Amazon, Facebook und Google ziehen für Netzneutralität vor Gericht

Die durch die Lobbyorganisation The Internet Association vertretenen IT-Konzerne lassen ihren Worten Taten folgen und wollen für den Erhalt der Netzneutralität künftig gemeinsam vor Gericht kämpfen. Wie die Or­ga­ni­sa­tion am Freitag ankündigte, ... mehr... Unterseekabel, Seekabel, Tiefseekabel, Internet-Backbone Bildquelle: Submarine Cable Map Unterseekabel, Seekabel, Tiefseekabel, Internet-Backbone Unterseekabel, Seekabel, Tiefseekabel, Internet-Backbone Submarine Cable Map

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Zur "Internet Association" gehören im übrigen auch noch andere (Bandbreiten-)Schwergewichte wie Dropbox, Netflix, Pinterest, Spotify u.v.m.

Es spricht schon "Bände", dass gerade diese Konzerne eine Klage anstreben. "Rettung der Netzneutralität" nennt man es, es geht aber nur darum eine künftige Kostenexplosion abzuwenden, weil man sich seines eigenen Bandbreitenbedarfs wohl nur zu gut bewusst ist.

Gerade bei Spotify ist es schon sehr heuchlerisch, lässt man sich doch selbst in Deutschland mit T-Mobile auf entsprechende Deals ein. Aber solange man "der Begüngstigte" ist, ist das ja in Ordnung, Netzneutralität hin- oder her.
 
@dognose: Ich sehe solche Diensleistungen im Angebot nicht als Verstoß gegen die Neutralität, solange andere Dienste nicht gedrosselt werden.
 
@kkp2321: Da sind wir mal einer Meinung
 
@kkp2321: Zumal die Teilnahme an Stream-On JEDEM Anbieter von Audio und Video offen steht.
 
@Alfred J Kwack: und die bekommen ja bloß nix gegengerechnet das man mitdabei ist. Stream-On gehört genauso verboten
 
@Alfred J Kwack: Was zwar im Prinzip richtig ist aber sich kleinere Anbieter schlicht nicht leisten können.. oder meinste die Telekom und Vodafon (die ja die Pässe anbieten für extra Kohle) machen das aus nächstenlieben?
 
@Berserkus: Es ist ein Aufwand, aber es ist kostenlos. Den Aufwand könnte man minimieren, bzw Teilen, wenn man sich zusammenschließen würde. Videopodcaster haben das mal erkannt und haben sich zu Youtube begeben. Ebenso könnten sich zB die Audiopodcaster zusammentun.
 
@kkp2321: Ändert nichts daran, dass der Provider es in so einem Fall beim Netzausbau eher schleifen lassen könnte. Und rate mal, was passiert, wenn die Gesamtbandbreite das übersteigt, was der Provider zu liefern in der Lage ist. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass der Provider dann alle Teilnehmer gleichberechtigt durschleusen wird?
 
@kkp2321: das allerdings ist ein Widerspruch in sich, denn das würde nur funktioniren, wenn die Bandbreite nicht begrenzt wäre, ist sie aber! Und wenn da Dienste Priorisiert werden, führt es automatisch zur Drosselung niederwertiger Dienste, geht ja gar nicht anders ... "Quality of Service" beruht ja gerade darauf beschränkte Resourcen nach Priorität zu verteilen...
 
@Hobbyperte: Das die Bandbreite begernezt ist, ist Teil des Angebotes. Im Mobilfunk ist Bandbreite heute noch begrenzt. Wenn Dienste im Spiel sind, wie Spotify, sind diese ja nicht geschenkt. Weder von Spotify an den Mobilfunkanbieter noch schenkt dir der Mobilfunkanbieter Spotify. Eine solche Verienbarung führt zu Vergünstigungen für alle beteiligten und da wäre eine Begrenzung des Traffics quatsch, weil das Angebot sinnig wäre.
Ich sehe aber beim Thema Neutralität keinen Widerspruch, da andere Dienstlesitungen in der Verbinungsqualität nicht unterdürckt werden.
Es steht dir ja als Kunde frei, ein solches Angebit wahr zu nehmen. Wenn dir das aus politischen Gründen missfällt, verzichte auf ein solches Angebot. Du hast diese Freiheit und darum sehe ich darin kein Problem.
 
