Deutsche Telekom: Tarifrunde endet mit höherem Lohn & weniger Arbeit
Bei der Deutschen Telekom gibt es jetzt einen neuen Tarifvertrag. Der Konzernvorstand konnte sich mit der Gewerkschaft Verdi jetzt auf die wichtigsten Kernpunkte einigen - und diese sehen nicht nur Lohnerhöhungen vor. Die Beschäftigten der Telekom können sich vielmehr auch auf deutlich mehr Freizeit freuen.
Vier Tarifverhandlungsrunden und einige Warnstreiks waren nötig, bis die beiden Seiten auf einen gemeinsamen Nenner kamen. Und am Ende freuten sich die Verhandlungspartner auch allesamt über das Ergebnis, weil jeder ein gutes Stück von dem im Ergebnis wiederfindet, was zuvor als Ziel gesetzt worden war - auch wenn natürlich nicht alle Wünsche erfüllt wurden.
Für die Beschäftigten steht nun allerdings erst einmal eine Lohnerhöhung an. Am 1. Mai steigen die Gehälter der 55.000 Tarifangestellten der Telekom um 3,1 Prozent, und ein Jahr später um weitere 2,1 Prozent (bzw. 2,7 und 2,1 Prozent in den oberen Gehaltsklassen). Gemessen an den Inflationsraten sollte so am Ende auf jeden Fall eine Reallohnerhöhung herauskommen. Wer als Auszubildender oder im Rahmen eines dualen Studiengangs bei der Telekom tätig ist, bekommt zu den gleichen Terminen 40 und 30 Euro mehr.
Ebenso verfährt man bei Teilzeitmodellen. Den Angestellten wird es hier ermöglicht, die Arbeitszeit noch weiter zu senken und dafür entsprechend geringere Gehälter in Kauf zu nehmen. Auch hier soll es dann aber so laufen, dass man weiterhin volle Schichten arbeitet und die gewonnene Zeit am Block frei hat.
Für die Beschäftigten steht nun allerdings erst einmal eine Lohnerhöhung an. Am 1. Mai steigen die Gehälter der 55.000 Tarifangestellten der Telekom um 3,1 Prozent, und ein Jahr später um weitere 2,1 Prozent (bzw. 2,7 und 2,1 Prozent in den oberen Gehaltsklassen). Gemessen an den Inflationsraten sollte so am Ende auf jeden Fall eine Reallohnerhöhung herauskommen. Wer als Auszubildender oder im Rahmen eines dualen Studiengangs bei der Telekom tätig ist, bekommt zu den gleichen Terminen 40 und 30 Euro mehr.
Klotzen statt Kleckern
Die Verhandlungspartner einigten sich außerdem darauf, die Wochenarbeitszeiten von 38 auf 36 Stunden zu senken. Allerdings hatten hier weder Management noch Gewerkschaft ein gesteigertes Interesse daran, dass die Mitarbeiter jetzt jeden Tag ein paar Minuten früher Feierabend machen. Stattdessen soll die Schichten genauso lange gehen und die verringerte Arbeitszeit drückt sich in 14 zusätzlichen freien Tagen pro Jahr aus.Ebenso verfährt man bei Teilzeitmodellen. Den Angestellten wird es hier ermöglicht, die Arbeitszeit noch weiter zu senken und dafür entsprechend geringere Gehälter in Kauf zu nehmen. Auch hier soll es dann aber so laufen, dass man weiterhin volle Schichten arbeitet und die gewonnene Zeit am Block frei hat.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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Christian Kahle
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