Windows Server 2016: Das finale Support-Ende steht kurz bevor
In wenigen Wochen läuft die Frist ab: Das Betriebssystem Windows Server 2016 verliert seinen erweiterten Support. Ohne rechtzeitige Migration oder Übergangslösungen drohen Administratoren ab Januar dauerhaft ungepatchte Sicherheitslücken.
Die Software wurde im September 2016 auf der Konferenz Ignite vorgestellt und war ab Oktober allgemein verfügbar. Der Mainstream-Support lief bereits Anfang 2022 aus. Ab Januar entfallen die monatlichen Sicherheitsupdates für alle Editionen, darunter Datacenter und Standard. Zudem stellt der Hersteller spezifische Funktionen der Essentials-Edition ein, etwa den Remote Web Access.
Laut einem Blogbeitrag von Microsoft ist ein kostenpflichtiger Aufschub möglich. Über das Programm für Extended Security Updates lässt sich die Versorgung mit kritischen und wichtigen Patches um bis zu drei Jahre verlängern. Neue Funktionen oder regulärer technischer Support sind nicht enthalten.
Für Administratoren fiel zudem bereits am 13. Oktober 2026 der Support für Clients mit Windows 10 Enterprise LTSB 2016 und der IoT-Variante weg. Einen öffentlichen Preis nennt Microsoft für diese Systeme nicht; die Kosten verdoppeln sich jedoch mit jedem Verlängerungsjahr.
Diese Version im Long-Term Servicing Channel erhält bis November 2029 Mainstream-Support und anschließend bis zum 14. November 2034 erweiterte Aktualisierungen. Über das Evaluation Center steht eine kostenlose Testversion für 180 Tage bereit.
Was meint ihr dazu? Habt ihr in eurem Unternehmen noch alte Server-Betriebssysteme im Einsatz oder ist die Migration bereits abgeschlossen? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren mit uns!
Siehe auch:
- Der erweiterte Support für Windows Server 2016 endet am 12. Januar 2027
- Ab Januar 2027 entfallen monatliche Sicherheitsupdates für alle Editionen
- Kostenpflichtige Sicherheitsupdates verlängern den Schutz um drei Jahre
- Lokale Systeme erfordern Software Assurance oder eine Server Subscription
- Verknüpfte Dienste wie Hyper-V Server 2016 verlieren ihren Support ebenso
- Als Alternative bietet sich der Umstieg auf Windows Server 2025 an
Letzte Frist für Server-Betreiber
Am 12. Januar 2027 endet der erweiterte Support für Windows Server 2016. Unternehmen erhalten dann die letzten regulären Sicherheitsupdates. Wer das System weiter nutzt, sollte zügig eine Umstellung planen, um dauerhafte Schwachstellen im Firmennetzwerk zu vermeiden.Die Software wurde im September 2016 auf der Konferenz Ignite vorgestellt und war ab Oktober allgemein verfügbar. Der Mainstream-Support lief bereits Anfang 2022 aus. Ab Januar entfallen die monatlichen Sicherheitsupdates für alle Editionen, darunter Datacenter und Standard. Zudem stellt der Hersteller spezifische Funktionen der Essentials-Edition ein, etwa den Remote Web Access.
Laut einem Blogbeitrag von Microsoft ist ein kostenpflichtiger Aufschub möglich. Über das Programm für Extended Security Updates lässt sich die Versorgung mit kritischen und wichtigen Patches um bis zu drei Jahre verlängern. Neue Funktionen oder regulärer technischer Support sind nicht enthalten.
Kostenpflichtiger Aufschub und Lizenzpflicht
Für die verlängerten Updates gelten bestimmte Bedingungen. Lokal betriebene Workloads setzen eine aktive Software Assurance oder eine gleichwertige Server Subscription voraus, auch bei einer Verwaltung über Azure Arc. Die Abrechnung für über Azure Arc bezogene ESU beginnt am 13. Januar 2027.Für Administratoren fiel zudem bereits am 13. Oktober 2026 der Support für Clients mit Windows 10 Enterprise LTSB 2016 und der IoT-Variante weg. Einen öffentlichen Preis nennt Microsoft für diese Systeme nicht; die Kosten verdoppeln sich jedoch mit jedem Verlängerungsjahr.
Weitreichende Konsequenzen
Zum Stichtag im Januar endet auch der Support für verknüpfte Komponenten wie Windows Server Update Services, Windows Defender, Hyper-V Server 2016 und IIS 10. Als Alternative bietet sich der Wechsel auf Windows Server 2025 an.Diese Version im Long-Term Servicing Channel erhält bis November 2029 Mainstream-Support und anschließend bis zum 14. November 2034 erweiterte Aktualisierungen. Über das Evaluation Center steht eine kostenlose Testversion für 180 Tage bereit.
Was meint ihr dazu? Habt ihr in eurem Unternehmen noch alte Server-Betriebssysteme im Einsatz oder ist die Migration bereits abgeschlossen? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren mit uns!
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Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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