Opera Software gibt jetzt auch noch ihren Namen auf
Aus den Tagen des kultigen Underdogs ist nun kaum noch etwas geblieben: In einem fast schon abschließenden Schritt hat der norwegische Browser-Hersteller Opera nun auch seinen Firmennamen aufgegeben. Das Unternehmen wird ab sofort als Otello Corporation in den offiziellen Registern geführt, teilte die Firma in Oslo mit.
Das einstige Kerngeschäft hatten die Norweger schon vor einiger Zeit verkauft. Und zwar nach China. Seitdem werden der Browser und einige weitere Produkte unter dem Dach eines Konsortiums weiterentwickelt, zu dem neben dem Investmentfonds Golden Brick Silk Road Fund Management auch der Security-Spezialist Qihoo 360 und der Mobile-Games-Entwickler Beijing Kunlun Tech gehören. Dieses hatte auch zwei Drittel der damaligen Opera-Mitarbeiter übernommen.
Die verbliebenen rund 500 Beschäftigten entwickelten unter anderem Software für Telekommunikations-Unternehmen, Spielefirmen und andere kommerzielle Organisationen. Ein direkter Kontakt zu den Verbrauchern bestand allerdings im Grunde gar nicht mehr. Durch die Umbenennung dürfte man dieser Tatsache nun Rechnung tragen - wohl auch, damit es nicht zu Verwechslungen mit den noch weiterbestehenden Klassikern wie dem Opera-Browser kommt.
Auch wenn die aktuelle Entwicklung etwas verwirrend erscheint, dürften die aktuellen Maßnahmen dann mittelfristig doch dazu beitragen, dass es klarere Verhältnisse gibt - und es nicht zu einer Situation kommt, in der zwei fast identisch heißende Firmen mit verschiedenen Produkten aktiv sind.
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Die verbliebenen rund 500 Beschäftigten entwickelten unter anderem Software für Telekommunikations-Unternehmen, Spielefirmen und andere kommerzielle Organisationen. Ein direkter Kontakt zu den Verbrauchern bestand allerdings im Grunde gar nicht mehr. Durch die Umbenennung dürfte man dieser Tatsache nun Rechnung tragen - wohl auch, damit es nicht zu Verwechslungen mit den noch weiterbestehenden Klassikern wie dem Opera-Browser kommt.
Mehr Klarheit in Sicht
Denn der Browser und ebenso der Opera Mini werden weiterhin von der neu gegründeten Firma weiterentwickelt, die ebenfalls Opera Software genannt wird. Es unterscheiden sich im Grunde lediglich die Namenszusätze für die Organisationsform: Die ursprüngliche Firma Opera Software ASA heißt nun Otello Corporation ASA und ist als Aktiengesellschaft an der Börse notiert (vorerst weiter unter dem alten Kürzel). Das zu dem chinesischen Konsortium gehörende Unternehmen heißt Opera Software AS.Auch wenn die aktuelle Entwicklung etwas verwirrend erscheint, dürften die aktuellen Maßnahmen dann mittelfristig doch dazu beitragen, dass es klarere Verhältnisse gibt - und es nicht zu einer Situation kommt, in der zwei fast identisch heißende Firmen mit verschiedenen Produkten aktiv sind.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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