Microsoft-Mitbegründer finanziert hochriskantes Forschungs-Projekt
Bill Gates ist nicht der einzige aus dem Gründer-Team Microsofts, der sein Vermögen in verschiedene mehr oder weniger gemeinnützige Projekte investiert. Auch Paul Allen glänzt immer wieder mal in dieser Hinsicht - und finanziert jetzt ein wortwörtliches cooles Forschungsgebiet.
Die finanziellen Beihilfen Allens ermöglichen es Wissenschaftlern von der University of Washington und der Columbia University, die von Eis bedeckten Bereiche der südlichen Polarmeere von unten zu erforschen. Autonome Tauchroboter sollen dafür unter den Eisflächen unterwegs sein und diverse Daten aufzeichnen.
Die Finanzierung der auf mehrere Monate angelegten Expedition war lange Zeit unklar. Die traditionellen Wege Gelder zu generieren, konnten nur bedingt genutzt werden, da die Risiken kaum zu überschauen sind. Immerhin ist bei jedem Tauchgang von einem der Roboter völlig unklar, ob das System jemals wieder einen Weg unter dem Eis hervor findet.
Die Daten, die von der Forschungsmission mit nach Hause gebracht werden, sollen nähere Erkenntnisse über die Eisflächen an sich bringen, aber auch über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Polarregion. Die Seaglider werden dafür von der R/V Araon, einem südkoreanischen Eisbrecher, in die Zielregion gebracht und können dann längere Zeit autonom operieren. In regelmäßigen Abständen sollen sie dann auftauchen und ihre Daten per Funk zurücksenden. Im besten Fall wird es möglich sein, sie nach Monaten wieder einzusammeln - wahrscheinlicher ist aber, dass den meisten Robotern irgendwann unter dem Eis die Energie ausgeht.
Die finanziellen Beihilfen Allens ermöglichen es Wissenschaftlern von der University of Washington und der Columbia University, die von Eis bedeckten Bereiche der südlichen Polarmeere von unten zu erforschen. Autonome Tauchroboter sollen dafür unter den Eisflächen unterwegs sein und diverse Daten aufzeichnen.
Die Finanzierung der auf mehrere Monate angelegten Expedition war lange Zeit unklar. Die traditionellen Wege Gelder zu generieren, konnten nur bedingt genutzt werden, da die Risiken kaum zu überschauen sind. Immerhin ist bei jedem Tauchgang von einem der Roboter völlig unklar, ob das System jemals wieder einen Weg unter dem Eis hervor findet.
Risiko ist sehr groß
"Alle Instrumente können unter dem Eis schlicht verlorengehen", erklärte Spencer Reeder, der die Klima- und Energie-Forschungsprojekte begleitet, die von Paul Allens Stiftung betreut werden. In den vergangenen Monaten wurden die so genannten Seaglider zwar ausgiebig und erfolgreich getestet - auf der Mission müssen sie bei Tauchgängen unter das arktische Schelf-Eis aber wesentlich härteren Bedingungen trotzen. Denn wie genau die Eisschichten dort dann verlaufen und mit welchen Strömungen zu rechnen ist, kann derzeit noch niemand sagen.Die Daten, die von der Forschungsmission mit nach Hause gebracht werden, sollen nähere Erkenntnisse über die Eisflächen an sich bringen, aber auch über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Polarregion. Die Seaglider werden dafür von der R/V Araon, einem südkoreanischen Eisbrecher, in die Zielregion gebracht und können dann längere Zeit autonom operieren. In regelmäßigen Abständen sollen sie dann auftauchen und ihre Daten per Funk zurücksenden. Im besten Fall wird es möglich sein, sie nach Monaten wieder einzusammeln - wahrscheinlicher ist aber, dass den meisten Robotern irgendwann unter dem Eis die Energie ausgeht.
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