Rechner frisst viel Energie:
Autonome Elektroautos heute nicht möglich
Autonome Fahrzeuge und Elektroantriebe sollen dem Automobil eine neue, bessere Zukunft bescheren. Allerdings deutet sich anhand der aktuellen Daten in der Praxis an, dass es zumindest anfangs in erster Linie schlimmer wird - insbesondere in Form eines massiv steigenden Energiebedarfs.
Das Kernproblem sind dabei die heute verfügbaren Computing-Plattformen und die Algorithmen, mit denen die zahlreichen Sensor-Daten verarbeitet werden. Damit ein autonomes Auto so agieren kann, wie man es von ihm erwartet, muss es quasi ein rollendes Datenzentrum sein - das einen entsprechend hohen Energiebedarf hat. Die Prototypen, die heute zu Testzwecken auf der Straße sind, benötigen allein für die zusätzliche Elektronik konstant zwei bis vier Kilowatt an elektrischer Energie.
Eine Analyse des Unternehmens BorgWarner kommt laut einem Bericht von Bloomberg zu dem Ergebnis, dass es auf dem heutigen Stand der Technik überhaupt noch nicht möglich ist autonome Elektro-Fahrzeuge zu entwickeln, die nur von einem Akku versorgt werden und auch hinsichtlich ihrer Reichweiten den Ansprüchen des Marktes genügen. BorgWarner ist einer der größten Zulieferer der US-Automobilindustrie und liefert Teile für alle möglichen Antriebe.
Im Zuge der Untersuchung weist das Unternehmen darauf hin, dass die Entwicklung autonomer Fahrzeuge nicht nur eine riesige Herausforderung für die Programmierer ist, die Algorithmen schreiben müssen, mit denen ständig die Umgebung analysiert und in Befehle für das Fahrverhalten generiert werden. Der zusätzliche Energiebedarf der mitgeführten Computer stellt auch jene vor riesige Herausforderungen, deren Aufgabe es ist, eine ausreichende Energieeffizienz hinzubekommen.
Das bedeutet allerdings nicht, dass der gesamte Ansatz zum Scheitern verdammt ist. Denn die Energieeffizienz von Computersystemen steigt schnell an - seit Jahrzehnten nach den Regeln des Mooreschen Gesetzes. Hinzu kommt, dass insbesondere autonome Fahrzeuge auch neue Nutzungskonzepte erlauben, die die Gesamteffizienz deutlich verbessern. So wäre es quasi Verschwendung, solche Autos weiterhin im großen Stil im Privatbesitz zu betreiben. Sinnvoller wären hier insbesondere im städtischen Raum Car-Sharing-Modelle, bei denen ein Knopfdruck auf dem Smartphone genügt, damit binnen Minuten ein Auto nach Bedarf vor der Tür steht. Das Fahrzeug kann nach Erledigung der Fahrt andere Nutzer transportieren.
Eine Analyse des Unternehmens BorgWarner kommt laut einem Bericht von Bloomberg zu dem Ergebnis, dass es auf dem heutigen Stand der Technik überhaupt noch nicht möglich ist autonome Elektro-Fahrzeuge zu entwickeln, die nur von einem Akku versorgt werden und auch hinsichtlich ihrer Reichweiten den Ansprüchen des Marktes genügen. BorgWarner ist einer der größten Zulieferer der US-Automobilindustrie und liefert Teile für alle möglichen Antriebe.
Im Zuge der Untersuchung weist das Unternehmen darauf hin, dass die Entwicklung autonomer Fahrzeuge nicht nur eine riesige Herausforderung für die Programmierer ist, die Algorithmen schreiben müssen, mit denen ständig die Umgebung analysiert und in Befehle für das Fahrverhalten generiert werden. Der zusätzliche Energiebedarf der mitgeführten Computer stellt auch jene vor riesige Herausforderungen, deren Aufgabe es ist, eine ausreichende Energieeffizienz hinzubekommen.
Emissionsziele werden so nicht erreicht
Auf die Autohersteller steigt der Druck, die Emissionen ihrer Fahrzeuge immer weiter zu reduzieren. In den USA gibt es beispielsweise klare Ziele, welche Reichweite Fahrzeuge mit einer Gallone Treibstoff erreichen sollen. Als Ziel wird hier ein Wert von 50 Meilen für das Jahr 2025 definiert. Die BorgWarner-Ingenieure rechnen nun vor, dass dies im besten Fall ein Kleinwagen wie der Honda Fit als vollautonomes Fahrzeug schaffen wird - hier geht man von 54,6 Meilen aus. Ein SUV läge mit 45,8 Meilen hingegen deutlich unter dem Wert.Das bedeutet allerdings nicht, dass der gesamte Ansatz zum Scheitern verdammt ist. Denn die Energieeffizienz von Computersystemen steigt schnell an - seit Jahrzehnten nach den Regeln des Mooreschen Gesetzes. Hinzu kommt, dass insbesondere autonome Fahrzeuge auch neue Nutzungskonzepte erlauben, die die Gesamteffizienz deutlich verbessern. So wäre es quasi Verschwendung, solche Autos weiterhin im großen Stil im Privatbesitz zu betreiben. Sinnvoller wären hier insbesondere im städtischen Raum Car-Sharing-Modelle, bei denen ein Knopfdruck auf dem Smartphone genügt, damit binnen Minuten ein Auto nach Bedarf vor der Tür steht. Das Fahrzeug kann nach Erledigung der Fahrt andere Nutzer transportieren.
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Christian Kahle
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