Far Cry 5: PETA bezeichnet Angel-Minispiel als "gewaltverherrlichend"
Die Tierschützer von PETA nehmen sich immer wieder auch Spiele vor, man lässt schließlich nur ungern eine Gelegenheit aus in die Schlagzeilen zu kommen. Die Organisation hat in Vergangenheit Super Mario als Pelzträger kritisiert, in Assassin's Creed 4: Black Flag wurde Walfang ins Visier genommen. Ubisoft wird nun erneut zur Zielscheibe von PETA und erneut geht es um im Wasser lebende Tiere.
Ende März ist der fünfte Teil der Shooter-Reihe Far Cry erschienen und dieses Mal geht es nach Montana, wo man einen durchgeknallten Sektenguru jagt. In den Wäldern und Landstrichen des US-Bundesstaats im Nordwesten der USA ist man nicht nur mit Waffen gegen die Handlanger des Sektenführers unterwegs, sondern wirft zur Entspannung auch mal die Angelrute aus.
Doch nach Ansicht von PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) ist das virtuelle Fischen ein "unethischer und gewaltverherrlichender Inhalt". Man appelliert an Ubisoft, "künftig keine Videospiele in Deutschland mehr zu vermarkten, die das Jagen und Töten von Fischen oder anderen Tieren glorifizieren und banalisieren".
Tanja Breining, Meeresbiologin sowie Fachreferentin für Fische und Meerestiere bei PETA, dazu: "Angeln bedeutet, Fische in eine Falle zu locken, sie minuten- bis stundenlang Angst und Atemnot sowie einem oft qualvollen Todeskampf auszusetzen, bevor sie schließlich erschlagen oder oft noch lebendig aufgeschnitten werden."
PETA hat auch eine Idee, was der Spielepublisher stattdessen machen könnte: Die Tierrechtsorganisation schlägt nämlich vor, Spiele mit freilebenden Tieren zu entwickeln, die "das Töten nicht als Freizeitbeschäftigung verherrlichen". Infografik: Hintergrundinfos zu Far Cry 5
Doch nach Ansicht von PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) ist das virtuelle Fischen ein "unethischer und gewaltverherrlichender Inhalt". Man appelliert an Ubisoft, "künftig keine Videospiele in Deutschland mehr zu vermarkten, die das Jagen und Töten von Fischen oder anderen Tieren glorifizieren und banalisieren".
Tanja Breining, Meeresbiologin sowie Fachreferentin für Fische und Meerestiere bei PETA, dazu: "Angeln bedeutet, Fische in eine Falle zu locken, sie minuten- bis stundenlang Angst und Atemnot sowie einem oft qualvollen Todeskampf auszusetzen, bevor sie schließlich erschlagen oder oft noch lebendig aufgeschnitten werden."
Mein Freund, der Fisch
"Heute wissen wir, dass ein Fisch ein Jemand ist und kein Etwas und da ist es ein Armutszeugnis, das Angeln zu bewerben. Fische sind neugierige Wirbeltiere mit individuellen Persönlichkeiten", so Breining weiter. Die Tierschützer meinen schließlich, dass Fische in manchen Intelligenztests besser als Schimpansen, Orang-Utans und Kapuzineräffchen abschneiden würden.PETA hat auch eine Idee, was der Spielepublisher stattdessen machen könnte: Die Tierrechtsorganisation schlägt nämlich vor, Spiele mit freilebenden Tieren zu entwickeln, die "das Töten nicht als Freizeitbeschäftigung verherrlichen". Infografik: Hintergrundinfos zu Far Cry 5
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