Anti-Virus-Kartell: Microsoft droht für den Defender neue Untersuchung

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Auf Microsoft könnte das nächste große Kartellverfahren in der EU warten. Laut einem exklusiven Bericht von Investigate Europe prescht dabei Kaspersky mit einer Beschwerde vor, weil Microsoft mit Windows 10 die Anti-Virus-Software Defender gleich mitliefert.
Kaspersky führt demnach den Vorwurf auch im Namen seiner Mitbewerber - es geht demnach um einen massiven Umschwung der Machtverhältnisse in der Branche. Microsoft würde, ähnlich wie vor Jahren bei der automatischen Vorauswahl für den hauseigenen Webbrowser Internet Explorer, nun mit Defender seine Marktmacht missbrauchen und den Wettbewerb massiv behindern. Kaspersky sieht es an der Zeit, dort nun einzuschreiten - seine Vorwürfe sind dabei nicht neu. Windows Defender Advanced Threat ProtectionWindows Defender: Laut Kaspersky nutzt Microsoft seine Marktmacht aus Die Informationen dazu stammen von dem internationalen Rechercheteam Investigate Europe. Die Gruppe hat sich mit mehreren Herstellern und mit der zuständigen EU-Kommission für Wettbewerbsrecht unterhalten. Auch die EU sieht demnach die Gefahr.

Man wartet auf eine Beschwerde

Führende Sicherheits-Software-Produzenten teilten bereits ihre Frustrationen über Microsofts Gebahren mit, heißt es. Man beobachte den US-Softwareriesen schon seit dem Start von Windows 10 im Sommer 2015 wieder genauer. Die Vorwürfe könnten somit in ein kartellrechtliches Ermittlungsverfahren münden. Allerdings - so zitiert Investigate Europe - habe die EU derzeit alle Kräfte für ein Verfahren gegen Google gebunden und könne aus Kapazitätsgründen derzeit nicht gegen beide ermitteln. Sobald aber eine offizielle Beschwerde gegen Microsoft bei der EU vorliege, werde man handeln.

Das russische Security-Software-Unternehmen Kaspersky arbeite daher nun vorerst allein an der Ausarbeitung einer offiziellen Anti-Trust-Beschwerde, die an die Europäische Kommission geht. Ein Sprecher von Kaspersky bestätigte das bereits auf Anfrage des Rechercheteams im vollen Umfang. Microsoft dagegen hat auf die Anfrage der Zeitung bislang noch nicht reagiert.

Mehr dazu: Antivirus-Fusion: Avast kauft AVG für 1,3 Milliarden US-Dollar


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