@kkp2321: Wenn "andere Dienste in der Verbindungsqualtiät nicht unterdrückt werden" bzw. nicht ausgebremst werden sollen, dann kann es allerdings auch keine Priorisierung für Dienste geben die bevorzugt werden. Denn wo es eine Bevorzugung gibt, impliziert dies, das es an anderer Stelle auch eine Benachteiligung geben muss, alles andere macht überhaupt keinen Sinn! Wäre genug Bandbreite für alle Dienste vorhanden, bräuchte es weder Bremsen noch Priorisierungen, dann könnten einfach alle jederzeit so viel übertragen wie sie wollen ... genau das scheint aber doch wegen dem Flaschenhals Bandbreite nicht zu gehen ... daher die Bevorzugung für Dienste die dafür extra zahlen sollen ...
 
@Hobbyperte: Es gibt auch keine Priorisierung eines Dienstes. Die Verbindung zum vertragsverinabarten Dienst ist genau so gut oder schlecht wie zu jedem anderen Dienst auch.
 
@dognose: Naja, aber was wäre Spotify auch anderes übrig geblieben, als bei STREAM-ON mitzumachen. Spotify ist wirtschaftlich in großer Gefahr, da können die sich glaube ich nicht solche politischen Zeichen erlauben.
-> Das soll aber nicht heißen, dass STREAM-ON gut finde!
 
@dognose: Der Sachverhalt ist ganz einfach: Der Provider-Kunde ordert den Bandbreitenverbauch bei diesen Kunden. Und der Kunde hat dafür bereits bezahlt.
 
@dognose: Naja, die RegTP (Edit: BNetzA) sagt ja, solange am ende des inklusivvolumen auch Spotify & Co gedrosselt werden, ist es neutral :D
 
@DRMfan^^:

Sah der Plan nicht vor, eben diese Dienste nicht auf's Volumen anzurechnen? Ich hab das nur mal am Rande mitverfolgt, weil für mich persönlich sowas mobil zu nutzen völlig unnütz ist.

OT: es gibt keine RegTP (mehr). ;-)
 
@starship: Richtig, BNetzA :D
 
@DRMfan^^: STREAM-ON ist definitiv ein Streitpunkt in dieser Geschichte. Natürlich erfolgt keine Drosselung anderer Dienste, aber dass dann z.B. Spotify nicht aufs Volumen angerechnet wird, verschafft diesem Dienst schon einen "Vorteil" bei der Entscheidung zwischen den Anbietern. (Aus Kunden-Sicht)

@starship: Ja, spotify zählt nicht auf dein Volumen. Verbrauchst du aber dein Volumen dann mit z.b. "Netflix", ist auch nichts mehr mit Spotify. ("Dadurch bleibt es Neutral, es wird ja kein Dienst gedrosselt während andere das NICHT werden")

D.h. aber auch hier wirst du als Kunde geleitet: "Noch 100 MB übrig - schau ich nun 10 Minuten Netflix, oder lass ich das und kann noch 15 Tage Spotify hören?"
 
@dognose: Der Punkt ist, dass daran eben die Regulierung schuld ist. Die telekom wollte auch bei aktiver Drossel Spotify weiter laufen lassen bzw. hat es am Anfang getan.
 
In Deutschland ist es "Hetze", wenn man der aktuelle Politik ein Versagen nachsagt. Von freier Meinung kann nicht mehr die Rede sein, Orwellstaat wurde umgetauft zur "Merkelschen Regierung". Völlige Kontrolle und Manipulation sind an der Tagesordnung ... alles im Zeichen eines gekünstelten "Terrors" - ganz nach amerikanischen Vorbild.
 
@AtomicMatrix: Dein Kommentar liest sich wie eine N24 Doku
 
@HAWT_DAWG_MAN: Aber stimmt ja auch - würde er ers verneinen, wäre es eine MDR / ARD-Doku :-)
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