Netzneutralität: FCC-Chef beim Lügen erwischt, der gibt Obama Schuld
Der Chef der US-amerikanischen Kommunikationsbehörde, Ajit Pai, gilt als hauptverantwortlich dafür, dass die Netzneutralität in den Vereinigten Staaten abgesägt wurde. Dagegen gab es auch heftige Proteste. Die Vielzahl an Kommentaren pro Netzneutralität versuchte Pai stets kleinzureden und bezeichnete einen Besucheransturm als DDoS-Angriff.
Im Mai des vergangenen Jahres wollte die FCC per Umfrage auf ihrer Webseite von US-Amerikanern wissen, was sie von der geplanten Abschaffung der Netzneutralität halten und viele machten von ihrem Kommentarrecht Gebrauch. Es waren so viele, dass die Seite zusammenbrach. Die FCC-Verantwortlichen, allen voran Behördenchef Ajit Pai, dachten, dass es dabei nicht mit rechten Dingen zugeht oder versuchten, die überwiegend kritischen Meldungen kleinzureden.
Jedenfalls behauptete man, dass Bots für die Flut an Pro- Netzneutralitäts-Kommentaren verantwortlich waren, die FCC sprach auch von einer Distributed-Denial-of-Service (DDoS)-Attacke. Doch inzwischen liegt der offizielle Untersuchungsbericht vor und die FCC muss darin zugeben, dass man nie gehackt oder angegriffen wurde. Stattdessen waren es tatsächlich besorgte Bürger, die kommentieren wollten.
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Die der Demokratischen Partei angehörende FCC-Kommissarin Jessica Rosenworce sagte, dass das von Anfang an klar gewesen sei und die Untersuchung der unglaubwürdigen Behauptung Zeit und Ressourcen der Behörden verschwendet hätte.
Jedenfalls behauptete man, dass Bots für die Flut an Pro- Netzneutralitäts-Kommentaren verantwortlich waren, die FCC sprach auch von einer Distributed-Denial-of-Service (DDoS)-Attacke. Doch inzwischen liegt der offizielle Untersuchungsbericht vor und die FCC muss darin zugeben, dass man nie gehackt oder angegriffen wurde. Stattdessen waren es tatsächlich besorgte Bürger, die kommentieren wollten.
Auf YouTube ansehen"Go FCC yourself"
Aller Wahrscheinlichkeit nach lag die Häufung der Anfragen an einem Aufruf des Comedians John Oliver. Dieser hatte in seiner Sendung aufgerufen, der FCC die Meinung mitzuteilen und zwar über die Webseite gofccyourself.com. Diese leitete direkt auf die offizielle Behördenseite weiter.Die der Demokratischen Partei angehörende FCC-Kommissarin Jessica Rosenworce sagte, dass das von Anfang an klar gewesen sei und die Untersuchung der unglaubwürdigen Behauptung Zeit und Ressourcen der Behörden verschwendet hätte.
Pai hat alternative Fakten
Ajit Pai hingegen, der die DDoS-Theorie von Anfang an verbreitet hat, gab indes dem ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama die Schuld, wie TechCrunch berichtet. Demnach habe der von der Obama-Regierung eingesetzte Chief Information Officer ihm falsche Informationen zu diesem Vorfall geliefert. Im Netz gab es für diese Behauptung Pais natürlich jede Menge Spott und Kritik, kaum jemand nimmt dem FCC-Vorsitzenden diese Ausrede ab.
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