen verkaufte Xbox One.
Microsofts Verkaufszahlen lägen dann - immer davon ausgegangen, die Zahlen von EA sind korrekt - noch immer weit abgeschlagen hinter Sony, die mehr als doppelt so viele PS4 verkauften. Für EA ist dieses Zahlenspiel deshalb so wichtig bei ihrer Prognose, weil das Unternehmen natürlich auch anhand der Verkaufszahlen seine Planungen für die Plattformen vorantreibt. Und wie es aussieht, dürfte Sony noch immer sehr viel attraktiver für die Spielebranche sein als Microsoft. Übrigens, Nintendo liegt laut der EA-Statistik mit der Switch schon nah an der Xbox. EA schätzt, dass Nintendo in diesem Jahr bei 30 Millionen verkauften Exemplaren liegen wird.
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"Im Hinblick auf unsere Erwartungen für das Geschäftsjahr 2019 gehen wir davon aus, dass die Verkäufe von Konsolen der aktuellen Generation von Microsoft und Sony weiterhin stark sein werden, wobei die installierte Basis bis zum Ende des Kalenders 2018 auf 130 Millionen Konsolen von 103 Millionen Ende des Kalenders 2017 anwachsen wird", sagte er.
EA-Zahlen minus PS4 = Xbox
Wer nun eins und eins zusammenzählen kann, beziehungsweise die von Sony veröffentlichten Zahlen für die Playstation-Verkäufe kennt, kann sich die Xbox-Statistik ausrechnen.Sony hatte bereits öffentlich gemacht, mittlerweile 73,6 Millionen Mal die Playstation 4 verkauft zu haben. Abgezogen von den laut EA 103 Millionen verkauften Konsolen kommt man damit auf gerade einmal 30 Millionen verkaufte Xbox One.
Microsofts Verkaufszahlen lägen dann - immer davon ausgegangen, die Zahlen von EA sind korrekt - noch immer weit abgeschlagen hinter Sony, die mehr als doppelt so viele PS4 verkauften. Für EA ist dieses Zahlenspiel deshalb so wichtig bei ihrer Prognose, weil das Unternehmen natürlich auch anhand der Verkaufszahlen seine Planungen für die Plattformen vorantreibt. Und wie es aussieht, dürfte Sony noch immer sehr viel attraktiver für die Spielebranche sein als Microsoft. Übrigens, Nintendo liegt laut der EA-Statistik mit der Switch schon nah an der Xbox. EA schätzt, dass Nintendo in diesem Jahr bei 30 Millionen verkauften Exemplaren liegen wird.
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Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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