Mobile Flatrates unverschämt teuer:
Deutsche Tarife weit abgeschlagen
Eine neue Untersuchung zeigt einmal mehr: Deutsche zahlen für Tarife mit großem oder unbegrenztem Volumen deutlich mehr als die europäischen Nachbarn. Trotz der Einführung des bisher günstigsten Angebots für eine echte Flatrate durch die Telekom kann man im Ländervergleich mit Abstand nur den letzten Platz einnehmen.
Wie das Vergleichsportal Verivox in seiner Erhebung aufzeigt, müssen Deutsche für echte Flatrates im Vergleich mit den Nachbarn am meisten bezahlen. Während das Angebot der Telekom mit 80 Euro zu den einzigen und damit günstigsten Wahlmöglichkeiten für Kunden zählt, kann in den Niederlanden ein solcher Tarif für 35 Euro im Monat gebucht werden - Spitzenwert im Vergleich. Frankreich landet mit 40 Euro auf Platz 2. Auch die Schweiz ist hier mit 50 Euro noch deutlich günstiger als das beste deutsche Angebot.
"In vielen Ländern sind Pauschalangebote ohne Drosselung zu vergleichsweise günstigen Preisen zu bekommen", sagt Christian Schiele, Bereichsleiter Telekommunikation bei Verivox. "Unser Vergleich macht deutlich, dass Deutschland bei Tarifen mit großen Datenmengen weiterhin Nachholbedarf hat." Auch bei normalen Volumentarifen greifen deutsche Kunden im Vergleich sehr tief in die Tasche. Wie Verivox vorrechnet, kann in Polen ein Tarif mit 100 GB Volumen schon für 19 Euro gebucht werden, in Italien kostet ein ähnlicher Tarif 25 Euro - aktuell noch unerreichbare Traumwerte für deutsche Kunden. Echte Flatrates gibt es in diesen Ländern aber noch nicht.
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Echte Flatrates sind in Deutschland immer noch echte Luxusware
Noch bis vor Kurzem hat die Deutsche Telekom als einer der Anbieter für echte mobile Flatrates rund 200 Euro für ihren unbegrenzten Tarif verlangt, mit der Einführung des Angebots Magenta Mobile XL ist eine solche Leistung ab jetzt aber zum Preis von 80 Euro zu haben - trotz dieser sehr deutlichen Preisreduktion von 120 Euro liegt Deutschland in einem neuen Mobilfunk-Tarifvergleich zwischen 10 europäischen Ländern in Sachen Kosten abgeschlagen auf dem letzten Platz.
Wie das Vergleichsportal Verivox in seiner Erhebung aufzeigt, müssen Deutsche für echte Flatrates im Vergleich mit den Nachbarn am meisten bezahlen. Während das Angebot der Telekom mit 80 Euro zu den einzigen und damit günstigsten Wahlmöglichkeiten für Kunden zählt, kann in den Niederlanden ein solcher Tarif für 35 Euro im Monat gebucht werden - Spitzenwert im Vergleich. Frankreich landet mit 40 Euro auf Platz 2. Auch die Schweiz ist hier mit 50 Euro noch deutlich günstiger als das beste deutsche Angebot.
"In vielen Ländern sind Pauschalangebote ohne Drosselung zu vergleichsweise günstigen Preisen zu bekommen", sagt Christian Schiele, Bereichsleiter Telekommunikation bei Verivox. "Unser Vergleich macht deutlich, dass Deutschland bei Tarifen mit großen Datenmengen weiterhin Nachholbedarf hat." Auch bei normalen Volumentarifen greifen deutsche Kunden im Vergleich sehr tief in die Tasche. Wie Verivox vorrechnet, kann in Polen ein Tarif mit 100 GB Volumen schon für 19 Euro gebucht werden, in Italien kostet ein ähnlicher Tarif 25 Euro - aktuell noch unerreichbare Traumwerte für deutsche Kunden. Echte Flatrates gibt es in diesen Ländern aber noch nicht.
Telefonica mag seine Limits, Vodafone wird wohl bald eine echte Flatrate bieten
Aktuell bietet Deutschlands größter Netzbetreiber Telefonica keine echte Mobilfunkflatrate an und will dies laut Verivox auch in Zukunft nicht tun. Hier sieht man sich nach eigener Aussage mit dem nur leicht drosselnden O2-Free-Tarifen gut aufgestellt. "Beim Wettbewerber Vodafone hingegen ist ein Konkurrenzangebot zur erst kürzlich aufgelegten unlimitierten Flatrate der Telekom sehr wahrscheinlich zu erwarten. Beide Netzbetreiber haben ihr Mobilfunkangebot in den vergangenen Jahren recht eng aufeinander ausgerichtet", sagt Christian Schiele. Bleibt abzuwarten, ob diese Konkurrenz sich positiv auf die Preise auswirkt.Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
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